Jesus der Familienfeind: „Das Problem christlicher Elternverehrung ist jedoch, dass sie keinen Anhalt im Evangelium Christi hat. Aus dem Munde Jesus ist kaum ein positives Wort in Sachen Familie zu finden (vielleicht noch Markus 7,9-13p). Er selbst verleugnet seine eigene Familie (vgl. Markus 3,31-35) und sieht sich als Zerstörer von Familien (vgl. Lukas 12,49-53).“

Jesus der Familienfeind Wer in China Luthers Auslegung zum vierten Gebot („Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren …) … Mehr

Das selbstbezügliche Gebet und die Gottvergessenheit: „Nicht selten erweist sich das gottesdienstliche ‚Gebet‘ als eine Art Selbstgespräch, in dem lediglich laut gedacht wird, ohne tatsächlich etwas von Gott zu erwarten. Diese Erwartungslosigkeit des Betens führt in der Liturgie – insbesondere im allgemeinen Kirchengebet – zu rein kognitiven Bitten (‚Herr, lass uns erkennen, dass …‘) oder zu adressatlosen ‚Litaneien‘.“

Das selbstbezügliche „Gebet“ und die Gottvergessenheit In der Bibel findet sich weder ein griechischer noch ein hebräischer oder lateinischer Begriff, … Mehr

Protestantische Rechtfertigungslehre und chinesische Bekehrungslogik: „Das Problem ist jedoch, dass das eigene Vertrauen weniger dem endgültigen Handeln Gottes in der Menschwerdung, Kreuzigung und Auferstehung seines Sohnes Jesus Christus (das sogenannte Pascha-Mysterium) gilt, als vielmehr der eigenen Entscheidung in Sachen Heilsergreifung. Die gläubige Entschiedenheit wird somit zum rechtfertigenden Menschenwerk, das das Heilswerk Christi auf die eigene Akzeptanzleistung zu reduzieren sucht. Ganz umsonst geht es einfach nicht.“

Protestantische Rechtfertigungslehre und chinesische Bekehrungslogik Es gibt sie in China, die protestantische Rechtfertigungslehre, Rechtfertigung des Sünders bzw. Heilwerdung allein durch … Mehr

Asiaten sehen die Dinge einfach anders

Es spricht sich mittlerweile herum, dass Menschen kulturell bedingt Dinge unterschiedlich wahrnehmen. Während Europäer Gegenstände eher isoliert und statisch wahrnehmen, … Mehr

Diätetik statt Sinnstiftung. Eine Erörterung der Frage: Was ist eine gute Religion?: „Der Ausfall jener unsichtbaren Mächtesphäre dürfte wohl der Grund sein, warum in Europa viel von Religion die Rede ist, ohne dass Menschen religiös tätig wären. Für ko­gnitive «Sinnstiftung» oder «Kontingenzbewältigung» lohnt es sich nicht, wirklich religiös zu sein. Religion bleibt so zwangsläufig auf das Ästhetische reduziert. Sie hat, da eine religiöse Diä­tetik nicht greifen kann, auf Dauer kaum Be­standsaussichten in Europa.“

Fünf Jahre Theologie unterrichten in einer anderen Kultur verändert eigene Sichtweisen in Sachen Religion. Ich habe dazu einen Artikel in … Mehr