Basilius der Große, Predigt zur Zeit der Hungersnot und Dürre (Homilia dicta tempore famis et siccitatis, 368/69): „Wir sehen den Himmel, Brüder, verschlossen, kahl und wolkenlos, der diese heitere Klarheit trüb macht und uns die Reinheit entbehren lässt, die wir zuerst so sehr ersehnten, wenn er, lange von Wolken bedeckt, uns finster und sonnenlos machte. Die Erde aber, völlig ausgetrocknet, ist unerfreulich anzusehen, unfruchtbar und ertragslos für den Ackerbau, in Spalten aufgerissen und den bis in die Tiefe leuchtenden Strahl aufnehmend. Die Quellen aber, reich und immerfließend, haben uns verlassen, und die Ströme großer Flüsse sind versiegt; die kleinsten Kinder durchschreiten sie zu Fuß, und Frauen durchqueren sie mit Lasten; die meisten von uns aber hat auch das Trinkwasser verlassen, und wir sind in Not um unser Leben.“

Predigt zur Zeit der Hungersnot und Dürre (Homilia dicta tempore famis et siccitatis)[1]

Von Basilius dem Großen (ca. 330–379)

„Der Löwe brüllt – wer sollte sich nicht fürchten? Der Herr, Gott, hat geredet – wer sollte nicht weissagen?“ Lasst uns den prophetischen Eingang für unsere Rede machen und den von Gott erfüllten Amos als Helfer für die vorliegende Not nehmen, der die gleichen Leiden heilte, die uns jetzt bedrängen; dabei legen wir den ratsamen und weisen Beschluss für das, was uns frommt, dar.

Denn eben dieser Prophet wurde in der Folge früherer Zeiten, als das Volk die väterliche Frömmigkeit verließ und die Strenge der Gesetze mit Füßen trat und zum Götzendienst abglitt, ein Verkünder der Buße; er mahnte zur Umkehr und drohte mit Strafen. Mir aber sei es vergönnt, eine Zeitlang den Eifer der alten Geschichte nachzuahmen. Freilich nicht auch den Ausgang dessen, was damals geschah, als entsprechend anzusehen. Denn das Volk war ungehorsam und biss wie ein störrisches und schwer zu lenkendes Füllen in die Zügel und ließ sich nicht zum Heilsamen ziehen; es wich vom geraden Weg ab und rannte so sehr in zügellosem Übermut dahin und bäumte sich gegen den Lenker auf, bis es, in Abgründe und Klippen gestürzt, die dem Ungehorsam gebührende völlige Vernichtung erlitt.

Das aber geschehe nun ja nicht uns, meine Kinder, die ich durch das Evangelium geboren habe, die ich durch den Segen meiner Hände gewickelt habe. Sondern es sei ein einsichtiges Gehör, eine folgsame Seele, die die Ermahnungen sanft aufnimmt und dem Redenden weicht wie das Wachs dem Siegel, damit ich durch diesen einen Eifer Frucht meiner Mühen ernte, die mich erfreut, und ihr zur Zeit der Befreiung von den Übeln die gegebene Ermahnung preist.

Was ist es also, was das Wort andeutet und die Seelen noch in der Erwartung des Gehörten in der Schwebe hält und zögert, das Erhoffte öffentlich zu verkünden? Wir sehen den Himmel, Brüder, verschlossen, kahl und wolkenlos, der diese heitere Klarheit trüb macht und uns die Reinheit entbehren lässt, die wir zuerst so sehr ersehnten, wenn er, lange von Wolken bedeckt, uns finster und sonnenlos machte. Die Erde aber, völlig ausgetrocknet, ist unerfreulich anzusehen, unfruchtbar und ertragslos für den Ackerbau, in Spalten aufgerissen und den bis in die Tiefe leuchtenden Strahl aufnehmend.

Die Quellen aber, reich und immerfließend, haben uns verlassen, und die Ströme großer Flüsse sind versiegt; die kleinsten Kinder durchschreiten sie zu Fuß, und Frauen durchqueren sie mit Lasten; die meisten von uns aber hat auch das Trinkwasser verlassen, und wir sind in Not um unser Leben. Junge Israeliten, die einen neuen Mose suchen und einen Stab, der Wunder wirkt, damit die Felsen, geschlagen, den Durst des dürstenden Volkes stillen und Wolken auf wunderbare Weise ungewohnte Speise, das Manna, auf die Menschen herabregnen lassen.

Lasst uns fürchten, dass wir den Späteren eine neue Erzählung von Hungersnot und Strafe werden. Ich sah die Äcker und weinte viel über ihre Unfruchtbarkeit; und ich ließ Klage aus, weil kein Regen über uns ausgegossen wurde. Die einen Samenkörner vertrockneten vor dem Ausschlag und blieben in den Schollen so, wie sie der Pflug bedeckt hatte; die anderen, die ein wenig hervorgesprosst und gekeimt waren, vertrockneten elendiglich durch die Hitze; sodass nun einer mit Recht die evangelische Stimme erheben könnte: „Die Arbeiter sind zwar viele, aber die Ernte ist nicht einmal gering.“

Die Bauern aber sitzen auf den Äckern und schlingen die Hände über den Knien zusammen (dies ist ja die Haltung der Trauernden) und beweinen ihre vergeblichen Mühen, blicken auf ihre unmündigen Kinder und klagen; sie starren auf ihre Frauen und jammern, betasten und befühlen die dürren Halme der Früchte und erheben lautes Wehklagen, wie Väter, die ihre Söhne in der Blüte der Jugend verloren haben.

Es sei also auch zu uns gesprochen durch denselben Propheten, den wir kurz zuvor im Eingang erwähnten: „Und ich, spricht er, habe euch den Regen vorenthalten drei Monate vor der Ernte; und ich ließ regnen auf eine Stadt, und auf eine andere Stadt ließ ich nicht regnen; ein Teil wurde beregnet, und der Teil, auf den ich nicht regnen ließ, vertrocknete. Und zwei oder drei Städte werden sich zu einer versammeln, um Wasser zu trinken, und werden doch nicht satt werden; weil ihr nicht zu mir umgekehrt seid, spricht der Herr.“ (Amos 4,7-9)

Lasst uns also erkennen, dass Gott diese Schläge über uns bringt wegen Abkehr und Gleichgültigkeit, nicht um uns zu vernichten, sondern um uns zu bessern, gleich den guten Vätern, die für ihre Kinder sorgen und sich über die Jungen entrüsten und aufstehen, nicht um ihnen etwas Böses zu geben, sondern um sie aus kindlicher Nachlässigkeit und den Sünden der Jugend zur Sorge zu führen.

Seht also, wie die Menge unserer Sünden sogar die Zeiten aus ihrer eigenen Natur herausgeführt und die Eigenarten der Jahreszeiten in fremdartige Mischungen verändert hat. Der Winter hatte nicht die gewohnte Feuchtigkeit mit der Trockenheit, sondern band jede Feuchtigkeit mit Frost und trocknete sie aus, und er blieb ohne Schnee und Regen. Der Frühling wiederum zeigte zwar den einen Teil seiner Eigenschaften, nämlich die Wärme; den Anteil an Feuchtigkeit aber hatte er nicht. Hitze und Kälte aber, die auf ungewohnte Weise die Grenzen der Schöpfung überschritten haben und in übler Übereinstimmung zu unserem Schaden zusammengewirkt haben, vertreiben die Menschen von ihrem Lebensunterhalt und Leben.

Was ist also die Ursache dieser Unordnung und Verwirrung? Was ist diese Neuerung der Zeiten? Lasst uns forschen, wie Verständige; lasst uns als Vernunftbegabte überlegen. Ist etwa der Lenker des Alls nicht da? Hat der höchstkunstfertige Gott die Weltregierung vergessen? Ist er der Macht und Kraft beraubt? Oder hat er zwar dieselbe Stärke und ist nicht geschwächt in seiner Herrschaft; aber seine Güte ist in Härte verkehrt, und seine fürsorgliche Liebe zu uns ist in Menschenfeindschaft umgeschlagen? Das würde kein Vernünftiger sagen; sondern offen und klar sind die Ursachen, weshalb wir gewöhnlich nicht wohl regiert werden.

