Über die Herrschaft Christi Von Heinrich Schlier Die folgenden Ausführungen wollen nicht ein bibeltheologischer Traktat über die Herrschaft Christi sein.…
Jürgen Roloff über die Hölle in der Bibel: „Beim Endgericht wird Christus nicht nur die Toten aus dem Hades befreien, sondern er wird Tod und Hades zusammen vernichten. Die feurige Gehenna (auch »Feuerpfuhl«, »ewiges Feuer«, »Abgrund«) erscheint als Bereich ewiger und endgültiger Gottes- und Heilsferne. Ihr werden im Endgericht alle widergöttlichen Menschen und Mächte überantwortet. Das Neue Testament verzichtet jedoch auf jede spekulative Ausmalung von Hölle und Höllenstrafen.“
Hölle in der Bibel Von Jürgen Roloff Die Bibel spricht zwar vielfach von unterweltlichen Aufenthaltsorten der Toten bzw. endzeitlichen Straforten,…
Martin Luther, Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1525): „Wenn er daher sagt: Der HERR, dein Gott, ist ein einiger HERR, so nimmt er alles falsche Vertrauen hinweg. Wenn er sagt: Du sollst den HERRN lieb haben, so regt er an zu einem fröhlichen und freien Dienst gegen Gott. Denn wenn ich Gott liebe, so will ich in Wahrheit alles, was Gott will; so ist mir auch nichts lieber, als das zu hören und zu tun, was Gott will, wie auch die fleischliche Liebe tut gegen den geliebten Gegenstand. So empfangen wir durch die Einheit mit Gott im Glauben alles umsonst von Gott; durch die Liebe tun wir gegen Gott alles umsonst.“
Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1525) Von Martin Luther V. 4. Höre, Israel, der HERR, unser Gott, ist ein einiger…
Ernst Toller, Unser Weg (1920): „Wir haben andern Weg zu Gott gefunden, / Uns sind nicht stammelndes Gebet die Stunden, / Das Reich des Friedens wollen wir zur Erde tragen, / Den Unterdrückten aller Länder Freiheit bringen / Wir müssen um das Sakrament der Erde ringen.“
Nachdem Ernst Toller nach Niederschlagung der Münchner Räterepublik im Juni 1919 verhaftet, wegen Hochverrats angeklagt und einen Monat später zu…
Martin Luther, Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1529): „Lass dir diese Gebote, und sonderlich das erste, mit aller Treue befohlen sein, dass du sie nicht allein aufs Papier schreibst, oder in ein Buch fasst, darnach im Winkel liegen lässt, oder sie dir allein in die Ohren erschallen, vor den Augen gemalt stehen, sondern fasse und schreibe sie in dein Herz, dass du Tag und Nacht daran gedenkst, gerne davon redest und handelst, wenn du arbeitest, stehst oder gehst, gleich wo du willst. Summa: Diese Worte sollen dein höchster, liebster Schatz sein, denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Du sollst sie zu jeder Zeit am meisten beachten.“
Auslegung zu 5. Mose 6,4–9 (1529) Von Martin Luther V. 1–5. Dies sind aber die Gebote, dass du den HERRn,…
Martin Luther, Brief an den Kurfürsten Johann den Beständigen zur Kirchenreform vom 31. Oktober 1525: „Die Pfarreien stehen vielerorts elend da. Es gibt kaum Einkünfte, niemand zahlt etwas. Opfer- und Seelenpfennige sind weggefallen, Zinsen sind kaum oder gar nicht vorhanden. Der gemeine Mann achtet weder Prediger noch Pfarrer. Wenn hier nicht durch Eure Kurfürstliche Gnaden eine kraftvolle Ordnung und nachhaltige Sicherung der Pfarreien und Predigtstühle erfolgt, so wird es bald weder Pfarrhöfe noch Schulen oder Schüler geben – und das Wort Gottes und der Gottesdienst werden verkümmern. Darum bitte ich Euch, dass Ihr Euch weiterhin von Gott gebrauchen lasst als ein treues Werkzeug – zum Trost für viele, auch zum Frieden Eures eigenen Gewissens. Denn Ihr werdet durch uns wie durch die Not selbst, gewisslich von Gott, dazu aufgerufen. Ihr werdet Mittel finden: Klöster, Stifte, Lehen, Spenden – es ist genügend da, wenn Eure Kurfürstliche Gnaden nur den Befehl geben, dies zu prüfen, zu ordnen und zu verwalten.“
Brief an den Kurfürsten Johann den Beständigen zur Kirchenreform vom 31. Oktober 1525 Von Martin Luther An den Durchlauchtigsten, Hochgeborenen…
Oswald Bayer, Stadt der Geborgenheit. Jerusalempredigt zu Psalm 46: „Die im Stillehalten und Beten gründende Tat der Förderung des irdischen Friedens liegt zuerst im Einsatz für eine nüchterne Sicht der Welt, in der wir leben. Es gilt ihre abgründige Gefährdung und den Kampf der Götter nicht zu verkennen. Trotz der Hilfe Gottes ‚früh am Morgen‘, am Ostermorgen, und seinem Sieg über den Tod und alle lebensfeindlichen Mächte sind diese – Gott seiʼs geklagt! – nicht einfach verschwunden.“
Stadt der Geborgenheit. Jerusalempredigt zu Psalm 46 Von Oswald Bayer I. Die gefährdete Welt Um einen Machtkampf geht es, einen…
Hans Joachim Iwand: Predigt über 2. Korinther 2,14-17 (1935): „Da hilft nur, dass man da stehen bleibt, wo man hingestellt wird, wenn man in Christo redet. Aus Gott, Gott gegenüber. Das heißt: Gott im Rücken und Gott im Angesicht, so dass es keine Flucht gibt, keinen Rückzug und kein Überlaufen zum Gegner. Gott selbst ist unser Auftraggeber, und Gott selbst ist unser Hörer. Wer sein Wort reden muss, der gerät in den Lichtkegel seiner Wahrheit und wird durchleuchtet bis in die verborgensten Fasern seines Herzens.“
Predigt über 2. Korinther 2,14-17 (1935) Von Hans Joachim Iwand Aber Gott sei gedankt, der uns allezeit Sieg gibt in…
Heinrich Schlier, Was ich bin: „Ich bin nicht ein Heiliger, / aber ich möchte es sein. / Wenn nur das Kreuz nicht wäre! // Doch wo ist Heiligkeit, wenn nicht in ihm? / Was bin ich? / Gott sieht mich. / Ich bin sein Augenblick.“
Was ich bin Ich bin nicht ein Gläubiger,aber ich möchte es sein,damit die liebliche,fruchtbare Wahrheit sich öffne. Ich bin nicht…