Vom Glauben Wie oft muss man den Glauben verlierenden amtlichenden aufgeblasenenden lebensversicherndenden Glauben „von hier — bis dahin“ —um den … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Eberhard Röhm über Hermann Stöhr (1898-1940): „Als einflußreiche Freunde den Sprecher des »Geistlichen Vertrauensrats der Deutschen Evangelischen Kirche«, Landesbischof August Marahrens, drängten, ein Gnadengesuch des zum Tod verurteilten Stöhr zu unterstützen, lehnte dieser unter Hinweis auf ein Gutachten seiner Kirchenjuristen ab. Bei Stöhrs Begräbnis auf dem Berliner St. Johanniskirchfriedhof wurde die kirchliche Feier durch die anwesenden Gestapobeamten abgebrochen, als in der Liturgie das Wort »Frieden« gefallen war.“
Hermann Stöhr Geb. 4. 1. 1898 in Stettin; gest. (hingerichtet) 21. 6. 1940 in Berlin-Plötzensee Von Eberhard Röhm Am 2. … Mehr
Alasdair MacIntyre, Sieben Eigenschaften für die Zukunft (Seven Traits for the Future, 1979): „Wer ein tugendhaftes Leben führen will, wird früher oder später kämpfen müssen – sei es waffenlos oder bewaffnet. Ohne Kampf ist kein wertvoller Staat je entstanden oder erhalten worden. Kampfbereitschaft – samt den dazu nötigen Fähigkeiten – ist daher selbst eine Tugend. Denn Krieg sollte man nur führen, wenn man ihn auch gewinnen will.“
Sieben Eigenschaften für die Zukunft (Seven Traits for the Future, 1979) Von Alasdair MacIntyre Das Problem, unsere Nachkommen zu gestalten, … Mehr
Reinhold Schneiders Sonett ‚Den Technikern‘: „Phantasien, die ihr seid! In euch entsprang / Die karge Welt, die ihr bestätigt findet! / Fort rollt von Untergang zu Untergang // Das Rad, und keiner greift ihm in die Felgen!“
Den Technikern Ihr faßt die Dinge nüchtern in die Augen,So wie sie sind, nicht größer, nicht geringer.Ihr seid des Lebens … Mehr
Alasdair MacIntyre, Die Natur der Tugenden (The Nature of the Virtues, 1981): „Keine Praxis kann lange Zeit ohne institutionelle Unterstützung bestehen. Tatsächlich ist die Beziehung zwischen Praktiken und Institutionen so eng – und damit auch zwischen den externen Gütern und den internen Gütern der betreffenden Praxis –, dass Institutionen und Praktiken charakteristischerweise eine gemeinsame Kausalordnung bilden. In dieser Ordnung sind die Ideale und die Kreativität der Praxis stets gefährdet durch die Besitzgier der Institution; die kooperative Fürsorge um gemeinsame Güter in der Praxis ist immer verwundbar gegenüber der Konkurrenzlogik der Institution. In diesem Zusammenhang wird die zentrale Funktion der Tugenden klar: Ohne sie – ohne Gerechtigkeit, Mut und Wahrhaftigkeit – könnten Praktiken der korrumpierenden Macht der Institutionen nicht standhalten.“
Die Natur der Tugenden: Von Homer bis Benjamin Franklin Von Alasdair MacIntyre Eine mögliche Reaktion auf die Geschichte des griechischen … Mehr
Ulrich Peter über Günther Dehn (1882-1970): „Dagegen sind Dehns Studien aus den zwanziger Jahren über die religiöse Lage der großstädtischen Arbeiterjugend weitgehend vergessen. Der Pionier empirischer Religionssoziologie hatte hierzu mehrere beeindruckende Studien publiziert, die auf der Befragung mehrerer tausend Berliner Lehrlinge basierten.“
Günther Dehn Geb. 18. 4. 1882 in Schwerin; gest. 17. 3. 1970 in Bonn Von Ulrich Peter Günther Dehn wurde … Mehr
Tagesgebet zum 6. Sonntag nach Ostern (Exaudi), 1. Juni 2025
Herr Jesus Christus,über alle Mächte und Gewalten,Herrschaften und Reichebist du erhöht.Himmelweit behältst Du das letzte Wort über die Zukunft.Entreiß uns … Mehr
Tagesgebet zu Christi Himmelfahrt, 29. Mai 2025
Vater im Himmel,Deinen Sohn hast Du bei Dir aufgenommen,mit Leib und Seele.So findet sich unsere Heimat bei Dir.Richte unsere Sehnsucht … Mehr
Eberhard Jüngel, Der königliche Mensch. Eine christologische Reflexion auf die Würde des Menschen in der Theologie Karl Barths (1966): „Dass sich im Leben und und Sterben des Menschen Jesus Gottes nicht nur widerspruchsloser, sondern den Widerspruch der Sünde und des Todes besiegender Lebensakt vollzog, konstituiert die Würde des königlichen Menschen. Dass dieser eine Lebensakt Gottes als Akt seiner freien Liebe im Sein des königlichen Menschen anschaulich wurde, macht diesen Menschen zur Hoffnung der Welt.“
Der königliche Mensch. Eine christologische Reflexion auf die Würde des Menschen in der Theologie Karl Barths Von Eberhard Jüngel Eine … Mehr