Wenn das nicht in Tübingen ankommt: Der Papst schätzt Friedrich Hölderlin, insbesondere dessen Gedicht „Meiner verehrungswürdigen Großmutter„. Was in dem jüngst veröffentlichten Papst-Interview alle Achtung verdient, sind nicht etwas vage Äußerungen über mögliche Kirchenreformen, sondern die sehr persönlichen, mitunter selbstkritischen Einsichten eines altersweisen Hirten in seinen eigenen Führungsdienst als Jesuit und Bischof.