Die Idee der Universität (The Idea of a University) I. In neun Vorträgen, gehalten für die Katholiken von Dublin II. … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Elie Wiesel, Die Opferung Isaaks. Die Geschichte eines Überlebenden: „Isaak bleibt der privilegierte Verteidiger Israels, der seine Sache wirksam vertritt. Er wird das Recht haben, Gott alles zu sagen, alles von ihm zu verlangen. Weil er gelitten hat? Nein. Leiden verleiht in der jüdischen Tradition keine Privilegien. Es kommt darauf an, was man aus dem Leiden macht.“
Die Opferung Isaaks. Die Geschichte eines Überlebenden Von Elie Wiesel Dies ist eine verwirrende Geschichte, in der die Angst dominiert. … Mehr
Karl Rahner, Erfahrungen eines katholischen Theologen (1984): „Wenn alle Sterne unserer Ideale, mit denen wir selber aus eigener Anmaßung den Himmel unserer Existenz drapiert haben, verglüht und erloschen sind, wenn der Tod eine ungeheuerlich schweigende Leere errichtet hat, und wir diese glaubend und hoffend als unser wahres Wesen schweigend angenommen haben, wenn dann unser bisheriges, noch so langes Leben nur als eine einzige kurze Explosion unserer Freiheit erscheint, die uns wie in Zeitlupe gedehnt vorkam, …“
Der kurze Augenblick, in dem wird, was sein soll. Auszug aus der Rede „Erfahrungen eines katholischen Theologen“ (1984) Von Karl … Mehr
Gerhard von Rads, Die große Versuchung 1. Mose 22,1-19 (ATD): „Dass der Gott, der sich Israel geoffenbart hat, ganz frei ist in seinem Geben wie in seinem Nehmen, und daß ihn niemand fragen darf „was tust du“, — das liegt zweifellos auch unserer Erzählung zugrunde. Aber man muss sich hüten, ihren Gehalt in einem allgemeinen Sinne als eine Frage nach der Bereitschaft zum Gehorsam zu verstehen und demgemäß alles Interesse auf die Bewährung Abrahams zu lenken. Isaak ist das Kind der Verheißung; in ihm ist all das umschlossen und verbürgt, was Gott an Heil zu wirken versprochen hatte. Es geht hier nicht um eine natürliche Gabe und sei es die höchste, sondern um das Entschwinden der ganzen Verheißung aus dem Leben Abrahams.“
Die große Versuchung 1. Mose 22,1-19 Von Gerhard von Rad 22,1 Nach diesen Ereignissen versuchte Gott den Abraham und sprach … Mehr
Tagesgebet zum Sonntag Lätare, 10. März 2024
HERR Gott,himmlischer Vater,in Dir ist sie wirklich –die Freude,die unser Leben erfüllen kann.Wende Dich uns zu,dass wir zu Dir finden.Befreie … Mehr
Martin Luthers Bekenntnis zur Unfreiheit des Willens (De servo arbitrio, 1525): „Wenn es irgendwie geschehen könnte, wollte ich doch nicht, dass mir der freie Wille gegeben wird, weil ich, auch wenn keine Gefahren, keine Anfechtungen, keine Dämonen da wären, dennoch gezwungen sein würde, fortwährend aufs Ungewisse hin mich abzumühen und Lufthiebe zu machen; denn mein Gewissen würde, wenn ich auch ewig lebte und wirkte, niemals gewiss und sicher sein, wieviel es tun müsste, um Gott genug zu tun.“
Bekenntnis zur Unfreiheit des Willens (De servo arbitrio, 1525) Von Martin Luther Ich bekenne gewiß von mir: Wenn es irgendwie … Mehr
Gerhard Sauter über die Sprache und die Theologie: „Es verbietet sich für Theologie und Kirche die Vorstellung, das Reden von Gott sei ein heiliger Sprachbezirk, in dem durch sorgsam gehütete Sprachgeheimnisse die göttliche Ordnung der Welt bewahrt werden müßte. Zwar sind in biblischer und christlicher Überlieferung einzelne Wörter aus der Alltagssprache herausgehoben und zu spezifischen Begriffen gebildet worden (etwa »Glaube«, »Verheißung«, »Liebe«). Doch bei Begriffen wie »Hoffnung« und »Freiheit« zeigt sich, daß diese nur in Verhältnisbestimmung zu ihrem gängigen Sinn verstanden werden können, weil die Glaubenssprache keine eigene Welt, sondern eine Orientierung in der Welt vermittelt.“
Sprache Von Gerhard Sauter 1. Sprache ist (a) eine (spezifisch menschliche?) Handlung: eine Repräsentation von Wirklichkeit mittels Zeichen, ohne daß … Mehr
Warum die Rede von ‚Mächten und Gewalten‘ problematisch werden kann: „In der Gegenwart haben selbstwirksame Mächte und Gewalten eine Suggestionskraft im Hinblick auf Verschwörungsgerede. Hat man sich diese Figuren imaginativ aneignet, lassen sich damit Dramaturgien apokalyptischen Ausmaßes narrativ entfalten. Diese können dann wiederum zur Selbstermächtigung von gewaltsamen Handlungen dienen, so wie der Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021.“
Warum die Rede von ‚Mächten und Gewalten‘ problematisch werden kann Darauf hat mich Hans G. Ulrich im Gespräch gebracht: Die … Mehr
Paul Tillich, Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 (Religiöse Reden): „Die verborgensten Regungen in der Tiefe unserer Seele sind nicht ganz die unseren, denn sie gehören auch unseren Freunden, der Menschheit, dem Universum und dem Grund alles Seins, dem letzten Ziel unseres Lebens. Nichts kann im letzten verborgen bleiben. Es wird in dem Spiegel reflektiert, in dem nichts verheimlicht werden kann.“
Flucht vor Gott. Eine Auslegung von Psalm 139 Von Paul Tillich Herr, Du erforschest mich und kennest mich.Ich sitze oder … Mehr