Hans Löhr, Ärmer, lebendiger, frömmer. Kirche am Steuertropf: „Eine Ortsgemeinde, die sich selbst fi­nanziert, wird im Gottvertrauen noch einmal besonders herausgefordert. Sie verlässt das Kirchensteuernetz, das eine falsche Sicherheit bietet, und stellt sich der Realität. Sie verzichtet bewusst auf das bisherige Subventionsprinzip, den Venentropf, und kommt, auch was die materielle Basis betrifft, in dieser Welt an. Sie folgt ihrem Herrn in die Inkarna­tion und lässt sich ganz auf die Heraus­forderungen und Härten einer irdischen Existenz ein. Sie teilt mit ihren Mitglie­dern die ökonomischen Unsicherhei­ten. Sie lernt aber auch, sich ganz und gar auf Gott und seine Verheißungen zu verlassen. Eine Kirche, die aus dem Verbund solcher Gemeinden besteht, hat Zukunft.“

Pfarrer Hans Löhr, bis 2004 Geschäftsführer beim Evangelischen Münchenprogramm, einem kirchlichen Reformprojekt unter Beteiligung der Unternehmensberatung McKinsey, und nunmehr Gemeindepfarrer … Mehr

Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen (2002): „Ich sehe unternehmerisches Handeln in unserer Kirche als die Herausforderung für die Zukunft, ein Handeln wohlgemerkt, das sich in den Dienst der Heilsökonomie Gottes stellt, indem es Menschen für das Evangelium Christi zu gewinnen sucht und dabei auf das Wirken des Heiligen Geistes vertraut. Dem unternehmerischen Handeln als Aktion geht die Kontemplation, die sich auf die Verheißung Gottes in Jesus Christus ausrichtet, voraus.“

Unternehmerisch handeln als Kirche Jesu Christi – Möglichkeiten und Grenzen Begriffe sind keine neutrale Worthülsen. Sie stammen aus bestimmten lebensweltlichen … Mehr