Menschenrechte und christliche Tradition. Evangelische Aspekte Von Hans G. Ulrich Welche Impulse die Artikulation und die praktische Einforderung von Menschenrechten … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Jonas, Technik, Ethik und Biogenetische Kunst. Betrachtung zur neuen Schöpferrolle des Menschen (1984): „Unsere so völlig enttabuisierte Welt muß angesichts ihrer neuen Machtarten freiwillig neue Tabus aufrichten. Wir müssen wissen, daß wir uns weit vorgewagt haben, und wieder wissen lernen, daß es ein Zuweit gibt. Das Zuweit beginnt bei der Integrität des Menschenbildes, das für uns unantastbar sein sollte. Nur als Stümper könnten wir uns daran versuchen, und selbst Meister dürften wir dort nicht sein.“
Technik, Ethik und Biogenetische Kunst. Betrachtung zur neuen Schöpferrolle des Menschen Von Hans Jonas Meine Bemerkungen zerfallen in einen allgemeinen … Mehr
Joachim Matthes, Ist die Säkularisierung ein globaler Prozess? Eine Übung in Begriffsgeschichte (2005): „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine aus dem Westen stammende Religionssoziologie, die ihre Begrifflichkeiten und Methoden auf das andere kulturelle Umfeld projiziert, das sie analysieren will, keine aufschlussreichen Erkenntnisse über dieses hervorbringen kann und darüber hinaus nicht in der Lage ist, eine fruchtbare vergleichende Studie über ‚Religionen‘ zu betreiben.“
Ist die Säkularisierung ein globaler Prozess? Eine Übung in Begriffsgeschichte Von Joachim Matthes Säkularisierung: Die Entwicklung eines Konzepts Der Begriff … Mehr
Martin Luther, Ein Sendbrief über die Frage, ob auch jemand ohne Glauben verstorben, selig werden möge (1522): „Da muss das Auge der Natur ganz ausgerissen sein und lauter Glaube da sein; sonst geht es nicht ohne greuliche, gefährliche Ärgernisse ab. Und wenn hierauf die verfallen, die im Glauben noch jung und ungeübt sind und dies mit dem Licht der Natur betrachten wollen (wie es ja allgemein geschieht, daß jedermann mit den höchsten Dingen anfangen will), so sind sie nah daran, dass sie einen großen Sturz und Fall tun und in einen heimlichen Widerwillen und Haß gegen Gott geraten, dem danach schwer zu raten ist.“
Ein Sendbrief über die Frage, ob auch jemand ohne Glauben verstorben, selig werden möge (1522) Von Martin Luther Gnade und … Mehr
Nerses IV. Schnorhalis Worte aus seiner „Elegie über Edessa“ (1145) im Hinblick auf die Vertreibung der Armenier aus der Region Bergkarabach: „Mein Herz ist in Ängsten / und ich ringe mit mir selbst / und bin schmerzlich mit mir selbst gequält. / Und meine Seele und Geist sind in Aufruhr, / wenn ich mir den letzten unseligen Tag in Erinnerung rufe / und das Morgen, das so dunkel ist.“
Aus der Elegie über Edessa Von Nerses IV. Schnorhali Nach der Vertreibung der Armenier aus der Region Bergkarabach im September … Mehr
Rudolf Bohren, Predigt über Römer 7,19-25 – Änderung der Frömmigkeit (1975): „So hoffe ich, dass der Geist des Jesus von Nazareth unsere Frömmigkeit umdreht, dass er uns die Augen öffnet über den Zusammenhang, in dem wir mit dem allen stehen, und dass das, was in Heidelberg geschah und geschieht, zu unserer Sache wird. Keiner steht vor Gott allein. Jeder einzelne steht vor Gott nicht ohne die Stadt, in der er lebt: „Wir müssen Buße tun“.“
In der Nacht des 26. Juni 1975 erlebte Heidelberg eine der gewalttätigsten Demonstrationen in seiner Geschichte. Studenten und langjährige Altstadtbewohner … Mehr
Von Feindseligkeiten und der Feindesliebe: „Jesus fordert keine sozialpsychologische Wegrationalisierung von Feindbildern, sondern die Liebe gegenüber anderen Menschen, die sich in ihrem Denken und Tun als Gegner erweisen. Feindesliebe widersteht dem Bösen jenseits eigener Selbstgerechtigkeit. Sie ignoriert keine Gegensätze und Unvereinbarkeiten; sie redet auch nicht Konflikte schön, sondern verzichtet auf Vergeltung und erweist dem Gegner Gutes.“
Von Feindseligkeiten und der Feindesliebe Haben wir eigentlich Feinde? In der Öffentlichkeit ist von ihnen selten die Rede. Eher spricht … Mehr
Paul Valery über Geschichte und deren Narrative (1927): „Die Geschichte rechtfertigt, was immer man will. Sie lehrt schlechterdings nichts, denn es gibt nichts, was sich mit ihr nicht belegen ließe. … Beim gegenwärtigen Zustand der Welt ist die Gefahr der Verführung durch Geschichte größer, als sie es jemals war.“
Über Geschichte Von Paul Valéry Die Geschichte ist das gefährlichste Elaborat, das die Chemie des Intellekts produziert hat. Seine Eigenschaften … Mehr
Lothar Kreyssigs Aufruf zur Gründung der Aktion Sühnezeichen 1958: „Noch können wir der Selbstrechtfertigung, der Bitterkeit und dem Hass eine Kraft entgegensetzen, wenn wir selbst wirklich vergeben, Vergebung erbitten und diese Gesinnung praktizieren. Des zum Zeichen bitten wir die Völker, die Gewalt von uns erlitten haben, dass sie uns erlauben, mit unseren Händen und mit unseren Mitteln in ihrem Land etwas Gutes zu tun.“
Heute vor 125 Jahren wurde Lothar Kreyssig (1898-1986), der Initiator von Aktion Sühnezeichen geboren. Hier der Aufruf zur Gründung der … Mehr