„Ein Funke Mut“ So lautet in diesem Jahr das Motto der Aktion Friedenslichtaus Bethlehem. Darum wollen wir beten: um einen…
Ernst Fuchs, Das Weihnachtsevangelium (1959): „Das bessere Gleichnis für Gottes Stille wäre eine ruhige Nacht friedlichen Schlafes, ohne Lärm und Schrecken. Aber selbst die ruhigste Nacht kann hier auch nur ein Gleichnis sein. Sie müsste ja zur heiligen Nacht werden können. Und das könnte nur geschehen, wenn in solcher Nacht das helle, das wahre himmlische Licht aufleuchten würde, um uns in seinen Schein hereinzunehmen. Aber würde diese Nacht dann nicht zum Tag? In einer derart heiligen Nacht bräche ja der wahre Tag an, der Tag des Herrn, der nicht nur Frieden gibt, sondern Frieden macht.“
Das Weihnachtsevangelium (1959) Von Ernst Fuchs „Da, in jenen Tagen, ging ein Erlaß vom Caesar Augustus aus, die ganze Oekumene…
Christoph Blumhardt, Brief über eine Palästinareise im Jahre 1906 (an Richard Wilhelm): „Zur Probe wie sich’s reiten lässt in Palästina, ritten wir nach Bethlehem in zwei guten Stunden und freuten uns der lieblichen Lage und gedachten der Hirten auf dem Felde, d. h. auf den vor Bethlehem sich lagernden Hügeln. Dort in der Geburtskirche dann, die eine der ältesten Kirchen ist, hatten wir die Freude, einem jauchzenden Herzen zu begegnen. Wir standen in der Kirche, an welche ein Kloster angebaut ist, und warteten auf einen Bruder aus dem Kloster, der uns herumführen sollte. Die Türe ging auf und mit einem Freudenruf eilte uns der Mönch, der erschienen war, entgegen mit den Worten: «Ach, mein Herr, dass ich Sie wiedersehe!» — Es war ein Mönch, mit dem ich das Jahr vorher auf einem österreichischen Schiff an einem Sonntagmorgen über das Himmelreich sprach und ihm eine innige Gemeinschaft zuwandte. Ist’s nicht, wie ein Gesang der Engel: «Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden in Menschen des Wohlgefallens», wenn wir aus so verschiedenen Lagern uns begegnen und alles vergessen, was die Geschichte uns aufgebunden hat von wunderlicher Natur und Herz zu Herzen kommen darf? Es ist uns in Bethlehem doch ein Sternlein auf gegangen, das wir nicht vergessen werden.“
Brief über eine Palästinareise im Jahre 1906 (an Richard Wilhelm) Von Christoph Blumhardt Bad Boll, den 15. Dezember 1906 MEIN…
Helmut Gollwitzer, Predigt über Jesaja 9,1-6 (Weihnachten 1938): „Das Kind antwortet: ‚Eure Herren brauchen eure Kraft. Darum saugen sie euch auch aus, und je kräftiger sie sich darstellen, desto schwächer werden die Knechte. In meiner Armseligkeit seht ihr, dass ich eure Kraft nicht brauche. Euer Gott ist nur in den Starken mächtig; aber mein Gott ist in den Schwachen mächtig, – und das sollt ihr jetzt sehen!‘ Wir sind erschrocken: ‚Es tritt keiner ungestraft an unsere Stelle! Siehst du nicht, wie unsere Ohnmacht mächtiger ist als Gottes Macht?‘ ‚Darum wird dies auch nun so gehen, dass ich jetzt schon zum Tod verurteilt bin und das Kreuz hinter der Krippe aufgerichtet steht. Ihr werdet mich bestaunen und bewundern und dann bekämpfen, und schließlich mich ganz zugrunde richten mit eurer Ratlosigkeit und eurer eigenen Kraft und mich totschlagen.‘“
Predigt über Jesaja 9,1-6 (Weihnachten 1938) Von Helmut Gollwitzer Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht; und…
Ernst Fuchs, Adventsansprache (1963): „Wo Gott wohnt, wird alles anders, da hat alles Zukunft, da gibt es keine Mietprobleme, da weicht die Finsternis, da ist Zukunft, da liebt die Liebe und spricht: ’siehe, ich mache alles neu!‘ Der Glaube macht das Warten zur Erwartung. Was erwarten wir von Gott? Der Glaube erwartet von Gott, daß sich Gott im Leben und Sterben durchsetzt. Und so tun wir alle gut daran, uns auch am Weihnachtsfest dieses so viel Trauriges bergenden Jahres dem Glauben hinzugeben.“
Adventsansprache (1963) Von Ernst Fuchs Wir versuchen, auf jenen Satz zu hören, den wir Joh 1,14 und 16 lasen: „Und…
Tagesgebet zum 1. Sonntag nach dem Christfest, 28. Dezember 2025
Himmlischer Vater,in deinem Sohn Jesus Christusschauen wir das Heil der Welt.Wie Simeon und Hanna preisen wir ihnals unseren Heiland und…
Birgitta von Schwedens Vision der Geburt Jesu am Weihnachtsfest des Jahres 1372: „Darauf setzte sie sich auf die Erde nieder, nahm ihren Sohn auf den Schoß, und ergriff mit ihren Fingern leise seine Nabelschnur, welche alsbald abgeschnitten ward, ohne dass Feuchtigkeit oder Blut herausfloss, und sodann begann sie das Kind sorgfältig einzuwickeln. Erst tat sie es in die leinenen und dann in die wollenen Tücher, und band die Beinchen und Ärmchen mit dem Wickelbande, das an die vier Enden des oberen wollenen Tuches angenäht war, zusammen. Nachher aber wickelte und band sie um das Köpfchen des Knäbleins jene beiden leinenen, hierzu bereit gehaltenen Tücher und nachdem das alles vollbracht worden, trat der Greis herein, warf sich auf die Erde nieder, beugte seine Knie, betete das Kind an und weinte vor Freuden.“
Birgitta von Schwedens Vision der Geburt Jesu am Weihnachtsfest des Jahres 1372 Gesicht, welches die Frau Brigitta in Bethlehem gehabt,…
Gertrud Fussenegger, Etwas wie ein Gebet: „Dann / haben wir uns über deine Wohnung / hergemacht / Kammerjäger / Desinfektöre / haben deine Fußspur / weggeschrubbt / jede Ritze / nach dir ausgekratzt / ein Halleluja gesungen / deiner Entfernung“
Etwas wie ein Gebet Wir habendichhinausgekündigtmit Argumenten unwiderlegbar Lachendsind wir dannin unseren Fenstern gelegenals man deinen HausratStück für StückhinaustrugStück für…
Jochen Kleppers Lied ‚Die Nacht ist vorgedrungen‘ auf Englisch ‚The Night Will Soon Be Ending‘: „The night will soon be ending / The dawn cannot be far. / Let songs of praise ascending / Now greet the Morning Star! / All you whom darkness frightens / With guilt or grief or pain, / God’s radiant Star now brightens / And bids you sing again.“
Im Lutheran Service Book (LCMS, 2006) findet sich unter Nummer 327 die englischsprachige Fassung des Klepper-Lieds „Die Nacht ist vorgedrungen“…