Karl Barth, Du weißt, wer wir sind (Gebet): „Nun aber stehen wir alle vor dir: in aller Ungleichheit darin gleich: dass wir alle vor dir und auch untereinander im Unrecht sind – dass wir alle einmal sterben müssen – dass wir alle ohne deine Gnade verloren wären – aber auch darin, dass deine Gnade uns allen verheißen und zugewendet ist in deinem lieben Sohn, unserem Herrn Jesus Christus.“

Du weißt, wer wir sind Herr, unser Gott!Du weißt, wer wir sind:Menschen mit gutem und Menschen mit schlechtem Gewissen –zufriedene … Mehr

Kurt Frör, Das Amen im Gottesdienst (Leiturgia, 1955): „Das Amen hat primär eine responsorische Funktion. Es soll von der Gemeinde gesprochen werden zum Zeugnis dafür, dass das in ihrem Namen gesprochene oder ihr zugesprochene Wort von ihr aufgenommen wird und für sie gültig sein soll. Das gleiche gilt bei kirchlichen Handlungen für den Einzelnen. Das Amen der Gemeinde ist im Neuen Testament primär ein Teil der doxologischen Akklamation. Es soll darum von ihr vor allem anderen dazu gebraucht werden, in eine in ihrer Mitte gesprochene Doxologie einzustimmen. Dazu ist es notwendig, dass die liturgischen Gebete wie in der alten Kirche in der Regel einen doxologischen Schluss haben.“

Das Amen im Gottesdienst Vor Kurt Frör Das Wort Amen wird schon im Alten Testament unter anderem als Akklamation der … Mehr

Eberhard Jüngel, Brotgebet an den dreieinigen Gott: „Lass die weltlich und geistlich Lebenssatten wieder hungrig werden. Und die allzu Begierigen erfülle mit dem rechten Augenmaß: dass wir sehen, wo wir zu geben haben, statt zu nehmen; aber auch, wo wir ungeniert nehmen und bitten, ja betteln dürfen; Unser tägliches Brot gib uns heute.“

Brotgebet an den dreieinigen Gott Lieber himmlischer Vater!Du gibst uns täglich unser Brot.Dafür danken wir Dir, indem wir nicht aufhören, … Mehr

Gerhard Sauter, Jona 2. Ein Gebet aus der Tiefe: „Das Lachen vergeht jedoch, wenn wir zu Jona in der unergründlichen Tiefe des Fischbauches zurückkehren. Drei Tage und Nächte, und nur ein einziges Gebet! Dieses Gebet ist eine Klage und ein Danklied – ein Psalm wie viele andere. Ein solcher Psalm gehört eigentlich in den Tempel, wenn die Geretteten nach einer überstandenen Gefahr ihre Opfer bringen. Der Bauch eines Fisches ist ein höchst eigentümlicher Ort für ein solches Gebet – viel zu dunkel und unheilverheißend, ohne Ausweg. Ist es im Bauch eines Fisches nicht viel zu früh, solchen Dank auszusprechen?“

Jona 2: Ein Gebet aus der Tiefe (Jonah 2: A Prayer Out of the Deep, 2003) Von Gerhard Sauter Manchmal … Mehr

Karl Barth, Dieser kleine Seufzer: „Ach ja! das ist das Gebet und die Quelle aller Gebete. Da steckt das ganze Vaterunser darin und jedes Miserere und Gloria, das die Kirche je gebetet hat. In diesem kleinen Seufzer steckt Alles, und Alles muss auch immer wieder zu diesem kleinen Seufzer werden. Da gibt es keine Kunst des Betens. Da gibt es nur das ganz schlichte Dürfen des Kindes Gottes. Dass du von diesem Dürfen Gebrauch machst, das ist es, was du tun sollst, wenn du nicht beten kannst.“

Dieser kleine Seufzer. Über das Gebet Von Karl Barth Gibt es einen Menschen, der sagen dürfte: Ich kann beten? Ich … Mehr