Segnen und ein Segen sein Von Friederike Popp Im Uranfang der Geschichte des biblischen Volkes rief Gott Abraham aus seinem … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Helmut Traub, Antichrist in der Bibel: „Die Bedeutung der Verkündigung vom Antichrist ist der Trost für die Gemeinde, dass das Leiden, das durch den Antichrist über sie kommt, Gottes Wille ist und ihre Bewährung und Reinigung bedeutet, vor allem ihr aber die Teilhabe an Christi Leiden und damit ihre Vollendung schenkt. Deshalb heißt es in der Mitte der Beschreibung des antichristlichen Reiches: hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.“
Antichrist in der Bibel Von Hellmut Traub Das Wort ist von Luther übersetzt mit Widerchrist (anti — entgegen), vielleicht wegen … Mehr
Gunda Schneider-Flume, Die Identität des Sünders: „Die dem Menschen zuvorkommende und ihn begründende Liebe gibt seinem Leben Sinn vor allem Versuch menschlicher Sinnschaffung; dadurch wird die Sünde des Menschen aufgedeckt, der unter dem Zwang steht, allein aus sich selbst Sinn schaffen zu müssen. Der sich selbst als Ganzheit konstituierende Mensch lebt in der Meinung, der Sinn seines Lebens sei ihm verfügbar und er selbst könne und müsse diesen Sinn schaffen. Die Liebe Gottes bringt menschliches Sinnschaffen allererst auf ein menschliches Maß.“
Die Identität des Sünders Von Gunda Schneider-Flume Die Beschreibung der Identität des Sünders ist der Versuch konkreter Theologie, die im … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Der Antichrist‘ (1938): „Er wird sich kleiden in des Herrn Gestalt, / Und seine heilige Sprache wird er sprechen / Und seines Richteramtes sich erfrechen / Und übers Volk erlangen die Gewalt.“
Der Antichrist Er wird sich kleiden in des Herrn Gestalt,Und seine heilige Sprache wird er sprechenUnd seines Richteramtes sich erfrechenUnd … Mehr
Jürgen Roloff, Gemeinde im Neuen Testament: „Wesentlich für die Gemeinde ist, dass sie »zusammenkommt« zum Gottesdienst. Durch das, was sie hier in Wort und Sakrament empfängt, wird sie das, was sie ist: Lebens- und Zeugnisgemeinschaft, in der Menschen nicht mehr übereinander herrschen, sondern einander nach der Weise Jesu dienen, und in der die befreiende Macht des Evangeliums sich in der Überwindung aller zwischenmenschlichen Unterschiede und Schranken erweist.“
Gemeinde im Neuen Testament Von Jürgen Roloff 1.Zum Begriff Der Begriff Gemeinde hat sich im Deutschen, neben Kirche, als Wiedergabe … Mehr
Karl Barths offener Brief in Sachen kirchlicher Treueeid auf Adolf Hitler vom August 1938: „Die Sache des Bekenntnisses, zu dem wir uns 1934 gemeinsam berufen wußten, wird jetzt nur von denen vertreten werden, die sich Ihrer Anweisung nicht fügen werden. Sei es darum, weil sie ihre eigenen vier Forderungen ernster genommen hatten als Sie selbst, sei es, weil sie darüber hinaus der Meinung sind, daß dieser Eid allerdings nicht geschworen werden dürfte, weil er unter allen Umständen gegen das erste Gebot verstößt.“
Offener Brief zur Ableistung des Treueides auf Adolf Hitler durch Pfarrer Von Karl Barth An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen … Mehr
Bertrand Russell im Interview über Gott: „Nehmen wir an, Sir, dass Sie sich, nachdem Sie dieses traurige Tal verlassen haben, tatsächlich im Himmel befinden und vor dem Thron stehen. Dort, in all seiner Herrlichkeit, saß der Herr – Gott.“ Russell zuckte zusammen. „Was würden Sie denken?“ „Ich würde denken, ich träume.“ „Aber angenommen, Sie merken, dass Sie es nicht sind? Angenommen, vor Ihren Augen, ohne den Schatten eines Zweifels, wäre Gott. Was würden Sie sagen?“ „Ich würde wahrscheinlich fragen: ‚Sir, warum haben Sie mir keine besseren Beweise geliefert?‘“
Bertrand Russell und Gott. Eine Erinnerung Wenn er mit dem Allmächtigen konfrontiert würde, würde er fragen: „Sir, warum haben Sie … Mehr
Tagesgebet zum 2. Sonntag nach Epiphanias, 19. Januar 2025
HERR Gott,himmlischer Vater,du hast deinen Sohn in die Welt gesandt,damit Menschen die Fülle des Lebens finden.Nimm unseren Seelen die Trübsalund … Mehr
Heinrich Vogel, Wir glauben an den einen Gott. Auslegung des ersten Glaubensartikels (Das nicaenische Glaubensbekenntnis, 1963): „In dem Sätzlein: ‚ich glaube‘, bzw. ‚wir glauben an Gott‘, geht es nicht darum, dass wir so gut oder so klug wären, ihm eine Existenz zuzubilligen, die er von Gnaden unserer Beweiskünste hätte, sondern um eine Anerkenntnis und eine Anbetung, die von seinen Gnaden ist, und die seine ewige Priorität zur Voraussetzung hat. Wenn das ‚an Gott‘ ein Zu-Gott-hin besagt, so ist dieses ‚Zu-hin‘ gegründet in einem „Von-her“, von Gott her, der den Glauben ermöglicht und schafft, wie er die Wahrheit des Glaubens ist und bleibt. Der Glaube ist nicht seine eigene Wahrheit. Er kann die Wahrheit darum auch nicht in einer Selbstbesinnung und in einem Selbstverständnis erschließen. Gott ist Gott in der ewigen Priorität seines Gottseins vor allem unserem Glauben und Bekennen.“
Wir glauben an den einen Gott. Auslegung des ersten Glaubensartikels des nizänischen Glaubensbekenntnisses Von Heinrich Vogel Πιστεύομεν εις ενα θεόνCredo … Mehr