Glauben und Freiheit. Mensch, wo bist Du? Von Eberhard Jüngel I. Adam – zu Deutsch: Mensch, wo bist Du? Unter … Mehr
Kategorie: Religionsunterricht
Eberhard Jüngel, Gewissen – was ist das?: „Diese rigorose Tendenz des Gewissens verstärkt sich, wenn der im Gewissen vor sich selbst zitierte Mensch sich nicht mehr zugleich als vor Gott existierender Mensch erfährt und versteht. Dann tritt die Stimme des Gewissens an die Stelle des Wortes Gottes. Dann usurpiert das Gewissen das Richteramt Gottes und wird so gerade in seiner moralischen Rigorosität zur letzten Bastion der Sünde: sei es, dass es zum Ort der eigenmächtigen Selbstrechtfertigung, sei es, dass es zum Ort der selbstzerstörerischen Selbstverurteilung wird.“
Gewissen – was ist das? Von Eberhard Jüngel 0. Der zu Gottes Ebenbild geschaffene Mensch ist, weil von Gott auf … Mehr
Schalom Ben-Chorin, Fluchgebet (1942): „So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen, / daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht, / du machtest mich zum gänzlich Heimatlosen, / der ziellos durch die Welten-Wüsten streicht.
Fluch-Gebet So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen,daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht,du machtest mich zum gänzlich … Mehr
Edmund Schlink, Thesen über Theologie und Naturwissenschaften (1947): „Wie die Religionsgeschichte und Philosophie kann auch die Beschäftigung mit den Naturwissenschaften für die Theologie eine Hilfe sein, die Verborgenheit des Wortes im Fleisch, d. h. die Verborgenheit der Offenbarung in Vorstellungsinhalten der Weltbilder menschlicher Geschichte immer wieder aufs Neue zu erkennen.“
Thesen über Theologie und Naturwissenschaften Von Edmund Schlink I. 1. Die Theologie bezeugt aus Grund der Heiligen Schrift und unter … Mehr
Jürgen Roloff, Biblisches Heilsverständnis: „Die Erwartung von Heil artikuliert sich durchweg im Horizont erfahrener Heillosigkeit. Ihre konkreten Inhalte sind deshalb weithin die positiven Korrelate von als bedrückend empfundener Lebensminderung, Gefährdung und Entfremdung. Heil wird zuteil, indem solche Negativität durch die Gewährung von Ganzheit, Unversehrtheit und Gesundheit von Leben und Zuständen überwunden wird, wobei die Heilsaneignung nicht nur die Form konkreter Erfahrung, sondern auch die der auf Gottes Zusage (Verheißung) sich gründenden Hoffnung haben kann.“
Biblisches Heilsverständnis Von Jürgen Roloff 1. Allgemein Heil soll hier als theologischer Universalbegriff verstanden werden, der übergreifend alles zusammenfaßt, was … Mehr
Werner H. Schmidt, Der Glaube an den Schöpfer: „Schöpfung ist auf Geschichte, damit auf Veränderungen hin offen, ja kann als »Neu-Schöpfung« erwartet werden. So ist Schöpfung nicht allein auf Vergangenheit und Gegenwart bezogen, kann vielmehr zum Inhalt von Hoffnung werden, sich auf kommendes Neues ausrichten: »Siehe, ich schaffe Neues« (Jes 43,18f.), »einen neuen Himmel und eine neue Erde« (Jes 65,17; vgl. 66,22; 2 Petr 3,13; Apk 21).“
Der Glaube an den Schöpfer Von Werner H. Schmidt I. Der Sprecher als Geschöpf »Ich danke dir, daß ich so … Mehr
Joachim Gnilka über Jesus Christus (NBL): „Die ethischen Weisungen Jesu müssen gleichfalls im Kontext seiner Basileia-Predigt gelesen werden. In deren Annahme gewinnt der Mensch ein neues Verhältnis zu Gott. Es ist der Gott Israels, der Gott der Väter, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der immer schon in der Geschichte seines Volkes gehandelt und sich jetzt entschlossen hat, das endgültige Heil durch Jesus bekanntzumachen und zu wirken.“
Jesus Christus Von Joachim Gnilka I. Die Quellen Außerntl. Zeugnisse für J. besitzen wir nur wenige. Herkömmlicherweise sucht man sie … Mehr
Blaise Pascals Memorial (1654): „Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht. Feuer »Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs«, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewißheit, Gewißheit, Empfinden: Freude, Friede. Gott Jesu Christi Deum meum et Deum vestrum.“
Memorial Von Blaise Pascal Jahr der Gnade 1654 Montag, den 23. November, Tag des heiligen Klemens, Papst und Märtyrer, und … Mehr
Erich Zenger, Gottes Schöpfung – Lebenshaus für alle. Die Botschaft der biblischen Schöpfungstheologie: „Von Gott her gilt: Die Sintflut liegt, was ihn anbelangt, immer schon hinter uns, weil er der Gott der Barmherzigkeit in Treue ist. Dass wir Menschen der Moderne nach dem Motto leben: ‚Nach uns die Sintflut!‘, ist eine Perversion der biblischen Gottesbotschaft: ‚Hinter euch liegt die Sintflut!'“
Gottes Schöpfung – Lebenshaus für alle. Die Botschaft der biblischen Schöpfungstheologie Von Erich Zenger Unsere Erde und das Leben auf … Mehr