Zwiegespräch mit Gott (aus Gebet 41) Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Jürgen Ebach, Schweigen und Stille in der Bibel: „Bei Worten und nicht zuletzt bei biblischen und theologischen Worten sollten wir stets fragen, wer sie sagt, wem und in welcher Lage sie gesagt, aber auch, wogegen sie gesagt sind. All das gilt auch für das Schweigen. Manchmal ist es darum zu tun, gegen das Schweigen und das Verschweigen zu reden, aber manchmal hat gegen die vielen Worte und Parolen das Schweigen seine Zeit.“
Schweigen und Stille in der Bibel. Eine kurze Einleitung und sieben Miniaturen Von Jürgen Ebach Eminente Bedeutung hat in der … Mehr
Roger Mehl über die Vaterlandsliebe (1962): „Man kann von einer Pathologie der Vaterlandsliebe sprechen. Die Verabsolutierung ihres Gegenstandes liegt in der Natur jeder Liebesleidenschaft: alle guten Eigenschaften werden auf ihn übertragen, alle übrigen Gegenstände verachtet oder gehaßt. So hat die Vaterlandsliebe bei den einzelnen Nationen zu Argwohn und Empfindlichkeit geführt, zum Machtwillen, zu Verachtung oder Hass dem Ausland gegenüber, zur Bildung eines Mythenkranzes, der die internationalen Beziehungen vergiftet.“
Vaterlandsliebe Von Roger Mehl Vaterlandsliebe ist ein spontanes und tiefes Gefühl, das einerseits zu aufopferndem, ja heldischem Handeln anspornen kann, … Mehr
Dietrich Ritschl, »Story« als Rohmaterial der Theologie (1976): „Der »story« kommt unter allen Sprechweisen für die Theologie eine ganz besonders hohe Bedeutung zu, die im folgenden analysiert werden soll. Nicht, daß die Theologie selbst sich in »stories« artikulieren solle (eine »narrative Theologie« ist – genau genommen – eine Fehlbezeichnung), aber sie hat es ganz wesentlich mit »stories« zu tun.“
»Story« als Rohmaterial der Theologie Von Dietrich Ritschl In der hier vorliegenden Arbeit bespreche ich nur einen Teil des »Rohmaterials« … Mehr
Gisbert Greshake, Glück – ein Thema des Glaubens und der Theologie?: „Das „kleine Glück“, das nicht offen ist für das größere Glück und das in seiner Zerbrechlichkeit nicht nach Dauer verlangt, verliert leicht das Glückhafte, es erstickt und bringt seine eigene Grenze leidvoll zum Bewusstsein.“
Glück – ein Thema des Glaubens und der Theologie? Von Gisbert Greshake 1. Auseinanderbrechen von Glück und Heil Die Frage … Mehr
Elazar Benyoëtz über Anne Frank und die namentliche Erinnerung: „Erinnerung ist paradiesischen Ursprungs, sie beginnt beim Namen, mit der Namengebung, mit der Benennung. Was mit einem Namen belegt wird, geht in die Erinnerung ein und kann immer wieder in Erinnerung gerufen werden.“
Über Anne Frank und die namentliche Erinnerung Von Elazar Benyoëtz In Erinnerung gekleidet,in Erinnerung gerufen Man kleidet sich in seine … Mehr
Dietrich Ritschl, Predigt zu 1. Johannes 4,17 bei der Beerdigung der Dichterin Marie Luise Kaschnitz (1974): „Ja geht denn ihre Geschichte weiter, jetzt, nach dem Tod? Sie geht doppelt weiter: einmal – und das scheint uns das Nächste – in unserer Erinnerung, aus der wir noch jahrelang Kraft und Hoffnung schöpfen können. Dann aber auch anders: nicht nur in unserer Erinnerung, sondern im Gedächtnis Gottes. Vielleicht ist Gottes Liebe und Gottes Gedächtnis dasselbe. Dort ist der Mensch bewahrt.“
Predigt zu 1. Johannes 4,17 (bei der Beerdigung der Dichterin Marie Luise Kaschnitz) Von Dietrich Ritschl Darin ist die Liebe … Mehr
Primo Levi über die Bedeutung der Häftlingsnummern in Auschwitz (Se questo è un uomo/Ist das ein Mensch, 1947): „Es dauerte Wochen und Monate, bis wir den Klang der Nummer auf Deutsch gelernt hatten. Und viele Tage lang, wenn die Gewohnheit der freien Tage mich veranlasst, nach der Uhrzeit auf meiner Armbanduhr zu schauen, erscheint mir mein neuer Name ironisch, die Nummer in bläulichen Flecken unter meiner Epidermis versteppt.“
Über die Bedeutung der Häftlingsnummern in Auschwitz Von Primo Levi Häftling: Ich habe gelernt, dass ich ein Häftling bin. Mein … Mehr
Helmut Gollwitzer, Gib meinen Augen Licht! Bibelarbeit zu Psalm 13,4 – Unterwegs zu einer Theologie des Friedens: „Matt und trüb sind unsere Augen, wenn wir krank sind und schwach, wenn wir verzagen, weil uns das Leben zu schwer ist und die Aufgabe zu groß, wenn wir no future sagen, wie heute so viele junge Menschen. Wenn wir um uns herum nur trübe Augen sehen, dann werden auch wir davon angesteckt.“
Gib meinen Augen Licht! Bibelarbeit zu Psalm 13,4 Von Helmut Gollwitzer „Schaue doch und erhöre mich, Herr, mein Gott! Gib … Mehr