Wir nehmen von anderen, aber geben nicht; wir preisen die Wohltat und verweigern sie den Bedürftigen. Wir sind Knechte und werden freigelassen, aber unsere Mitknechte bemitleiden wir nicht; wir werden gespeist, obwohl wir hungern, und gehen am Bedürftigen vorüber. Wir haben Gott zum freigebigen Spender und Verwalter, und doch sind wir geizig und unmitteilbar gegen die Armen geworden. Unsere Schafe gebären viele, aber die Nackten sind zahlreicher als die Schafe. Die Vorratskammern sind eng geworden von der Menge des Eingelagerten, und den Bedrängten erbarmen wir nicht.

Darum droht uns das gerechte Gericht. Darum öffnet Gott seine Hand nicht, weil wir die Bruderliebe verschlossen haben. Darum sind die Äcker trocken, weil die Liebe erkaltet ist. Die Stimme der Bittenden schreit vergeblich und zerstreut sich in der Luft. Denn auch wir haben nicht auf die Würdigen gehört.

Wie aber ist unser Gebet und unsere Bitte? Ihr Männer, bis auf wenige, verbringt eure Zeit mit Geschäften; ihr Frauen, ihr helft ihnen beim Dienst am Mammon. Nur wenige sind noch bei mir beim Gebet, und diese sind schwindelig, gähnen, wenden sich ständig um und schauen, wann der Psalmist die Verse beendet, wann sie, wie aus einem Gefängnis, aus der Kirche und dem Zwang des Gebets entlassen werden.

Diese ganz kleinen Kinder aber, die ihre Schreibtafeln in den Schulen abgelegt haben und mit uns mitrufen, als ginge es um Erholung und Vergnügen, machen ein Fest aus unserer Trauer, weil sie von der Last des Lehrers und der Sorge um die Studien für eine Weile befreit sind. Die Menge der erwachsenen Männer aber und das in Sünden verstrickte Volk läuft sorglos, zügellos und aufgeblasen durch die Stadt – es, das die Ursache des Übels in seinen Seelen trägt, das das Unglück hervorgerufen und bewirkt hat.

Unverständige und untadelige Säuglinge aber drängen sich zur Beichte und versammeln sich, ohne die Veranlassung der Übel oder die Fähigkeit zu wissen, wie man gewöhnlich betet. Tritt du mir in die Mitte, du, der du mit Sünden befleckt bist; du falle nieder, weine und seufze; lass das Kind tun, was seinem Alter entspricht. Warum verbirgst du dich, wenn du angeklagt wirst, und stellst das Unmündige als Entschuldigung hin? Wird denn der Richter getäuscht, dass du ein untergeschobenes Gesicht vorbringst? Es hätte aber auch jenes mit dir dabei sein müssen, nicht nur du allein.

Siehst du nicht, dass auch die Niniviten durch Reue Gott besänftigten und über ihre Sünden trauerten, die Jona nach dem Meer und dem Fisch ausrief, und nicht nur die Säuglinge zur Buße voranstellten, während sie selbst in Üppigkeit und Festgelagen lebten; sondern zuerst bezwang das Fasten die Väter, die gesündigt hatten, und die Strafe quälte die Väter, und als Zugabe mussten die Säuglinge gezwungenermaßen klagen, damit durch jedes Alter die Traurigkeit herrsche, bei den Empfindenden und bei den Unempfindlichen; bei jenen aus freiem Willen, bei diesen aus Notwendigkeit.

Und so sah Gott sie gedemütigt, wie sie über ihr eigenes Unglück hinaus eine allgemeine Vernichtung über sich verhängten, und erbarmte sich ihres Leidens und ließ von der Strafe ab und schenkte Freude denen, die empfindungsvoll getrauert hatten. O der wohlklingenden Buße! O der weisen und dichten Bedrängnis! Sie ließen auch die unvernünftigen Tiere nicht ohne Teil an der Strafe; sondern sie brachten auch sie dazu, aus Not zu schreien. Denn das Kalb wurde von der Kuh getrennt, das Lamm von der Mutterbrust verstoßen, kein Säugling war mehr in den Armen der Gebärenden; in eigenen Ställen die Mütter, in eigenen die Kinder; Stimmen von allen, erbärmlich, einander zurufend und widerhallend.

Die Kinder suchten hungrig die Quellen der Milch; die Mütter, von natürlichem Schmerz zerrissen, riefen mit mitleidvollen Stimmen ihre Kinder zurück. Die Säuglinge, ebenso hungernd, brachen in heftigstes Weinen aus und zuckten; die Gebärenden wurden von natürlichen Schmerzen in den Eingeweiden durchbohrt. Und deshalb hat das gottgehauchte Wort ihre Buße als gemeinsame Lebenslehre schriftlich bewahrt. Der Greis klagte damals und raufte und zerriss sein graues Haar. Der Jüngling und in der Blüte Stehende klagte heftiger; der Arme seufzte; der Reiche, der Üppigkeit vergessend, übte die Leidensfähigkeit als klug.

Ihr König verwandelte Pracht und Ruhm in Schande. Er legte die Krone ab und streute Asche auf sein Haupt; er warf den Purpur weg und zog Sacktuch an; er verließ den hohen und erhabenen Thron und schleppte sich elend am Boden; er verließ die eigene königliche Weichlichkeit und klagte mit dem Volk; er wurde einer von vielen, als er den gemeinsamen Herrn aller zürnend sah. Das ist die Gesinnung empfindungsvoller Knechte. Solcher Art ist die Buße der in Sünden Verstrickten.

Wir aber vollbringen die Sünde eifrig, nehmen aber die Buße lässig und träge auf. Wer hat gebetet und eine Träne vergossen, um Regen und rechtzeitige Tropfen zu erhalten? Wer hat, um Sünden zu tilgen, nach dem Vorbild des seligen David sein Bett mit Klagen benetzt? Wer hat Fremden die Füße gewaschen und den Staub der Reise abgespült, um zur rechten Zeit Gott zu besänftigen und Lösung von der Dürre zu erlangen? Wer hat ein vaterloses Kind genährt, damit Gott uns nun die Früchte nähre, die wie eine Waise von der Unmäßigkeit der Winde geschlagen werden? Wer hat eine Witwe gepflegt, die von den Härten des Lebens bedrängt wurde, damit uns nun die notwendige Nahrung zuteilwerde?

Zerreiße ungerechte Schuldscheine, damit so die Sünde gelöst werde. Tilge die Anerkennung schwerster Zinsen, damit die Erde ihre gewohnten Früchte hervorbringe. Denn von Kupfer und Gold und dem, was wider die Natur Unfruchtbares hervorbringt, wird die, die von Natur gebärt, unfruchtbar und zur Strafe für die Bewohner zur Unfruchtbarkeit verurteilt.

Es sollen also diejenigen, welche die Habsucht ehren, die den Reichtum übermäßig sammeln, zeigen, was die Kraft der gesammelten Schätze ist, oder welchen Nutzen sie haben, wenn Gott, zornig, die Strafe noch weiter hinauszieht. Blasser als das Gold werden wohl die werden, die es aufhäufen, wenn sie nicht das Brot haben, das noch gestern und vorgestern wegen der leichten Verfügbarkeit des Überflusses verachtet wurde. Gib, dass es keinen Verkäufer gibt, dass kein Getreide in den Speichern ist; und was nützen dann die schweren Geldbeutel? Sage mir! Wirst du nicht mit jenen begraben? Ist nicht Gold Erde? Wird nicht wertloser Schlamm neben dem schlammigen Körper liegen?

Alles hast du erworben, und das eine Notwendige hast du nicht: die Kraft, dich selbst zu ernähren. Mit deinem ganzen Reichtum hast du dir eine Wolke gemacht; verschaffe dir Zugang zu ein paar Regentropfen; eile zur Fruchtbarkeit der Erde; löse durch den hochmütigen und prahlenden Reichtum das Unglück. Vielleicht wirst du einen der Frommen bitten, dass er durch Gebete, wie der Thesbiter Elia, dir Befreiung von den Übeln verschaffe – ein besitzloser Mensch, bleich, barfuß, obdachlos, ohne Herd, mittellos, mit einem einzigen Gewand bedeckt, wie Elia mit dem Fellmantel, der das Gebet als vertrauten Begleiter und die Enthaltsamkeit als Hausgenossen hat.

