Das Hohelied der Liebe (1. Korinther 13, 1-13) in der Übertragung von Jörg Zink Spräche ich in allen Sprachen der … Mehr
Kategorie: Literatur und Gedichte
Karl May, Hiob (fragmentarisches Gedicht, 1902/1908): „Und dann trete ich vor dich hin / und fordere mich von dir, / mich, mein Leben, meinen Glauben, mein Glück, / alles, alles, was du mir gibst, / um es mir wieder zu nehmen.“
Hiob (fragmentarisches Gedicht) Von Karl May Schlage mich! Peinige mich!Aber ich komme!Ich komme hinauf zu dirlangsam, stetig.Jede Stunde meiner Qual … Mehr
Sr. Gillian Mary, Frische Quellen (Fresh Springs): „Dieses perfekte Gleichgewicht / Zwischen Pein und Freude / Gegeben / Durch sein Kreuz und seine Auferstehung. / Die liebevolle Berührung / Von Seinen Händen / Heilt / Unsere verwundeten Herzen und Seelen / und macht sie heil.“
Frische Quellen Dieses perfekte GleichgewichtZwischen Pein und FreudeGegebenDurch sein Kreuz und seine Auferstehung.Die liebevolle BerührungVon Seinen HändenHeiltUnsere verwundeten Herzen und … Mehr
Jörg Zink, Was bleibt, stiften die Liebenden: „Glaube wird sich wandeln in Schauen, Hoffnung in dankbaren Lobgesang. Allein die Liebe bleibt, was sie war. Darum, was bleibt in Zeit und Ewigkeit, stiftet der liebende Gott, stiften die Liebenden mit ihm.“
Eine Handvoll Scherben Vielleicht bleibt am Ende auchvon den Bemühungen der Liebendennichts übrigals eine Handvoll Scherben. Ein paar Scherben, in … Mehr
Schalom Ben-Chorin, Fluchgebet (1942): „So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen, / daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht, / du machtest mich zum gänzlich Heimatlosen, / der ziellos durch die Welten-Wüsten streicht.
Fluch-Gebet So sehr, mein Gott, hast du mich schon verstoßen,daß deine Liebe mich nicht mehr erreicht,du machtest mich zum gänzlich … Mehr
Netti Boleslav, Ein Zeichen nach uns im Sand: „alle singenden Vögel / verließen den Himmel / wildes Gras ist gewachsen / über die Jahre mit dir.“
Ein Zeichen nach uns im Sand Die Uhren verstummtstillnach dem Strandmit dirSchnecken verkrochenin die Muschelnkeine Welle schlägt mehr am Uferfür … Mehr
Johann Baptist Metz, Kleine Apologie des Erzählens (1973): „Eine Theologie des Heils, die weder die Heilsgeschichte konditioniert oder suspendiert noch die Nicht-Identität der Leidensgeschichte ignoriert bzw. dialektisch überfährt, kann nicht rein argumentativ, sie muß immer auch narrativ expliziert werden; sie ist in fundamentaler Weise memorativ-narrative Theologie.“
Kleine Apologie des Erzählens Von Johann Baptist Metz Zeitgenössische theologische Lexika sind verräterisch – vor allem durch das, was sie … Mehr
Margarete Susman, Nacht: „Herr, sprich ein neues Werde, / Ein neues Werde Licht! / Die Nacht der alten Erde / Wisch’ uns vom Angesicht!“
Nacht Es deckt die düstre ErdeDein nächtiges Gericht;Verklungen ist das Werde,Verlöscht das Angesicht. Wie Nebel wogt die SeeleBildlos von Rand … Mehr
Martin Rössler, Ein neues Lied wir heben an. Ein Protestsong Martin Luthers: „Es ist ein Protestlied, und als solches ein Sololied. Hier ist ein einzelner zutiefst erschüttert, und aus dieser Betroffenheit heraus redet er, singt er. Luther übernimmt keine vorhandene Melodie, sondern formt zugleich mit den Worten seine eigene Weise, die er auf der Laute begleitet.“
Ein neues Lied wir heben an. Ein Protestsong Martin Luthers[1] Von Martin Rössler Wer Revolution machen will, muß erst zum … Mehr