Brief über eine Palästinareise im Jahre 1906 (an Richard Wilhelm) Von Christoph Blumhardt Bad Boll, den 15. Dezember 1906 MEIN…
Helmut Gollwitzer, Predigt über Jesaja 9,1-6 (Weihnachten 1938): „Das Kind antwortet: ‚Eure Herren brauchen eure Kraft. Darum saugen sie euch auch aus, und je kräftiger sie sich darstellen, desto schwächer werden die Knechte. In meiner Armseligkeit seht ihr, dass ich eure Kraft nicht brauche. Euer Gott ist nur in den Starken mächtig; aber mein Gott ist in den Schwachen mächtig, – und das sollt ihr jetzt sehen!‘ Wir sind erschrocken: ‚Es tritt keiner ungestraft an unsere Stelle! Siehst du nicht, wie unsere Ohnmacht mächtiger ist als Gottes Macht?‘ ‚Darum wird dies auch nun so gehen, dass ich jetzt schon zum Tod verurteilt bin und das Kreuz hinter der Krippe aufgerichtet steht. Ihr werdet mich bestaunen und bewundern und dann bekämpfen, und schließlich mich ganz zugrunde richten mit eurer Ratlosigkeit und eurer eigenen Kraft und mich totschlagen.‘“
Predigt über Jesaja 9,1-6 (Weihnachten 1938) Von Helmut Gollwitzer Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und…
Ernst Fuchs, Adventsansprache (1963): „Wo Gott wohnt, wird alles anders, da hat alles Zukunft, da gibt es keine Mietprobleme, da weicht die Finsternis, da ist Zukunft, da liebt die Liebe und spricht: ’siehe, ich mache alles neu!‘ Der Glaube macht das Warten zur Erwartung. Was erwarten wir von Gott? Der Glaube erwartet von Gott, daß sich Gott im Leben und Sterben durchsetzt. Und so tun wir alle gut daran, uns auch am Weihnachtsfest dieses so viel Trauriges bergenden Jahres dem Glauben hinzugeben.“
Adventsansprache (1963) Von Ernst Fuchs Wir versuchen, auf jenen Satz zu hören, den wir Joh 1,14 und 16 lasen: „Und…
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach dem Christfest, 28. Dezember 2025
Himmlischer Vater,in deinem Sohn Jesus Christusschauen wir das Heil der Welt.Wie Simeon und Hanna preisen wir ihnals unseren Heiland und…
Birgitta von Schwedens Vision der Geburt Jesu am Weihnachtsfest des Jahres 1372: „Darauf setzte sie sich auf die Erde nieder, nahm ihren Sohn auf den Schoß, und ergriff mit ihren Fingern leise seine Nabelschnur, welche alsbald abgeschnitten ward, ohne dass Feuchtigkeit oder Blut herausfloss, und sodann begann sie das Kind sorgfältig einzuwickeln. Erst tat sie es in die leinenen und dann in die wollenen Tücher, und band die Beinchen und Ärmchen mit dem Wickelbande, das an die vier Enden des oberen wollenen Tuches angenäht war, zusammen. Nachher aber wickelte und band sie um das Köpfchen des Knäbleins jene beiden leinenen, hierzu bereit gehaltenen Tücher und nachdem das alles vollbracht worden, trat der Greis herein, warf sich auf die Erde nieder, beugte seine Knie, betete das Kind an und weinte vor Freuden.“
Birgitta von Schwedens Vision der Geburt Jesu am Weihnachtsfest des Jahres 1372 Gesicht, welches die Frau Brigitta in Bethlehem gehabt,…
Gertrud Fussenegger, Etwas wie ein Gebet: „Dann / haben wir uns über deine Wohnung / hergemacht / Kammerjäger / Desinfektöre / haben deine Fußspur / weggeschrubbt / jede Ritze / nach dir ausgekratzt / ein Halleluja gesungen / deiner Entfernung“
Etwas wie ein Gebet Wir habendichhinausgekündigtmit Argumenten unwiderlegbar Lachendsind wir dannin unseren Fenstern gelegenals man deinen HausratStück für StückhinaustrugStück für…
Jochen Kleppers Lied ‚Die Nacht ist vorgedrungen‘ auf Englisch ‚The Night Will Soon Be Ending‘: „The night will soon be ending / The dawn cannot be far. / Let songs of praise ascending / Now greet the Morning Star! / All you whom darkness frightens / With guilt or grief or pain, / God’s radiant Star now brightens / And bids you sing again.“
Im Lutheran Service Book (LCMS, 2006) findet sich unter Nummer 327 die englischsprachige Fassung des Klepper-Lieds „Die Nacht ist vorgedrungen“…
Kollektengebet zum Tag des Erzmärtyrers Stephanus, 26. Dezember 2025
Herr Jesus Christus,Du heißt Menschen selig,die in der Verfolgungzu deinem Wort stehen.Zeige Dich uns im offenen Himmel,damit wir unser Leben…
Martin Luther, Predigt zu Matthäus 7,7–11. Vom Beten und Bitten: „Bitten, Suchen und Anklopfen wird nötig sein. Denn auch wenn Lehre und Leben richtig begonnen haben, wird es doch an mancherlei Mängeln und Anstößen fehlen, die uns täglich hindern und wehren, sodass wir nicht vorankommen; und wir müssen ständig dagegen ankämpfen mit aller Kraft — aber wir haben keine stärkere Wehr als das Gebet. Wenn wir das nicht pflegen, ist es unmöglich, zu bestehen und Christen zu bleiben. Das können wir ja deutlich vor Augen sehen: wie täglich Widerstand gegen das Evangelium aufkommt; und ebenso sehen wir, wie wenig wir das Gebet pflegen, als ginge uns diese Warnung nichts an, und als müssten wir nun überhaupt nicht mehr beten, nur weil das unnütze Geplapper des Rosenkranzes und anderer abgöttischer Gebetlein aufgehört hat. Das ist kein gutes Zeichen und lässt fürchten, dass viel Unglück über uns kommen wird, das wir sonst hätten abwehren können.“
Predigt zu Matthäus 7,7–11. Vom Beten und Bitten Von Martin Luther „Bittet, und es wird euch gegeben; sucht, und ihr…