Und wenn du, um Hilfe bittend, von einem solchen erhältst, wirst du nicht bald über die vielbesorgten Besitztümer lachen? Wirst du nicht auf das Gold speien? Wirst du nicht das Silber wie Kot wegwerfen, das du früher allmächtig und teuer nanntest und nun in der Not als ohnmächtigen Helfer erkannt hast? Wegen dir hat es dieses Unglück verhängt, weil du, obwohl du hattest, nicht gabst; weil du an den Hungernden vorübergingst; weil du dich nicht zu den Weinenden umwandtest; weil du, angebetet, kein Erbarmen hattest.

Es kommt auch wegen weniger Übel über ein Volk, und wegen der Bosheit eines Einzelnen wurde ein Volk gegeißelt. Achar frevelte am Heiligtum, und das ganze Heer wurde geschlagen. Zimri wiederum hurte mit den Midianiterinnen, und Israel verfiel der Strafe. Lasst uns also alle, einzeln und gemeinsam, unser Leben prüfen, lasst uns auf die Dürre als Zuchtmeister achten, der jeden an seine eigene Sünde erinnert. Lasst auch uns die Stimme des edlen Hiob empfindungsvoll sprechen: „Die Hand des Herrn ist es, die mich berührt hat.“

Und vor allem lasst uns die Ursache des Unglücks in unseren Sünden suchen. Wenn aber noch etwas hinzugefügt werden muss: Manchmal werden solche Lebensschicksale den Menschen auch zur Prüfung der Seelen auferlegt, damit in der Bedrängnis die Bewährten offenbar werden, ob arm oder reich; beide werden ja durch das Ausharren genau geprüft. Und gerade in dieser Zeit zeigt sich der eine, ob er mitteilsam und bruderliebend ist, der andere, ob er dankbar ist und nicht im Gegenteil lästernd, wenn er durch die Wechselfälle des Lebens schnell seine Gesinnung ändert.

Ich kenne viele (nicht vom Hörensagen, sondern durch Erfahrung habe ich die Menschen kennengelernt), die, solange ihr Leben im Wohlstand verläuft und, wie man sagt, mit günstigem Wind fährt, dem Wohltäter wenigstens halbwegs, wenn auch nicht völlig, Dank sagen; wenn aber durch eine widrige Lage die Verhältnisse umschlagen und der Reiche arm wird, die Stärke des Körpers zur Krankheit, der Ruhm und Glanz zu Schande und Unehre, dann werden sie undankbar, reden Lästerliches, scheuen das Gebet; sie zürnen Gott wie einem säumigen Schuldner, nicht wie einem Herrn, der zürnt.

Aber fern sei solcher Gedanke von unseren Überlegungen! Wenn du aber siehst, dass Gott das Gewohnte nicht gewährt, so überlege bei dir selbst: Ist Gott etwa nicht mächtig, die Nahrung zu spenden? Wie könnte das sein, der doch Herr des Himmels und der gesamten Weltordnung ist, der weise Verwalter der Zeiten und Jahreszeiten, der Steuermann des Alls, der angeordnet hat, dass die Jahreszeiten und Sonnenwenden wie ein wohlgeordneter Reigen einander weichen, damit sie durch ihre Abwechslung unseren verschiedenen Bedürfnissen dienen; dass nun zur rechten Zeit die Feuchtigkeit hinzukommt, dann wieder die Wärme aufgenommen wird und die Kälte sich in das Jahr mischt und wir des Trockenen nicht entbehren.

Also ist Gott mächtig; wenn aber das Mächtige vorhanden und anerkannt ist, hat etwa das Gute gefehlt? Auch das trifft nicht zu. Denn welche Not hätte den, der nicht gut ist, bewogen, am Anfang den Menschen zu erschaffen? Wer aber drängte den Schöpfer, obwohl er nicht wollte, Staub zu nehmen und aus Lehm eine solche Schönheit zu gestalten? Wer überredete ihn wider Willen, dem Menschen das Wort nach seinem Bild zu verleihen, damit er von dort ausgehend die Kenntnis der Künste empfange und lerne, über das Höchste zu philosophieren, was er sinnlich nicht erfassen kann?

Und wenn du so überlegst, wirst du finden, dass die Güte bei Gott wohnt und auch jetzt nicht von ihm weicht. Denn was hinderte, sage mir, dass nicht diese sichtbare Dürre, sondern völlige Verbrennung einträte, und dass er, indem er die Sonne ein wenig von ihrem gewohnten Lauf abweichen und sich den irdischen Körpern nähern ließe, im Nu alles Sichtbare verbrennen könnte? Oder Feuer vom Himmel regnen ließe, gleich den Strafen der Sünder? Komm zu dir selbst und deinen Überlegungen, Mensch; mach es nicht wie die unverständigen Kinder, die, vom Lehrer getadelt, dessen Schreibtafeln zerbrechen; oder die, wenn der Vater aus Fürsorge die Nahrung zurückhält, das Gewand zerreißen oder das Gesicht der Mutter mit den Nägeln zerkratzen.

Denn der Steuermann wird vom Sturm geprüft, der Athlet von der Rennbahn, der Feldherr von der Schlachtreihe, der Großmütige vom Unglück, der Christ aber von der Versuchung geprüft und geläutert. Und die Leiden prüfen die Seele, wie das Feuer das Gold. Bist du arm? Verzage nicht! Denn allzu große Niedergeschlagenheit wird zur Ursache der Sünde, indem die Trauer den Geist überflutet und Ratlosigkeit Schwindel erzeugt, während die Verlegenheit der Gedanken Undank gebiert. Sondern habe Hoffnung auf Gott! Denn schaut er nicht auf deine Not? Er hat die Nahrung in der Hand und zögert die Gabe hinaus, um deine Standhaftigkeit zu prüfen, um deine Gesinnung zu erkennen, ob sie nicht der der Zügellosen und Undankbaren gleicht.

Denn jene preisen, schmeicheln und bewundern, solange die Speise im Mund ist; wenn aber das Mahl ein wenig hinausgezögert wird, dann bewerfen sie mit Lästerungen wie mit Steinen die, welche sie kurz zuvor wie Gott um des Genusses willen angebetet haben. Durchwandere das Alte Testament und das Neue, und du wirst in jedem viele finden, die auf verschiedene Weise genährt wurden.

Elia hatte den Karmel, einen hohen und unbewohnbaren Berg, die Wüste einen Einsiedler; aber dem Gerechten war alles Seele, und die Wegzehrung des Lebens war die Hoffnung auf Gott. Und so lebend, endete er nicht durch Hunger; sondern die raubgierigsten und gefräßigsten Vögel, diese brachten die Speise und wurden Diener der Nahrung für den Gerechten, die gewöhnlich fremde Nahrung rauben; und durch den Befehl des Herrn änderten sie ihre Natur und wurden treue Hüter der Brote und des Fleisches. Dies aber haben wir von der geistlichen Geschichte gelernt, dass die Raben dem Mann dies brachten.

Auch der babylonischen Löwengrube hatte den israelitischen Jüngling; gefangen zwar durch das Unglück, aber frei an Seele und Gesinnung. Und was die von jenen betrifft? Die Löwen fasteten wider ihre Natur; aber der ihn nährende Habakuk wurde durch die Luft getragen, da der Engel den Mann mit den Speisen brachte; und damit der Gerechte nicht durch Hunger bedrängt werde, wurde der Prophet über so viel Land und Meer in einem kleinen Augenblick der Zeit getragen, wie sich von Judäa bis Babylon erstreckt.

Was aber wiederum das Volk in der Wüste, das Mose leitete? Wie wurde sein Leben vierzig Jahre lang verwaltet? Dort war kein Sämann, kein Ochse, der den Pflug zog, keine Tenne, keine Kelter, kein Vorratshaus; und sie hatten die Speise ohne Saat und Pflug, und die Quelle spendete der Fels, der es vorher nicht war, sondern in der Not hervorbrach. Ich lasse es, im Einzelnen all die Fürsorge Gottes aufzuzählen, die er oft väterlich an den Menschen erwiesen hat.

