Der Mensch — ein „Wort-Wesen“ Von Alfons Deissler Der Mensch ist mehr als ein „Vernunft-Wesen“, er ist ein „Wort-Wesen“. Denken … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Paul Schempp, Beileidsbrief zum Soldatentod von zwei Söhnen der Familie K. in Iptingen (1946): „Ich komme bis heute nicht los von der Scham und Empörung darüber, dass wir, die wir das Unheil schon lange hatten kommen sehen, nicht Leib und Leben daran gewagt haben, es zu verhindern und nicht mitschuldig zu werden am Verbluten unserer Jugend. Aber es ist nun geschehen, und was man Opfer für Freiheit und Ehre hieß, ist nun ein Denkmal schrecklicher Verführung, und wir sehen vor uns nur Armut an Leib und Seele.“
Beileidsbrief zum Soldatentod von zwei Söhnen der Familie K. in Iptingen Kirchheim, den 23. Januar 1946 Liebe Familie K.! Vor … Mehr
Ernst Bloch und das Kukuckszitat in Sachen Musik „praeludium vitae aeternae, ut a corporeis ad incorporea transeamus“: „Auch die Großen in der Philosophie können sich beim Zitieren der noch Größeren vergreifen.“
Ernst Bloch und das Kukuckszitat in Sachen Musik „praeludium vitae aeternae, ut a corporeis ad incorporea transeamus“ Auch die Großen … Mehr
Yves Raguin, Aufbrechen (Partir – Chemins de la contemplation): „Wenn man sich entschieden hat, auf die Suche nach Gott zu gehen, muss man sein Gepäck packen, den Esel satteln und sich auf den Weg machen. Der Berg Gottes ist in der Ferne kaum sichtbar … Bei Tagesanbruch muss man aufbrechen. Es ist ein großer Aufbruch. Man muss Abschied nehmen. Von was? Von allem und nichts.“
Aufbrechen Von Yves Raguin SJ Wenn man sich entschlossen hat, auf die Suche nach Gott zu gehen, muss man seine … Mehr
Ernst Bloch über die Musik als praeludium vitae aeternae (Das Prinzip Hoffnung): „Dieser Engelsgesang wird die Erlösten des Herrn aufnehmen und umgeben, also ist jede irdische Musik, die ihre Inspiration aus diesem Oben nimmt, für Augustin eine offene Himmelstür, eben ein „praeludium vitae aeternae, ut a corporeis ad incorporea transeamus“ (de musica VI, 2). Musik sollte nun erst völlig von den Zusammenhängen der himmlischen und menschlichen Harmonie handeln; vom Paradies herab senkt sie sich zur musica mundana, der kosmischen Harmonie, dann zur musica humana, der Harmonie von Leib und Seele, und kehrt zum Paradies zurück.“
Über die Musik als praeludium vitae aeternae (Das Prinzip Hoffnung) Von Ernst Bloch Prunk, Elysium in Oper und Oratorium Der … Mehr
Tagesgebet zum 4. Sonntag in der Passionszeit (Lätare), 30. März 2025
HERR Gott,himmlischer Vater,in Dir ist sie wirklich –die Freude,die unser Leben erfüllen kann.Wende Dich uns zu,dass wir zu Dir finden.Befreie … Mehr
Karl Steinbauers Lied ‚Wer kann mir binden Gottes Wort‘ (zu 2. Timotheus 2,9) aus der Gefängniszelle 20 in Weilheim (1937): „Wer kann mir binden Gottes Wort? / Es stärkt und tröstet fort und fort / mein Herz, ob ich gefangen lieg, / predigt mir frei des Christus Sieg. / Halleluja!“
Wer kann mir binden Gottes Wort (zu 2. Timotheus 2,9) Karl Steinbauer verfasste das Lied Wer kann mir binden Gottes … Mehr
Oto Mádr, Modus moriendi der Kirche. Zur Theologie einer sterbenden Kirche (1977): „Nehmen wir an, dass auch die Kirche stirbt. Es soll keine bloße Übungshypothese sein, auch wenn wir glauben, dass die Kirche bis zum Ende der Zeiten bleibt. Albanien ist das erste Land ohne Religion, so lautet die offizielle These. Die Wirklichkeit wird jedoch nicht zu weit davon entfernt sein, besonders was die Zukunftsaussichten betrifft. Wie lange halten die Überreste der kirchlichen Struktur noch durch? Wie lange können Gläubige dem Druck der Macht widerstehen? Und – wann kommen weitere ‚Albanien‘ hinzu? Es ist nicht gerade etwas Ermunterndes, an gequälte Brüder und Schwestern zu denken, aber: ist es sicher, dass wir nie in eine Situation der sterbenden Kirche gelangen? Sind wir nicht schon in ihr, an der Schwelle vielleicht? Man kann nicht nur an tödlichen Verletzungen, sondern auch an schleichenden Krankheiten sterben.“
Modus moriendi der Kirche. Zur Theologie einer sterbenden Kirche (1977)1 Von Oto Mádr Die folgenden Gedanken sind das Zeugnis eines … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Jochen Klepper I‘ (1943): „Dies ist das Ende, dies die Todesnacht, / In der mein Wort verhallt, mein Schritt verweht; / Der rote Stern, der blutig niedergeht, / Hat mich ans Ziel in tiefem Graun gebracht.“
JOCHEN KLEPPER • I Dies ist das Ende, dies die Todesnacht,In der mein Wort verhallt, mein Schritt verweht;Der rote Stern, … Mehr