Zehn Thesen zur theologischen Auseinandersetzung mit dem Terrorismus vom Juni 1977 Von Prof. Trutz Rendtorff 1. Terrorismus als planmäßige Anwendung … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Eduard Thurneysen, Gnade genügt. Predigt zu 2.Korinther 12,1-10: „Lass es dir sagen: Wenn du schwach bist, dann bist du stark, denn in der Schwachheit geht dir das Geheimnis Christi auf. Dann lernst du verstehen, was es ist um die Kraft seines Kreuzes, seines Blutes, seiner Auferstehung. Darum bleibe auch du dabei: Seine Gnade genügt mir! Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. Denn Gott selber neigt sich herunter zu den Schwachen. Wo die Schwachheit ist in unserm Leben, da ist die Einfallspforte für die Gnade. In den Schwachen vollendet sich die Kraft des Heilandes. Darum sei getrost, ja sei fröhlich, du Schwacher, du an deinen Pfahl Gebundener.“
Gnade genügt. Predigt zu 2.Korinther 12,1-10 Von Eduard Thurneysen Wenn denn gerühmt sein soll, so sei es! Nützlich ist es … Mehr
Eberhard Jüngel, Der alte Mensch – als Kriterium der Lebensqualität (1976): „Der christliche Glaube hat von Gott so zu reden, dass seine Menschwerdung – bis hin zum Tode am Kreuz – als Rechtfertigung des sein Menschsein verfehlenden Menschen zur Geltung gebracht wird. Das besagt, dass der Mensch in seinem Menschsein vor Gott anerkannt ist, ohne dafür etwas tun zu müssen oder auch nur tun zu können. Gott gegenüber ist der Mensch ein Nehmender, insofern er sich selbst von seinem Gott entgegennimmt. Sich selber empfangen zu können, die eigene Person von Gott entgegennehmen zu können – das ist Glaube.“
Der alte Mensch – als Kriterium der Lebensqualität. Bemerkungen zur Menschenwürde der leistungsunfähigen Person Von Eberhard Jüngel Das menschliche Leben … Mehr
Ulrich Artzt, Hauptmann des Schwäbischen Bundes, an den Rat zu Augsburg zur Schlacht bei Leipheim (5. April 1525): „Jörg Truchsess hat gestern vor Leipheim ob tausend Bauern erstochen, viele hundert ertränkt, Leipheim hat sich auf Gnad und Ungnad, ebenso Günzburg, Langenau und andere Flecken viel ergeben: allein 12 Flecken, die Weißenhorn unterworfen sind. Es ist beschlossen, dass man die Vorgeher und Anstifter in beiden Städten köpft und die zwei Pfaffen soll man an einen dürren Ast eines Baumes hängen. Heute morgen ist der Nachrichter hinausgefahren, um vor Allem den Pfaffen ihren Lohn zu geben.“
Ulrich Artzt, Hauptmann des Schwäbischen Bundes, an den Rat zu Augsburg zur Schlacht bei Leipheim 4. April 1525 Mit Weißenhorn … Mehr
Hermann Sasses persönliche Erklärung zur Barmer Theologischen Erklärung vom 31. Mai 1934: „Indem die Synode die bei einer Beschlussfassung über Bekenntnisfragen gebotene itio in partes vermieden, vielmehr als ganze eine Lehrerklärung angenommen hat, hat sie sich faktisch als Lehrinstanz für Lutheraner und Reformierte erklärt. Als solche kann sie von der Kirche Augsburgischen Bekenntnisses niemals anerkannt werden, da die lutherischen Bekenntnisse eine über den Konfessionen stehende evangelische Kirche und ein Lehramt einer solchen Kirche nicht kennen.“
Persönliche Erklärung zur Barmer Theologischen Erklärung vom 31. Mai 1934 Von Hermann Sasse Zu dem der Bekenntnissynode von ihrem Theologischen … Mehr
Philipp Melanchthon, Gesetze für die Studenten zu Wittenberg (1523): „Der Rektor wird es keinesfalls zulassen, dass irgendeiner der unerfahrenen jungen Männer, die nicht selbst für sich sorgen können, ohne einen festen Lehrer herumirrt, der ihn zu den besten Studien hinführt und daran gewöhnt. Denn sie leisten Gott wenig angenehmen Dienst, wenn sie, obwohl sie in einer verantwortlichen Position sind, die Jungen willkürlich irren lassen. Und Gott hat den Jungen auferlegt, den Ratschlägen und der Autorität der Weisen zu gehorchen. Wenn sich also jemand weigern sollte, sich auf Anordnung des Rektors einem Lehrer anzuvertrauen, und wenn es das Alter und die Gerechtigkeit erfordern, soll er aus der Stadt verwiesen werden.“
Philipp Melanchthon, Rektor, an die Studenten. Wer auch immer du bist, der du diesem literarischen Orden angehörst und Schüler unserer … Mehr
Eberhard Jüngel, Zur Kritik des sakramentalen Verständnisses der Taufe. Thesen (1969): „Das Besondere der Taufe besteht darin, dass sich der Täufling in der Taufe auf seinen Glauben und damit auf Jesus Christus als den Gegenstand und Grund des Glaubens so festlegen lässt, dass er mit der taufenden Gemeinde unwiderruflich zu dem einen Leib Christi geeint ist.“
Zur Kritik des sakramentalen Verständnisses der Taufe. Thesen Von Eberhard Jüngel I. Was hat die Taufe mit dem Begriff Sakrament … Mehr
Paul Valéry, Betrachtungen zum ‚Cimetière Marinʻ (1933): „Es gibt keinen wirklichen Sinn eines Textes. Der Autor hat hier keine Autorität. Was immer er hat sagen wollen: er hat geschrieben, was er geschrieben hat. Einmal publiziert, ist der Text wie eine Apparatur, deren sich jeder auf seine Weise und nach seinen Möglichkeiten bedienen kann: es ist nicht sicher, daß der Erbauer sie besser verwendet als irgendein anderer.“
Betrachtungen zum ‚Cimetière Marinʻ (1933, Auszug) Von Paul Valéry Der Dichter ist in meinen Augen an seinen Idolen kenntlich sowie … Mehr
Tagesgebet zum 13. Sonntag nach Trinitatis, 25. August 2024
Gott, unser Vater,Du hast alle Menschen zu Deinem Ebenbild geschaffen.So sind wir einander gleichgestellt.Öffne unsere Augen und unser Herz,damit wir … Mehr