Du aber halte ein wenig im Unglück aus, wie der edle Hiob, und lass dich nicht aus der Brandung werfen, verliere nichts von dem, was du an Gütern der Tugend mit dir führst. Bewahre wie einen kostbaren Schatz den Dank in deiner Seele, und du wirst auch du den doppelten Genuss des Dankes empfangen. Gedenke des apostolischen Wortes: „In allem seid dankbar.“

Bist du arm? Du hast gewiss einen noch Ärmeren. Du hast Speise für zehn Tage, jener für einen. Als guter und einsichtiger Mensch gleiche deinen Überfluss dem Bedürftigen aus. Zögere nicht, vom Wenigen zu geben; stelle nicht deinen eigenen Vorteil über die gemeinsame Gefahr. Und wenn die Nahrung auf ein einziges Brot zusammengeschrumpft ist und ein Bittender an die Tür tritt, so hole aus deinem Vorrat das eine Brot hervor, und indem du es in die Hände nimmst und zum Himmel erhebst, sprich ein Wort, das zugleich erbarmend und dankbar ist:

„Ein einziges Brot ist es, das du siehst, Herr, und die Gefahr ist offenkundig; aber ich stelle dein Gebot über mich selbst und gebe von dem Wenigen dem hungernden Bruder; gib du auch deinem in Gefahr befindlichen Knecht. Ich kenne deine Güte, ich vertraue auch auf deine Macht; du zögerst die Gaben nicht in die Länge, sondern streust sie, wann du willst.“

Und wenn du so sprichst und handelst, wird das Brot, das du aus deiner Not gibst, zur Saat für den Acker, es bringt vielfältige Frucht hervor, ein Unterpfand der Nahrung, ein Vermittler des Erbarmens. Sprich auch du das Wort der sidonischen Witwe in ähnlicher Lage, gedenke zur rechten Zeit der Geschichte: „So wahr der Herr lebt, ich habe dies allein in meinem Haus zur Nahrung für mich und meine Kinder.“ Und wenn du aus dem Mangel gibst, wirst auch du den Krug des Öls von der Gnade überfließen sehen, den Mehltopf unerschöpflich. Denn bei den Gläubigen ist die Gnade Gottes freigebig und gleicht den Brunnen, die immer geleert und doch nie erschöpft werden, indem sie das Doppelte einbringt.

Leihe, du Mittelloser, dem reichen Gott. Vertraue dem, der immer für sich selbst das Leid des Bedrängten annimmt und die Gnade aus eigenem Haus zurückgibt. Ein glaubwürdiger Bürge, der seine Schätze über die ganze Erde und das Meer ausgebreitet hat. Und wenn du auf hoher See das Darlehen einforderst, wirst du mitten auf dem Meer mit Zinsen das Kapital zurückerhalten. Denn er wetteifert in den Zugaben.

Das Übel des Hungernden, der Hunger, ist ein elendes Leiden. Der Hunger ist der Gipfel menschlicher Unglücke, dieses Ende ist schlimmer als aller Tod. Denn bei anderen Gefahren bringt entweder die Schärfe des Schwertes schnell den Tod, oder die Gewalt des Feuers löscht das Leben kurz aus, oder die Tiere zerreißen mit den Zähnen die lebenswichtigen Glieder und lassen keine Qual durch Verzögerung zu. Der Hunger aber hat ein langsames Übel, eine sich hinziehende Pein, eine eingewurzelte und lauernde Krankheit, den Tod immer gegenwärtig und immer verzögernd.

Denn er verzehrt die natürliche Feuchtigkeit, kühlt die Wärme, zieht die Fülle zusammen, lässt die Kraft allmählich verdorren. Das Fleisch liegt wie Spinngewebe um die Knochen. Die Haut hat keine Blüte; die Röte weicht, da das Blut zerschmolzen ist; das Weiße ist nicht da, weil die Oberfläche durch die Dürre geschwärzt wird; der Körper ist fahl, elend durch die Blässe und das Schwarz von der Krankheit gemischt; die Knie tragen nicht, sondern werden gewaltsam geschleppt. Die Stimme ist dünn und kraftlos; die Augen ermatten in ihren Höhlen, liegen sinnlos in ihren Fassungen wie die in den Hülsen erstickten Kerne von Baumschösslingen. Der Bauch ist leer und zusammengefallen und ungestalt, hat weder Fülle noch natürliche Spannung der Eingeweide, ist an die Knochen des Rückens angeschmiegt.

Wer also einen solchen Körper vorübergehen lässt, wie vieler Strafen ist er würdig? Welche Übersteigerung der Grausamkeit wird er übertreffen? Wie sollte er nicht würdig sein, den wildesten Tieren beigezählt zu werden, der da schaut, ein Frevler und Menschenmörder? Denn wer die Macht hat, das Übel zu heilen, aber absichtlich aus Habsucht zögert, der wird mit Recht den Mördern gleich verurteilt.

Das Leiden des Hungers hat viele oft sogar genötigt, die Grenzen der Natur zu verschieben: dass ein Mensch die Leiber seiner Artgenossen anrührte, eine Mutter das Kind, das sie aus dem Leib hervorgebracht, wieder schändlich in den Leib aufnahm. Und dieses Drama hat die jüdische Geschichte tragisch dargestellt, die Josephus, der treffliche Geschichtsschreiber, für uns aufgezeichnet hat, als die schrecklichen Leiden die Jerusalemer befielen, die für ihre Gottlosigkeit gegen den Herrn gerechte Strafen erlitten.

Siehst du, dass selbst unser Gott die anderen Leiden oft vorübergehen lässt, aber bei den Hungernden mitleidvoll sich erbarmt? „Denn mich jammert des Volkes“, spricht er. Darum nimmt bei dem letzten Gericht, wo der Herr die Gerechten zu sich ruft, der Freigebige den ersten Rang ein; der Speisende ist der Vorderste der Geehrten; der das Brot spendete, wird vor allen gerufen; der Gütige und Freigebige wird vor den anderen Gerechten zum Leben geleitet. Der Unmitteilbare und Geizige aber wird vor allen Sündern dem Feuer übergeben.

Die Zeit ruft dich zur Mutter der Gebote; und sorge sehr, dass dich nicht die Zeit der Festversammlung und der Geschäfte vorübergehen lässt. Denn die Zeit fließt und wartet nicht auf den Zögernden; die Tage eilen, sie gehen am Trägen vorbei. Und wie man die Strömung eines Flusses nicht aufhalten kann, es sei denn, man nehme sie bei der ersten Begegnung und Berührung auf und nutze das Wasser rechtzeitig; so kann man auch die Zeit, die in notwendigen Kreisläufen dahingetrieben wird, nicht aufhalten, noch das Vergangene zurückbringen, wenn man sie nicht beim Herannahen ergreift.

Und darum ergreife das Gebot wie etwas Fliehendes und führe es aus, und fasse es von allen Seiten und umschließe es mit den Armen. Gib wenig und erwirb viel; löse die ursprüngliche Sünde durch die Mitteilung der Nahrung. Denn wie Adam durch das böse Essen die Sünde weitergegeben hat, so tilgen wir die trügerische Speise, wenn wir die Not des Bruders und den Hunger heilen.

Völker, hört; Christen, merkt auf; denn so spricht der Herr, nicht in eigener Stimme redend, sondern durch den Mund der Knechte wie durch Instrumente tönend. Lasst uns nicht vernunftbegabter erscheinen als die unvernünftigen Tiere. Denn jene genießen die aus der Erde wachsenden Dinge von Natur aus gemeinsam. Herden von Schafen weiden auf demselben Berg; Pferde in großer Zahl weiden auf derselben Ebene; und alle einzelnen Wesen treten so einander vom Genuss des Notwendigen zurück; wir aber nehmen das Gemeinsame in unseren Schoß, wir allein haben das, was vielen gehört.

Lasst uns die menschenfreundlichen Erzählungen der Griechen achten. Bei einigen von ihnen bewirkt ein menschenfreundliches Gesetz, dass ein gemeinsamer Tisch und gemeinsame Speisen, ein gemeinsamer Herd fast das ganze vielköpfige Volk zu einer Einheit macht. Lasst uns die draußen Stehenden hinter uns lassen und das Beispiel der Dreitausend betrachten; lasst uns die erste Ordnung der Christen nachahmen: wie bei ihnen alles gemeinsam war, das Leben, die Seele, die Eintracht, der gemeinsame Tisch, die ungeteilte Bruderschaft, die ungeheuchelte Liebe, die viele Körper zu einem machte, die verschiedenen Seelen zu einer Eintracht zusammenfügte.

