Autorität. Fünfte Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 3. Oktober 2023 Von Timothy Radcliffe OP Es kann … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Günther Anders, Die Antiquiertheit des Sterbens (1979): „Keine Übertreibung ist es zu behaupten, daß immer weniger von uns einfach an Lebensmüdigkeit oder Altersschwäche sterben. Einfache Sterbefälle sind bereits altertümliche Raritäten. Zumeist wird der Tod hergestellt. Gestorben wird. Nicht Sterbliche sind wir Heutigen, primär vielmehr Ermordbare.“
Die Antiquiertheit des Sterbens (1979) Von Günther Anders Im Zeitalter des Machens darf es eigentlich keine ungemachten Geschehnisse geben, mindestens … Mehr
Timothy Radcliffe, Gespräch auf dem Weg nach Emmaus. Vierte Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 2. Oktober 2023: „Während dieser Synode werden wir wie diese Jünger sein. Manchmal werden wir uns der Gnade des Herrn, die in uns wirkt, nicht bewusst sein und vielleicht sogar denken, dass das alles Zeitverschwendung ist. Aber ich bitte Gott, dass wir im Nachhinein, wenn wir zurückblicken, erkennen, dass Gott die ganze Zeit bei uns war und dass unsere Herzen in uns gebrannt haben.“
Gespräch auf dem Weg nach Emmaus. Vierte Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 2. Oktober 2023 Von … Mehr
Julius Schniewind, Die Seligpreisungen Matthäus 5,3-12 (NTD): „Das Fragen und Verlangen nach Gerechtigkeit auf Erden wird selig gepriesen, das brennende Verlangen (Hunger und Durst!) danach, dass Unrecht und Ungerechtigkeit aufhören möchten. Wo dies Verlangen brennt, ist es ein Fragen nach Gott und nach seiner Gerechtigkeit, und das bedeutet allerdings eine Haltung des ganzen Lebens, ein Warten; die Antwort auf dies Warten ist die von Christus geschenkte Tat.“
Wie Julius Schniewind (1883-1948) die Seligpreisungen der Bergpredigt 1936 biblisch-theologisch auf ein „Heute“ auszulegen vermochte, erweist sich immer noch als … Mehr
Gisbert Greshake, Zum Begriff der Zukunft: „Wo der Mensch versucht, das Ganze der Wirklichkeit in den Griff zu bekommen, wo er das Ganze (das „totum“) manipulieren und eine total heilvolle Welt herbeiführen will, da wird er – wie viele schmerzvolle Erfahrungen der jüngsten Gegenwart und Vergangenheit zeigen – notwendig „totalitär“: er opfert das einzelne der Allgemeinheit, den Teil dem Ganzen, die Gegenwart der Zukunft.“
Zum Begriff der Zukunft Von Gisbert Greshake Zukunft als Werden (futurum) Das deutsche Wort Zukunft trägt eine seltsame Zweideutigkeit an … Mehr
Timothy Radcliffe, „In Gott zu Hause und Gott in uns zu Hause“. Zweite Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 1. Oktober 2023: „Gott bleibt in unserer Kirche, auch bei aller Korruption und allem Missbrauch. Deshalb müssen wir bleiben. Aber Gott ist bei uns, um uns in die weiten Räume des Reiches Gottes hinauszuführen. Wir brauchen die Kirche, unsere gegenwärtige Heimat mit all ihren Schwächen, aber auch, um den geisterfüllten Sauerstoff unserer zukünftigen Heimat ohne Grenzen zu atmen.“
„In Gott zu Hause und Gott in uns zu Hause“. Zweite Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am … Mehr
Roland Barthes, Der Tod des Autors: „Ein Text besteht aus vielfachen, mehreren Kulturen entstammenden Schreibweisen, die untereinander in einen Dialog, eine Parodie, ein Gefecht eintreten; nun gibt es aber einen Ort, an dem sich diese Vielfalt sammelt, und dieser Ort ist nicht, wie bisher gesagt wurde, der Autor, sondern der Leser.“
Der Tod des Autors Von Roland Barthes In Balzacs Novelle Sarrasine heißt es von einem als Frau verkleideten Kastraten: »Es … Mehr
Trutz Rendtorff, Vom Beruf der Ethik (1999): „Von der Ethik wird eine erlösende Antwort erwartet. Aber die Erwartungen sind keineswegs einheitlich. Nach Ethik wird gerufen im Interesse zusätzlicher, erweiterter Legitimation des eigenen Handelns, Konsens wird eingefordert in der Form des Assensus, der Zustimmung anderer, es geht um Akzeptanz. Legitimation vor der Legalität, Konsens über das rechte und sittliche Leben vor dem, was durch Gesetze und Gesetzeszwang geregelt wird. Der Ruf nach dem Gesetzgeber als Ausweg aus Konflikten bei mangelndem Konsens kommt dabei immer mit ins Spiel.“
Vom Beruf der Ethik[1] Von Professor Dr. Dr. h.c. Trutz Rendtorff, München ETHIK, KONSENS UND KONFLIKTE Ethik hat es mit … Mehr
Tagesgebet zum 19. Sonntag nach Trinitatis, 15. Oktober 2023
HERR Gott,himmlischer Vater,in Deiner Hand liegt unser Heil.In unseren Händen findet sich Vergeblichkeit.Nimm uns in Deine Barmherzigkeit hinein,wie in den … Mehr