Ordnung der christlichen Kirchenzucht für die Kirchen im Fürstentum Hessen – Ziegenhainer Kirchenzuchtordnung von 1539 Apostelgeschichte 20,28 So habt nun … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Eberhard Jüngel, Leben aus Gerechtigkeit. Gottes Handeln und menschliches Tun (1988): „Gibt es eine Rechtfertigung des Sünders, dann also nicht an Gottes Gericht vorbei, sondern durch die Gnade seines Richtens hindurch. Dieser Aspekt ist nicht zuletzt deshalb von erheblicher Bedeutung, weil er in das Zentrum des Evangeliums von der Rechtfertigung des Sünders führt. In seinem Zentrum ist das Evangelium ja das Wort vom Kreuz (1. Korinther 1,18). Das heißt, dass Gottes Gerechtigkeit mit der Ungerechtigkeit dieser Welt keine Kompromisse macht, sondern sie in der Person Jesu Christi zum Vergehen verurteilt hat. Sein Tod ist eben deshalb der Tod des Sünders. In ihm, der selber von keiner Sünde wusste, sind wir mitgekreuzigt worden und mitgestorben – das ist die eine Seite der neutestamentlichen Behauptung, dass Christus für uns, nämlich an unserer Stelle, den Tod des Sünders gestorben ist.“
Leben aus Gerechtigkeit. Gottes Handeln und menschliches Tun Von Eberhard Jüngel Am Evangelium von der Rechtfertigung des Sünders scheiden sich … Mehr
Abraham Joshua Heschel über die Heiligung der Zeit (The Sabbath, 1951): „Zeit ist die größte Herausforderung des Menschen. Wir alle nehmen an einer Prozession durch ihr Reich teil, die niemals endet, und doch können wir keinen festen Stand in ihr gewinnen. Ihre Wirklichkeit bleibt von uns getrennt. Der Raum ist unserem Willen ausgesetzt; wir können die Dinge im Raum formen und verändern, wie wir wollen. Die Zeit jedoch ist jenseits unserer Reichweite, jenseits unserer Macht. Sie ist zugleich nah und fern, jedem Erleben immanent und jedes Erleben transzendierend. Sie gehört einzig Gott.“
Die Heiligung der Zeit (The Sabbath) Von Abraham Joshua Heschel Heiden projizieren ihr Bewusstsein von Gott in ein sichtbares Bild … Mehr
Karl Barth, Entlassgebet: „Sei und bleibe du gegenwärtig und wirksam in diesem Hause, bei Allen, die hier wohnen! Wehre du allen bösen Geistern, die uns oft zu stark sind! Erhalte du uns das Licht, das uns so oft wieder verlöschen will!“
Sei und bleibe du gegenwärtig und wirksam Gott, Vater, Sohn und heiliger Geist!Nun laß uns nicht auseinandergehen,ohne daß dein gütiges … Mehr
Søren Kierkegaard, Der ‚Pfarrer‘ als Spanische Wand (1855): „Aller Scharfsinn des ‚Menschen‘ strebt auf Eines hin: dass er ohne Verantwortung leben könne. Des Pfarrers Bedeutung für die Gesellschaft sollte darin bestehen, dass er alles tut, um jeden Menschen ewig verantwortlich zu machen für jegliche Stunde, die er lebt, auch für das Geringste, was er sich vornimmt, denn das ist Christentum. Seine tatsächliche Bedeutung für die Gesellschaft aber ist die, dass er die Heuchelei deckt, indem die Gesellschaft die Verantwortung von sich weg dem ‚Pfarrer‘ zuschiebt.“
Der „Pfarrer“ als Spanische Wand (1855) Von Søren Kierkegaard Wie in der Geschäftswelt jemand einen Gesellschafter hat, im Grunde eine … Mehr
Karl Barth, Du bist auch ihr Gott (Abendgebet): „Wir vertrauen darauf, dass du das tun willst und wirst, wie du es bisher getan hast. In der Zuversicht auf dich dürfen wir uns jetzt zur Ruhe begeben und morgen unser Tagwerk neu aufnehmen. In der Zuversicht auf dich denken wir aber auch an alle die Menschen in diesem Quartier, in dieser Stadt, in unserem Land und in allen Ländern. Du bist auch ihr Gott.“
Du bist auch ihr Gott. Abendgebet Herr, unser Hirte!Wir danken dir für dein ewig neues, wahres und kräftiges Wort.Es tut … Mehr
Tagesgebet zum Gedenktag der Reformation (Reformationsfest), 31. Oktober 2025
HERR, Du unser Gott,auf ewig steht dein Wort im Himmelund doch trifft es auf unser irdisches Leben zu.Halte uns dein … Mehr
Helmut Schmidt, Abgabe einer Erklärung der Bundesregierung zur aktuellen Situation im Kampf gegen Terrorismus (Oktober 1977): „Zum Schluss, meine Damen und Herren: Wer weiß, dass er so oder so, trotz allen Bemühens, mit Versäumnis und Schuld belastet sein wird, wie immer er handelt, der wird von sich selbst nicht sagen wollen, er habe alles getan und alles sei richtig gewesen. Er wird nicht versuchen, Schuld und Versäumnis den anderen zuzuschieben; denn er weiß: Die anderen stehen vor der gleichen unausweichlichen Verstrickung. Wohl aber wird er sagen dürfen: Dieses und dieses haben wir entschieden, jenes und jenes haben wir aus diesen oder jenen Gründen unterlassen. Alles dies haben wir zu verantworten. Die Bundesregierung wird noch Gelegenheit nehmen, alle ihre Entscheidungen, ihre Gründe — auch ihre Zweifel — öffentlich darzulegen. Zu dieser Verantwortung stehen wir auch in Zukunft. Gott helfe uns!“
Abgabe einer Erklärung der Bundesregierung zur aktuellen Situation im Kampf gegen Terrorismus (Oktober 1977) Von Helmut Schmidt, Bundeskanzler Herr Präsident! … Mehr
Karl Barth, Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954): „Die Welt, in der auch wir und alle Christen sind, hat Gott in Jesus Christus von Ewigkeit her geliebt. Zur Welt hat Gott in Ihm gesprochen. Die Sünde, die Schuld, die Not und den Tod der Welt hat Gott in Ihm auf sich genommen, damit sie von dem allen frei werde. Das Heil und das Leben der Welt hat Gott in Seiner Auferstehung offenbar gemacht für alle, die an Ihn glauben. Als Richter der Welt wird Er Gottes letzte Offenbarung vor aller Augen und Ohren und so das Ziel aller Seiner Wege sein. Ihre Hoffnung der Welt zu bezeugen, ist der Sinn der Existenz der christlichen Gemeinde aller Zeiten und Länder.“
Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954) Von Karl Barth1 Das ist es, was wir als die Vertreter … Mehr