Du hast viele Beispiele der Bruderliebe aus dem Alten Testament und aus dem Neuen. Wenn du einen alten Mann hungern siehst, nimm ihn auf und nähre ihn, wie Josef den Jakob. Wenn du einen Feind in Not findest, lass nicht deinen Zorn die Vergeltung beherrschen; sondern nähre ihn, wie jener die Brüder, die ihn verkauft hatten. Wenn du einen Jüngling in Bedrängnis triffst, weine so um ihn, wie jener um Benjamin, den Sohn des Alters.

Vielleicht versucht auch dich die Habsucht, wie Josef die Herrin; sie zieht dich an den Kleidern, damit du das Gebot verachtest und lieber jene geld- und schmucksüchtige Liebe liebst als den Befehl des Herrn. Wenn nun ein Gedanke kommt, der jenem Gebot widerstreitet und den besonnenen Sinn zur Geldgier hinzieht und zwingt, die Bruderliebe zu vernachlässigen, und dich an sie fesselt, so wirf auch du die Kleider weg, zieh dich zornig zurück; bewahre dem Herrn die Treue, wie jener dem Potiphar; verwalte in einem Jahr den Mangel, wie jener in den sieben Jahren.

Gib nicht alles dem Vergnügen, gib etwas auch der Seele. Und halte dafür, dass du zwei Töchter hast: die irdische Wohlfahrt und das himmlische Leben. Wenn du nicht alles der Besseren geben willst, so teile wenigstens gleich der zügellosen und der sittsamen Tochter zu. Mach nicht das hiesige Leben überreich, das andere aber nackt und in Lumpen gehüllt, wenn du vor Christus treten und dem Richter ins Angesicht schauen musst, mit dem Schmuck einer Braut und dem Namen des tugendhaften Lebens.

Stell also nicht die Braut ungestalt und ungeschmückt dem Bräutigam dar, damit er nicht, wenn er sie sieht, das Gesicht abwende, sie verabscheue und die Verbindung verweigere. Sondern schmücke sie mit dem geziemenden Schmuck und bewahre sie schön für den Tag der Hochzeit; damit auch sie mit den klugen Jungfrauen die Leuchte anzünde, die das Feuer der Erkenntnis unauslöschlich hat, und das Öl der guten Werke nicht fehlen lasse; damit die von Gott getragene Prophetie bestätigt werde und auch auf deine Seele das Gesagte passe: „Die Königin steht zu deiner Rechten, in golddurchwirktem Gewand, vielfarbig geschmückt. Höre, Tochter, und sieh, und neige dein Ohr, und der König wird deine Schönheit begehren.“

Dies hat der Psalmist allgemein vorausgesungen, indem er die Schönheit des allgemeinen Leibes verkündete; es wird aber auch auf die Seele eines jeden passen, wenn die Kirche aus den Einzelnen ihr Gefüge hat. Sorge verständig für das Gegenwärtige und Zukünftige, damit du es nicht durch schändlichen Gewinn verrätst. Der Körper wird dich verlassen, der dein Kennzeichen im Leben war.

Also wirst du dir beim Erscheinen des erwarteten und unzweifelhaft kommenden Richters selbst den Empfang der Ehren und den himmlischen Ruhm verschließen, aber unauslöschliches Feuer öffnen, die Hölle und Qualen und bittere Zeiten in Peinen, statt eines langen und seligen Lebens.

Halte mich nicht für eine Mutter oder Amme, die dir Schreckgespenster vormacht, wie jene es bei den kleinen Kindern zu tun pflegen, wenn sie über unordentliches und endloses Weinen durch erdichtete Geschichten sie zum Schweigen bringen. Dies aber ist kein Mythos, sondern ein Wort, das durch untrügliche Stimme verkündet wurde. Wisse genau nach der evangelischen Vorhersage, dass kein Jota oder kein Strichlein vergehen wird.

Sondern auch der in Gräbern verwesste Leib wird auferstehen, und dieselbe Seele, die durch den Tod verschlossen wurde, wird wieder im Leib wohnen. Und eine genaue Prüfung des Gelebten wird sich zeigen, nicht indem andere zeugen, sondern das eigene Gewissen zeugt. Einem jeden aber wird das Entsprechende vom gerechten Richter zugemessen werden. Ihm gebührt Herrlichkeit, Macht und Anbetung in Ewigkeit. Amen.

Basilius Caesariensis, Homilia dicta tempore famis et siccitatis

ΟΜΙΛΙΑ ΡΗΘΕΙΣΑ ΕΝ ΛΙΜΩ ΚΑΙ ΑΥΧΜΩ. Λέων ἐρεύξεται, καὶ τίς οὐ φοβηθήσεται; Κύ ριος ὁ Θεὸς ἐλάλησε, καὶ τίς οὐ προφητεύσει; Προφητικὸν ποιήσωμεν τὸ τοῦ λόγου προοίμιον, καὶ τὸν θεοφορούμενον Ἀμὼς συνεργὸν εἰς τὴν τῶν προ κειμένων χρείαν παραλάβωμεν, τὰ ὅμοια τῶν ἡμῖν διοχλούντων κακῶν θεραπεύσαντα πάθη· τὴν 31.305 ὑπὲρ τῶν συμφερόντων βουλήν τε καὶ γνώμην ἐκτιθέ μενοι. Καὶ γὰρ αὐτὸς ὁ προφήτης ἐν τῇ φορᾷ τῶν ἀνω τέρω χρόνων, τοῦ λαοῦ καταλιπόντος τὴν πατρῴαν εὐσέβειαν, καὶ πατήσαντος μὲν τὴν τῶν νόμων ἀκρί βειαν, εἰς δὲ τὴν τῶν εἰδώλων θεραπείαν ὑπολισθή σαντος, κῆρυξ ἐγένετο μετανοίας· τὴν ἐπιστροφὴν παραινῶν, καὶ τῶν τιμωριῶν προφέρων τὴν ἀπειλήν. Ἐμοὶ δὲ δι‘ εὐχῆς ἀγέσθω τὸ μέχρι μέν τινος τῷ ζήλῳ τῆς παλαιᾶς ἱστορίας προσχρῆσθαι. Μηκέτι μέντοι καὶ τὴν ἔκβασιν τῶν τότε γενομένων ἰδεῖν ἀκόλουθον. Ἀπειθήσας γὰρ ὁ λαὸς, καὶ ὥσπερ πῶλος σκληρὸς καὶ δυσήνιος ἐνδακὼν τὸν χαλινὸν, οὐχ εἱλ κύσθη πρὸς τὸ συμφέρον· ἐκτραπεὶς δὲ τῆς εὐθείας, τοσοῦτον ἔδραμεν ἄτακτα, καὶ τοῦ ἡνιόχου κατ εφρυάξατο, μέχρις οὗ, τοῖς βαράθροις καὶ τοῖς κρη μνοῖς ἐκπεσὼν, ἀξίαν τῆς δυσπειθείας τὴν πανωλε θρίαν ὑπέμεινεν.

