Brief über eine Palästinareise im Jahre 1906 (an Richard Wilhelm) Von Christoph Blumhardt Bad Boll, den 15. Dezember 1906 MEIN … Mehr
Schlagwort: Palästina
Solidaritätsherausforderung durch Christen aus dem Heiligen Land: „Am Montag, dem 7. Juli 2025, legten Siedler vorsätzlich ein Feuer in der Nähe des Friedhofs der Stadt und der historischen Kirche des Heiligen Georg (Al-Khadr), die aus dem 5. Jahrhundert stammt – einem der ältesten religiösen Wahrzeichen Palästinas. Wäre es nicht der Wachsamkeit der lokalen Bewohner und dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr zu verdanken gewesen, hätte der Schaden weitaus katastrophaler ausfallen können. In einer Szene, die inzwischen provokant alltäglich geworden ist, lassen Siedler weiterhin ihr Vieh auf den landwirtschaftlichen Flächen Taybehs grasen – darunter auch auf familienbetriebenen Feldern und in der Nähe von Wohnhäusern – ohne dass es zu einer Abschreckung oder einem Einschreiten seitens der Behörden kommt. Diese Verstöße gehen über bloße Provokationen hinaus; sie verursachen unmittelbare Schäden an Olivenbäumen – einer lebenswichtigen Einkommensquelle für die Menschen in Taybeh – und hindern die Bauern daran, ihr Land zu erreichen und zu bewirtschaften.“
X-Kommentar von Nikodemus Claudius Schnabel OSB, Abt der Dormitio-Abtei in Jerusalem: „Der Hilferuf der drei Pfarrer von Taybeh, dem Griechisch-Orthodoxen, … Mehr
Martin Buber, Ein Protest gegen die Enteignung arabischer Böden (1953): „Wie uns jedoch bekannt ist, gibt es viele Fälle, in denen nicht Sicherheitserfordernisse, sondern ganz andere Ziele, z. B. die Erweiterung des Gebietes von bestehenden Ansiedlungen, zur Wegnahme der erwähnten Böden führte. Nach unserer Meinung sind diese Fälle in keiner Weise dazu angetan, die Tatsache zu rechtfertigen, dass die jüdische Legislative ihnen den Anschein der Rechtmäßigkeit verleiht. Uns sind außerordentlich bevölkerte Dörfer bekannt, in denen die beschlagnahmten Böden mehr als zwei Drittel des gesamten Bodens ausmachen. Als Juden und als Bürger des Staates Israel fühlen wir uns verpflichtet, gegen den Gesetzesvorschlag zu protestieren, der allem, was den Namen Jude trägt, in keiner Weise Ehre macht.“
Ein Protest gegen die Enteignung arabischer Böden (1953) Herrn Joseph SprinzakVorsitzender der KnessetJerusalem Jerusalem, den 7.3.53 Sehr geehrter Herr! Diese … Mehr
Martin Bubers Brief an Mahatma Gandhi in Sachen Juden in Palästina von 1939: „Wir sind überzeugt, dass es möglich sein muss, einen Ausgleich zwischen diesem Anspruch und dem anderen zu finden, weil wir dieses Land lieben und an seine Zukunft glauben, und weil, da gewiss auch auf der anderen Seite solche Liebe und solcher Glaube vorhanden sind, ein Zusammenschluß zu gemeinsamem Dienst an dem Land nicht unerreichbar sein kann. Nun aber kommen Sie und erledigen das ganze existenzielle Dilemma mit der einfachen Formel. »Palästina gehört den Arabern.«“
Nach seiner Übersiedlung nach Palästina im März 1938 bestand eine von Martin Bubers ersten Aufgaben darin, auf einen zionismuskritischen Artikel … Mehr
Die zurückgezogene Gottesdienstordnung zum Weltgebetstag am 1. März 2024 mit der Liturgie aus Palästina zum Nachlesen
Die bereits gedruckte Gottesdienstordnung für den Weltgebetstag 2024 mit der Liturgie aus Palästina hat in den letzten Tage heftige Kritik … Mehr
Martin Buber, Zwei Völker in Palästina (1947): „Sei dieses vielleicht schwierigste aller politischen Probleme der Gegenwart, die jüdisch-arabische Situation, die Probe aufs Exempel: aus allen Völkern müssen unabhängige Geister, die dem Kampf aller gegen alle um Macht und Besitz nicht verfallen sind, zusammentreten und eine gerechte Bewältigung der Situation vorbereiten.“
Zwei Völker in Palästina (1947) Von Martin Buber Ich will Ihnen von Palästina erzählen nicht zu dem Zweck allein, um … Mehr