Karl Barth, Was ist der Mensch? (1960): „Er ist der, der in sei­ner Verborgenheit ebenso wenig ernstlich und wirklich geleugnet werden kann wie der wahre Gott in seiner Verborgenheit. Und er ist darin wahrer Mensch, dass der wahre Gott seiner gedenkt, und zwar tätig und wirksam gedenkt: trotz der Pracht und Schande seiner vielen Kleider, aber auch in der ganzen Pracht und Schande, die sein Teil ist. Er ist darin wahrer Mensch, dass der wahre Gott sein Gott ist: der Gott, der es auf ihn abgesehen hat, der für ihn Gott ist, der tatsächlich gerade ihn geliebt hat, liebt und lieben wird.“

Was ist der Mensch? Von Karl Barth Wer sich in der Bibel ein wenig auskennt, dem mag bei dieser Frage: … Mehr

Gerhard Sauter, „Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5): „Im Staunen nimmt der Mensch den Platz ein, den Gott ihm zugewiesen hat. Hier ist er ganz und gar Empfangender, selbstvergessen dem hingegeben, was Gott ihm zumisst in dem, was ihm begegnet. Im Staunen bewertet er nicht, denn er wird einer Wirk­lichkeit inne, die er sich nicht hätte ersinnen kön­nen.“

Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?“ (Psalm 8,5)[1] Von Gerhard Sauter Was ist der Mensch? – Immer wieder … Mehr

Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8: „Psalm 8 ist für die Rede vom Menschen in der christlichen Lehre wie auch im christlichen Leben maßgeblich, wird doch explizit darin die Frage nach dem Menschsein gestellt. Aller­dings liefert der Psalm selbst keine Definition des Zustandes ‚Menschsein‘, sondern findet den Menschen im staunenden Gotteslob. Gerahmt ist der Psalm vom göttlichen NAMENslob: ‚HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!'“

Was ist der Mensch? Theologische Anthropologie im Anschluss an Psalm 8 Was ist der Mensch? heißt die Frage, die es … Mehr