Ὃ μὴ γένοιτο νῦν ἐφ‘ ἡμῶν, παῖδες ἐμοὶ, οὓς διὰ τοῦ Εὐαγγελίου ἐγέννησα, οὓς διὰ τῆς εὐλογίας τῶν χειρῶν ἐσπαργάνωσα. Ἀλλ‘ ἔστω ἀκοὴ εὐγνώμων, ψυχὴ εὐπειθὴς, ἁπαλῶς δεχομένη τὰς παραινέσεις, εἴκουσα τῷ λέγοντι, ὡς κηρὸς τῷ σφρα γίζοντι, ἵνα διὰ μιᾶς ταύτης σπουδῆς κἀγὼ λάβω καρπὸν τῶν πονουμένων εὐφραίνοντα, καὶ ὑμεῖς ἐν καιρῷ τῆς ἀπαλλαγῆς τῶν δεινῶν τὴν γενομένην παραίνεσιν ἐπαινέσητε. Τί οὖν ἐστιν ὅπερ ἐνδείκνυ ται μὲν ὁ λόγος, ἔτι δὲ μετεώρους κατέχει τὰς ψυ χὰς τῇ ἐλπίδι τῆς ἀκοῆς, βραδύνων δημοσιεύειν τὸ προσδοκώμενον; Οὐρανὸν ὁρῶμεν, ἀδελφοὶ, στεγανὸν, γυμνὸν, καὶ ἀνέφελον, στυγνὴν ἐμποιοῦντα τὴν αἰθρίαν ταύτην, καὶ καταλυποῦντα τῇ καθαρότητι, ἣν λίαν ἐπ εθυμοῦμεν τὸ πρῶτον, ἡνίκα ἂν, ἐπὶ πολὺ σκεπασθεὶς τοῖς νέφεσι, ζοφώδεις ἡμᾶς καὶ ἀνηλίους εἰργάσατο. Γῆ δὲ καταξηρανθεῖσα εἰς ἄκρον ἀηδὴς μέν ἐστιν ὀφθῆναι, στείρα δὲ πρὸς γεωργίαν καὶ ἄγονος, εἰς σχίσματα διαῤῥαγεῖσα, καὶ εἰς τὸ βάθος δεχο μένη καταλάμπουσαν τὴν ἀκτῖνα. Πηγαὶ δὲ ἡμᾶς ἐπέλιπον πλούσιαί τε καὶ ἀένναοι, καὶ ποταμῶν με γάλων ἐδαπανήθη τὰ ῥεύματα, παῖδες δὲ αὐτὰ σμι κρότατοι καταπεζεύουσι, καὶ γυναῖκες περαιοῦνται μετὰ φορτίων· τοὺς δὲ πολλοὺς ἡμῶν καὶ τὸ ποτὸν ἐπέλειψε, καὶ ἐν ἀπορίᾳ τοῦ ζῇν καθεστήκα μεν. Ἰσραηλῖται νέοι, Μωϋσῆν ζητοῦντες νέον, καὶ ῥάβδον θαυμασίων ποιητικὴν, ἵνα πάλιν πέτραι πλη 31.308 γεῖσαι τὴν χρείαν τοῦ διψῶντος λαοῦ θεραπεύσωσι, νεφέλαι δὲ παράδοξοι τροφὴν ἀσυνήθη τὸ μάννα τοῖς ἀνθρώποις καταψεκάσωσιν. Εὐλαβηθῶμεν μὴ γενώμεθα τοῖς ὀψιγόνοις καινὸν ἐπὶ λιμοῦ καὶ τιμω ρίας διήγημα. Εἶδον τὰς ἀρούρας, καὶ πολλὰ κατ εδάκρυσα τῆς ἀκαρπίας αὐτῶν· καὶ ἐξέχεα θρῆνον, ἐπειδὴ μὴ ὑετὸς ἐφ‘ ἡμᾶς ἐξεχύθη. Τὰ μὲν τῶν σπερμάτων πρὸ τῆς ἐκβολῆς ἐξηράνθη, ταῖς βώλοις τοιαῦτα μείναντα οἷα τὸ ἄροτρον ἔκρυψε· τὰ δὲ μι κρὸν προκύψαντα καὶ βλαστήσαντα ἐλεεινῶς ἀπεμα ράνθη τῷ καύματι· ὡς νῦν εὐκαίρως τινὰ τὴν εὐαγγελικὴν ἀναστρέψαι φωνὴν, λέγοντα· Οἱ μὲν ἐργάται πολλοὶ, τὸ δὲ θέρος οὐδ‘ ὀλίγον. Οἱ γεωργοὶ δὲ, ταῖς ἀρούραις ἐπικαθήμενοι, καὶ τὰς χεῖρας κατὰ τῶν γονάτων συμπλέκοντες (τοῦτο δὴ τῶν πενθούν των τὸ σχῆμα), τοὺς ματαίους ἑαυτῶν πόνους δα κρύουσι, πρὸς παῖδας νηπίους ἀφορῶντες, καὶ ὀδυ ρόμενοι· πρὸς γυναῖκας ἀτενίζοντες, καὶ θρηνοῦντες, ἐπαφώμενοι καὶ ψηλαφῶντες τοὺς ξηροὺς χόρτους τῶν γεννημάτων, ἀνοιμώζοντες δὲ μεγάλα, καθάπερ οἱ πατέρες οἱ τοὺς ἐν ἄνθει τῆς ἡλικίας υἱοὺς ἀπολέ σαντες.

Λεγέσθω τοίνυν καὶ πρὸς ἡμᾶς παρὰ τοῦ αὐτοῦ προφήτου, οὗ μικρὸν πρόσθεν ἐν προοι μίοις ἐμνημονεύσαμεν· Καὶ ἐγὼ, φησὶν, ἀνέσχον ἐξ ὑμῶν τὸν ὑετὸν πρὸ τριῶν μηνῶν τοῦ τρυγητοῦ· καὶ βρέξω ἐπὶ πόλιν μίαν, ἐπὶ δὲ πόλιν μίαν οὐ βρέξω· καὶ μερὶς μία βραχήσεται, καὶ μερὶς, ἐφ‘ ἣν οὐ βρέξω, ξηρανθήσεται. Καὶ συναθροί σονται δύο ἢ τρεῖς πόλεις εἰς μίαν, πιεῖν ὕδωρ, καὶ οὐ μὴ ἐμπλησθῶσι· διότι οὐκ ἐπεστράφητε πρὸς μὲ, λέγει Κύριος. Μάθωμεν οὖν, ὅτι δι‘ ἀπο στροφὴν καὶ ἀμέλειαν ταύτας ἡμῖν ὁ Θεὸς τὰς πληγὰς ἐνίησιν, οὐκ ἐκτρῖψαι ζητῶν, ἀλλ‘ ἐπανορθῶ σαι σπουδάζων, κατὰ τοὺς χρηστοὺς τῶν πατέρων καὶ ἀμελεῖς τῶν τέκνων, οἳ θυμοῦνται κατὰ τῶν νέων, καὶ διανίστανται, οὐ κακόν τι δοῦναι σπουδάζοντες. ἀλλ‘ ἐκ τῆς νηπιώδους ὀλιγωρίας καὶ τῶν τῆς νεό τητος ἁμαρτιῶν εἰς ἐπιμέλειαν ἄγοντες. Ὁρᾶτε τοί νυν, ὡς τὸ πλῆθος τῶν ἡμετέρων ἁμαρτημάτων καὶ τὰς ὥρας τῶν ἰδίων ἐξήγαγε φύσεων, καὶ τῶν καιρῶν τὰς ἰδέας εἰς ἀλλοκότους κράσεις διήμειψεν.

