Über Eduard Thurneysen (1935) Von Karl Barth Die theologische Arbeit Eduard Thurneysens ist in ihren Anfängen hervorgewachsen aus den Motiven … Mehr
Schlagwort: Eduard Thurneysen
Eduard Thurneysen, Die Zukunft hat schon begonnen! Predigt zu Jesaja 2,1-5 (1961): „Wenn uns gesagt wird, dass die ganze dunkle Gegenwart nicht das Letzte ist, weil es eine letzte Zeit gibt, der auch diese unsere Gegenwart entgegengeht, eine letzte Zeit, von der her Licht und Heil in unsere Zeit hereinbricht, dann wird diese unsere Zeit, auch unsere eigene kleine Lebenszeit zu einer Insel, die rings umflossen ist von der Zeit Gottes, von der Ewigkeit. Dann müssen wir all das, was hier und jetzt noch geschieht an Schwerem, bei allem Ernst, nicht mehr ganz ernst nehmen. Es gibt etwas, das noch ernster ist als das, was wir vor Augen haben; es gibt ein Heil Gottes, das aus der letzten Zeit her zu uns kommt.“
Die Zukunft hat schon begonnen! Predigt zu Jesaja 2,1-5 Von Eduard Thurneysen Das ist’s, was Jesaja, der Sohn des Amos, … Mehr
Eduard Thurneysen über Karl Barth in seiner Frühzeit (1973): „Barth ist nicht nur «Hieronymus im Gehäuse», der ist er wohl auch, aber zugleich ist er der Kämpfer für Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit, der vom Evangelium her die Not der ganzen Welt als das Feld sieht, auf dem es zu wirken gilt. Es muss, wie Barth gelegentlich zu sagen pflegte, zwischen Bibel und Zeitung zu blitzen beginnen wie zwischen den beiden Polen eines elektrischen Lichtbogens, damit es hell wird auf Erden.“
Über Karl Barth in seiner Frühzeit Von Eduard Thurneysen Karl Barth war von 1911—1921 Pfarrer in Safenwil. Bedenken wir diese … Mehr
Eduard Thurneysen, Gnade genügt. Predigt zu 2.Korinther 12,1-10: „Lass es dir sagen: Wenn du schwach bist, dann bist du stark, denn in der Schwachheit geht dir das Geheimnis Christi auf. Dann lernst du verstehen, was es ist um die Kraft seines Kreuzes, seines Blutes, seiner Auferstehung. Darum bleibe auch du dabei: Seine Gnade genügt mir! Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark. Denn Gott selber neigt sich herunter zu den Schwachen. Wo die Schwachheit ist in unserm Leben, da ist die Einfallspforte für die Gnade. In den Schwachen vollendet sich die Kraft des Heilandes. Darum sei getrost, ja sei fröhlich, du Schwacher, du an deinen Pfahl Gebundener.“
Gnade genügt. Predigt zu 2.Korinther 12,1-10 Von Eduard Thurneysen Wenn denn gerühmt sein soll, so sei es! Nützlich ist es … Mehr
Albrecht Grözinger über Eduard Thurneysen als Seelsorger (1996): „Noch auf dem Sterbebett (Thurneysen stirbt am 21.8.1974 in Basel) gelten seine letzten Worte, schon im Halbdunkel des nahenden Todes, der Serviererin im Café der Nachbarschaft, der er in einer schwierigen Situation als Seelsorger beistehen konnte. Auch dies ein Gleichnis von Macht und Ohnmacht unserer Seelsorge.“
Eduard Thurneysen Von Albrecht Grözinger I. Biographie Eduard Thurneysen wurde am 10. Juli 1888 in Walenstadt im Kanton St. Gallen … Mehr
Karl Barth 1968 im Telefonat mit Eduard Thurneysen am Vorabend seines Todes: „Lassen wir die Hoffnung nicht sinken, die Hoffnung für alle Menschen, für die ganze Völkerwelt! Gott lässt uns nicht fallen, keinen einzigen von uns und uns alle miteinander nicht! – Es wird regiert!
Am Abend des 9. Dezember 1968, dem Vorabend seines Todes, telefonierte Karl Barth (1886-1968) mit seinem Freund Eduard Thurneysen (1888-1974). … Mehr
Eduard Thurneysens Predigt über Matthäus 8,5-13 von 1935: „»Viele werden kommen von Osten und von Westen«, gerade von dort her, wo man es nicht denken würde, aus Quartieren und Häusern, wo vielleicht heute noch kein Mensch zur Kirche geht, aus Straßen und Städten, wo man bis jetzt immer nur gedacht hat, da wohnt die Gottlosigkeit, da wird nicht gebetet, sondern geflucht. Viele, viele werden kommen von dort! Das ist die Verheißung, und wir müssen also, nein wir dürfen Geduld haben mit der Welt, die nicht glaubt.“
Predigt über Matthäus 8,5-13 Von Eduard Thurneysen »Da aber Jesus einging zu Kapernaum trat ein Hauptmann zu ihm, der bat … Mehr
Eduard Thurneysen, Predigt über Psalm 65: „Gott, man lobet dich! Das ist das Wunder des Gottesdienstes. Mitten in all dem Murren und Klagen geht der Mund auf, der Gott lobt, der Gott Recht gibt, der zu Gott ruft. Unser Gottesdienst ist wahrhaftig ein Wunder. Denn er ist nicht nur eine Tat oder Veranstaltung des Menschen. Sondern es ist Gott selber, immer neu Gott selber und allein, der sich ein Lob erweckt aus Menschenmund auf Erden.“
Das Wunder des Gottesdienstes. Predigt über Psalm 65 Von Eduard Thurneysen Gott, man lobt dich in der Stille zu Zion, … Mehr
Eduard Thurneysen, Predigt über Römer 8,11 (1934): „Ganze Zeiten stehen vor uns, die als Beispiel dienen können dafür, daß man dämonisiert werden kann auch von Idealen, die an und für sich gut sein mögen, die aber in der dämonischen Gestalt, mit der sie Menschen und Völker ergreifen und bewegen, entsetzlich sind. Und nun dahinein, in diese dämonisierte Welt und Zeit, wo die Menschen den Geistern verfallen, die über sie herrschen, da hinein greift wie eine Hand von oben die Botschaft von dem Gott, dessen Geist in uns wohnen möchte“
Predigt über Römer 8,11 Von Eduard Thurneysen „Wenn nun der Geist besten, der Jesus von den Toten aus. erweckt hat, … Mehr