Unsere Hoffnung. Ein Bekenntnis zum Glauben in dieser Zeit nach einer Vorlage von Johann Baptist Metz (1975): „Der Name Gottes ist tief eingegraben in die Hoffnungs- und Leidensgeschichte der Menschheit. In ihr begegnet uns dieser Name, aufleuchtend und verdunkelt, verehrt und verneint, missbraucht, geschändet und doch unvergessen.“

Fast 36 Jahre ist der Text alt; und doch hat er nichts an subtiler Sprachkraft verloren. Da werden das Evangelium … Mehr

Johann Baptist Metz, Nur um Liebe geht es nicht … sondern um Gerechtigkeit: „Der christliche Glaube ist jedenfalls ein gerech­tigkeitssuchender Glaube. Gewiss, Christen sind dabei immer auch Mystiker, aber eben nicht Mys­tiker im Sinne einer ausschließlich spirituellen Selbsterfahrung, sondern im Sinne einer spirituel­len Solidaritätserfahrung. Sie sind vor allem »Mys­tiker mit offenen Augen«. Diese Mystik ist keine antlitzlose Naturmystik. Sie führt vielmehr in die Begegnung mit den leidenden anderen, mit dem Antlitz der Unglücklichen und der Opfer. Sie ge­horcht der Autorität der Leidenden.“

Nur um Liebe geht es nicht … sondern um Gerechtigkeit Der Theologe Johann Baptist Metz, einflussreicher Gegenspieler des Papstes, fordert … Mehr