Ὁ χειμὼν οὐκ ἔσχε τὸ σύνηθες ὑγρὸν μετὰ τοῦ ξηροῦ, ἀλλὰ πᾶσαν ἰκμάδα τῷ κρυστάλλῳ κατέδησέ τε καὶ ἀπεξήρανεν, ἄμοιρος δὲ διετέλεσε καὶ νιφάδων καὶ ὑετῶν. Τὸ ἔαρ πάλιν τὸ μὲν ἕτερον μέρος τῶν ἰδιωμάτων ἔδειξε, τὴν θερμότητα λέγω· τοῦ δὲ ὑγροῦ τὴν μετουσίαν οὐκ ἔσχε. Καῦμα δὲ καὶ κρυμὸς, καινῶς ὑπερβάντα τοὺς ὅρους τῆς κτίσεως, καὶ κακῶς εἰς τὴν καθ‘ ἡμῶν συμφωνήσαντα βλάβην, τοῦ βίου 31.309 καὶ τῆς ζωῆς τοὺς ἀνθρώπους ἐλαύνουσι. Τίς οὖν ἄρα τῆς ἀταξίας καὶ τῆς συγχύσεως ἡ αἰτία; τίς ὁ νεωτερισμὸς τῶν καιρῶν; Ἐρευνήσωμεν, ὡς νοῦν ἔχοντες· ὡς λογικοὶ, λογισώμεθα. Μὴ ὁ κυβερ νῶν τὸ πᾶν οὐκ ἔστι; μὴ ὁ ἀριστοτέχνης Θεὸς ἐπ ελάθετο τῆς οἰκονομίας; μὴ ἀφῃρέθη τῆς ἐξουσίας καὶ τῆς δυνάμεως; ἢ τὴν ἰσχὺν μὲν τὴν αὐτὴν ἔχει, καὶ τοῦ κράτους οὐ παρελύθη· παρηνέχθη δὲ εἰς σκληρότητα, καὶ τὸ λίαν ἀγαθὸν, καὶ τὸ περὶ ἡμᾶς κηδεμονικὸν εἰς μισανθρωπίαν μετέβαλεν; Οὐκ ἂν εἴποι τις σωφρονῶν· ἀλλὰ φανερὰ καὶ δῆλα τὰ αἴτια δι‘ ἃ συνήθως οὐ διοικούμεθα. Λαμβάνοντες ἡμεῖς, ἄλλοις οὐ παρέχομεν· τὴν εὐεργεσίαν ἐπαι νοῦμεν, καὶ ταύτης ἀποστεροῦμεν τοὺς δεομένους. ∆οῦλοι ὄντες, ἐλευθερούμεθα, καὶ τοὺς ὁμοδούλους οὐκ οἰκτείρομεν· πεινῶντες τρεφόμεθα, καὶ τὸν ἐνδεῆ παρατρέχομεν. Ἀνενδεῆ χορηγὸν καὶ ταμίαν Θεὸν ἔχοντες, φειδωλοὶ ἐγενόμεθα καὶ ἀκοινώνητοι πρὸς τοὺς πένητας. Πολύτοκα ἡμῶν τὰ πρόβατα, καὶ οἱ γυμνοὶ τῶν προβάτων πλείους. Αἱ ἀποθῆκαι τῷ πλήθει τῶν ἀποκειμένων στενοῦνται, καὶ τὸν ἐστε νωμένον οὐκ ἐλεοῦμεν. ∆ιὰ τοῦτο ἡμῖν ἀπειλεῖ τὸ δίκαιον κριτήριον. ∆ιὰ τοῦτο καὶ ὁ Θεὸς οὐκ ἀνοίγει τὴν χεῖρα, ἐπειδὴ τὴν φιλαδελφίαν ἡμεῖς ἀπεκλεί σαμεν. ∆ιὰ τοῦτο ξηραὶ αἱ ἄρουραι, ἐπειδὴ ἡ ἀγάπη ἐψύγη. Φωνὴ λιτανευόντων εἰκῆ βοᾷ, καὶ πρὸς τὸν ἀέρα διασκεδάννυται. Οὐδὲ γὰρ ἡμεῖς τῶν ἀξιούντων ἠκούσαμεν. Οἵα δὲ ἡμῶν ἡ προσευχὴ καὶ ἡ δέησις; Οἱ ἄνδρες, πλὴν ὀλίγων, ταῖς ἐμπορίαις σχολάζετε· αἱ γυναῖκες, ὑπηρετεῖτε τούτοις εἰς τὴν ἐργασίαν τοῦ μαμμωνᾶ. Ὀλίγοι λοιπὸν μετ‘ ἐμοῦ καὶ τῆς προσευχῆς, καὶ οὗτοι ἰλιγγιῶντες, χασμώμενοι, με ταστρεφόμενοι συνεχῶς, καὶ ἐπιτηροῦντες πότε τοὺς στίχους ὁ ψαλμῳδὸς συμπληρώσει, πότε, ὡς δεσμω τηρίου, τῆς ἐκκλησίας, καὶ τῆς ἀνάγκης τῆς προσ ευχῆς ἀφαιρεθήσονται.

Οἱ δὲ δὴ παῖδες οἱ σμικρότατοι οὗτοι, οἱ τὰς δέλτους ἐν τοῖς διδασκαλείοις ἀποθέμενοι, καὶ συμβοῶντες ἡμῖν, ὡς ἄνεσιν μᾶλλον καὶ τέρψιν τὸ πρᾶγμα μετέρχονται, ἑορτὴν ποιού μενοι τὴν ἡμετέραν λύπην, ἐπειδὴ τῆς ἐπαχθείας τοῦ παιδευτοῦ, καὶ τῆς φροντίδος τῶν μαθημάτων πρὸς ὀλίγον ἐλευθεροῦνται. Τὸ δὲ τῶν τελείων ἀνδρῶν πλῆθος, καὶ ὁ ταῖς ἁμαρτίαις ἐνεχόμενος δῆμος ἄνετος, καὶ ἐλευθεριάζων, καὶ γεγανωμένος τὴν πόλιν διατρέχει· ὁ τῶν κακῶν τὴν αἰτίαν ἐν ταῖς ψυχαῖς περιφέρων· ὁ τὴν συμφορὰν κινήσας καὶ ἐργασάμενος. Ἀναίσθητα δὲ καὶ ἄμεμπτα βρέφη πρὸς τὴν ἐξομολόγησιν ἐπείγεται καὶ ἀθροίζεται, οὔτε τὴν ἀφορμὴν τῶν λυπούντων, οὔτε τοῦ συν 31.312 ήθως προσεύξασθαι γνῶσιν ἢ δύναμιν ἔχοντα. Σύ μοι πάρελθε εἰς μέσον, ὁ ταῖς ἁμαρτίαις πεφυρμέ νος· σὺ πρόσπεσον καὶ κλαῦσον καὶ στέναξον· ἄφες τὸ βρέφος ἐνεργεῖν τὰ ἴδια τῆς ἡλικίας ἀκόλουθα. Ἵνα τί κρύπτῃ κατηγορούμενος, καὶ τὸ ἀνεύθυνον εἰς ἀπολογίαν προϊστᾷς; Μὴ γὰρ παίζεται ὁ κριτὴς, ἵνα ὑποβολιμαῖον ἀντεισαγάγῃς πρόσωπον; Ἔδει δὲ παρεῖναι κἀκεῖνο μετὰ σοῦ πάντως, οὐ μόνον. Ὁρᾷς, ὡς καὶ Νινευΐται τῇ μεταμελείᾳ τὸν Θεὸν δυσωποῦν τες, καὶ πενθοῦντες ἐπὶ τοῖς ἁμαρτήμασιν, ἃ μετὰ τὴν θάλασσαν καὶ τὸ κῆτος Ἰωνᾶς ἐξεβόησεν, οὐ τὰ βρέφη μόνον εἰς τὴν μετάνοιαν προεστήσαντο, αὐτοὶ δὲ τρυφῶντες, αὐτοὶ εὐωχούμενοι διέζων τὸν βίον· ἀλλὰ πρώτους μὲν ἐδάμασε τοὺς πατέρας τοὺς ἡμαρτηκότας ἡ νηστεία, καὶ ἡ τιμωρία τοὺς πατέρας ἐκάκου, εἰς προσθήκης δὲ λόγον ἠναγκασμένως ἐθρήνει τὰ βρέφη, ἵνα διὰ πάσης ἡλικίας ἡ σκυθρω πότης κρατήσῃ, αἰσθανομένης τε καὶ ἀναισθή του· τῆς μὲν κατὰ προαίρεσιν, τῆς δὲ κατ‘ ἀνάγκην.

Καὶ οὕτως αὐτοὺς ἰδὼν ὁ Θεὸς ταπεινωθέντας, ὡς ἐπὶ ὑπερβαίνουσαν ἑαυτῶν ταλαιπωρίαν παγγενῆ κατακρίναντας, καὶ τὸ πάθος ἠλέησε, καὶ τῆς τιμω ρίας ἀνῆκε, καὶ τὸ χαίρειν ἐδωρήσατο τοῖς εὐαισθή τως πενθήσασιν. Ὢ τῆς ἐμμελοῦς μετανοίας! ὢ τῆς σοφῆς καὶ πεπυκνωμένης θλίψεως! Οὐδὲ τὰ ἄλογα ἀσυντελῆ τῆς τιμωρίας ἀφῆκαν· ἀλλὰ καὶ αὐτὰ βοᾷν ἐξ ἀνάγκης ἐμηχανήσαντο. Ἐχωρίσθη γὰρ τῆς βοὸς ὁ μόσχος, ἀπηλάθη τῆς μητρῴας θηλῆς ὁ ἀρ νειὸς, παιδίον ἐπιμάζιον οὐκ ἦν ἐν ταῖς τῆς τεκούσης ἀγκάλαις· ἐν ἰδίοις σηκοῖς αἱ μητέρες, ἐν ἰδίοις τὰ τέκνα· φωναὶ δὲ παρὰ πάντων οἰκτραὶ ἀλλήλαις ἀντιβοῶσαι, καὶ ἀντηχοῦσαι. Τὰ τέκνα λιμώττοντα τὰς πηγὰς ἐζήτει τοῦ γάλακτος· αἱ μητέρες, τῷ φυσικῷ πάθει διακοπτόμεναι, συμπαθέσι φωναῖς ἀνεκα λοῦντο τὰ ἔγγονα. Τὰ βρέφη, κατὰ τὸν ὅμοιον τρόπον λιμώττοντα, σφοδροτάτῳ κλαυθμῷ ἀνεῤῥή γνυντο καὶ ἀπέσπαιρον· αἱ τεκοῦσαι ταῖς φυσικαῖς ἀλγηδόσι κατεκεντοῦντο τὰ σπλάγχνα. Καὶ διὰ τοῦτο τὴν ἐκείνων μετάνοιαν εἰς κοινὸν τοῦ βίου διδασκάλιον ὁ θεόπνευστος λόγος ἔγγραφον διέσωσεν. Ὁ πρεσβύτης ἐπ‘ ἐκείνων ἐθρήνει, καὶ τὴν πολιὰν ἔτιλλε καὶ διεσπάραττεν. Ὁ νεανίσκος, καὶ ἀκμά 31.313 ζων, σφοδρότερον ἀπωδύρετο· ὁ πένης ἐστέναζεν· ὁ πλούσιος, ἐπιλαθόμενος τῆς τρυφῆς, ἤσκει τὴν κα κοπάθειαν ὡς σώφρονα. Ὁ βασιλεὺς αὐτῶν τὴν λαμπρότητα καὶ τὴν δόξαν εἰς αἰσχύνην μετέβαλεν. Ἀπέθετο τὸν στέφανον, καὶ κόνιν τῆς κεφαλῆς κατ εχέετο· τὴν ἁλουργίδα ῥίψας, σάκκον μετημφιά σατο· τὸν θρόνον τὸν ὑψηλὸν ἀφεὶς καὶ μετέωρον, ἐλεεινὸς τῇ γῇ προσεσύρετο· τὴν ἰδιάζουσαν καὶ βασιλικὴν καταλιπὼν εὐπάθειαν, συνεθρήνει τῷ δή μῳ· εἷς ἐγένετο τῶν πολλῶν, ὅτε τὸν κοινὸν πάντων ∆εσπότην ἔβλεπεν ὀργιζόμενον. Τοῦτο δούλων εὐαισθήτων φρόνημα. Τοιαύτη τῶν ἁμαρτίαις ἐνεχομένων ἡ μετάνοια. Ἡμεῖς δὲ τὴν μὲν ἁμαρτίαν ἐπιτελοῦμεν συντόνως, ὀλιγώρως δὲ καὶ ῥᾳ θύμως ἀναλαμβάνομεν τὴν μετάνοιαν. Τίς εὐξάμενος ἀποῤῥεῖ δάκρυον, ἵν‘ ὄμβρον λάβῃ καὶ σταγόνας εὐκαί ρους; Τίς ἐξαλείφων ἁμαρτίας, κατὰ μίμησιν τοῦ μακα ρίου ∆αβὶδ, θρήνοις τὴν κοίτην ἔβρεξε; Τίς πόδας ἀπ έπλυνε ξένων, καὶ τὴν κόνιν τῆς ὁδοιπορίας ἀπ έκλυσεν, ἵν‘ ἐν καιρῷ δυσωπήσῃ τὸν Θεὸν, αὐχμοῦ λύσιν ζητῶν; Τίς ἔθρεψε τὸ πατρὸς ἔρημον παιδίον, ἵνα νῦν ἡμῖν ὁ Θεὸς θρέψῃ τὰ σιτία, ὡς ὀρφανὸν τῇ τῶν ἀνέμων ἀκρασίᾳ κονδυλιζόμενον; Τίς ἐθερά πευσε χήραν κεκακωμένην ταῖς δυσκολίαις τοῦ βίου, ἵνα νῦν ἐπιμετρηθῇ τὴν ἀναγκαίαν τροφήν; ∆ιάῤῥηξον γραμματεῖον ἄδικον, ἵν‘ οὕτως ἡ ἁμαρτία λυθῇ. Ἐξ άλειψον βαρυτάτων τόκων ὁμολογίαν, ἵνα τέκῃ τὰ συν ήθη ἡ γῆ. Χαλκοῦ γὰρ καὶ χρυσοῦ καὶ τῶν ἀγόνων παρὰ φύσιν γεννώντων, ἡ κατὰ φύσιν τίκτουσα γίνεται στείρα, καὶ πρὸς τιμωρίαν τῶν ἐποικούντων κατεδικάσθη τὴν ἀκαρπίαν. ∆ειξάτωσαν τοίνυν οἱ τὴν πλεονεξίαν τιμῶντες, οἱ τὸν πλοῦτον μεθ‘ ὑπερβολῆς συνάγοντες, τίς ἡ δύναμις τῶν θησαυρισθέντων, ἢ τί τὸ ὄφελος, ἂν ὀργισθεὶς ὁ Θεὸς ἐπὶ πλεῖον παρελκύσῃ τὴν τιμωρίαν.

Ὠχρότεροι τάχα τοῦ χρυσοῦ γενήσον ται οἱ τοῦτον σωρεύοντες, ἐὰν μὴ τὸν ἄρτον, μέ χρι χθὲς καὶ πρώην καταφρονούμενον διὰ τὴν πρόχειρον ἐξουσίαν τῆς εὐθηνίας, σχῶσι. ∆ὸς δὴ μὴ εἶναι τὸν πιπράσκοντα, μηδὲ ὑπάρχειν σῖτον ἐν ἀπο θήκαις· καὶ τίς ἡ χρῆσις τῶν βαρυτάτων βαλαντίων; εἰπέ μοι. Οὐ μετ‘ ἐκείνων χωσθήσῃ; Οὐ γῆ ὁ χρυ σός; Οὐ πηλὸς ἀχρεῖος πηλῷ τῷ σώματι παρακείσε ται; Πάντα ἐκτήσω, καὶ ἓν ἀναγκαῖον οὐκ ἔχεις, δύναμιν τοῦ τρέφειν σεαυτόν. Τῷ παντί σου πλούτῳ ἓν νέφος ἀπέργασαι· ὀλίγων ψεκάδων ἐπινόησον πό ρον· ἔπειξον εἰς καρποφορίαν τὴν γῆν· λῦσον τῷ ὑπερ ηφάνῳ καὶ σοβοῦντι πλούτῳ τὴν συμφοράν. Τάχα τινὰ τῶν εὐλαβῶν παρακαλέσεις, ἵν‘ εὐχαῖς ὡς ὁ Θεσβίτης Ἠλίας ἄνεσίν σοι χαρίσηται τῶν δεινῶν, ἄνθρωπος ἀκτήμων, ὠχριῶν, ἀνυπόδετος, ἀοίκητος, ἀνέστιος, ἄπορος, ἑνὶ χιτῶνι σκεπόμενος, ὡς Ἠλίας 31.316 τῇ μηλωτῇ, τὴν εὐχὴν ἔχων σύντροφον, τὴν ἐγκρά τειαν ὁμοδίαιτον.

Κἂν ἐπιτύχῃς τῆς παρὰ τοῦ τοιού του βοηθείας δεόμενος, οὐ μακρὰ καταγελάσεις τῶν πολυμερίμνων κτημάτων; οὐ προσπτύσεις τῷ χρυσῷ; οὐ διαῤῥίψεις ὡς κόπρον τὸν ἄργυρον, ὃν πρότερον πάντα δυνάμενον καὶ φίλτατον ὀνομάζων, ἀδρανῆ βοηθὸν ἐπὶ τῆς χρείας ἐγνώρισας; ∆ιὰ σὲ καὶ τὴν συμφορὰν ταύτην κατεδίκασεν, ἐπειδὴ ἔχων οὐκ ἐδίδως· ἐπειδὴ παρέτρεχες τοὺς πεινῶντας· ἐπειδὴ πρὸς τοὺς ὀδυρομένους οὐκ ἐπεστρέφου· ἐπειδὴ προσκυνούμενος οὐκ ἠλέεις. Ἔρχεται καὶ δι‘ ὀλίγους ἐπὶ δῆμον κακὰ, καὶ μοχθηρίας τινὸς παραπήλαυσε δῆμος. Ἄχαρ ἱεροσύλησε, καὶ ὅλη ἡ παράταξις ἐμαστίζετο. Ὁ Ζαμβρὶ πάλιν εἰς τὰς Μαδιανίτιδας ἐξεπόρνευσε, καὶ ὁ Ἰσραὴλ ἔπιπτεν εἰς δίκην. Πάντες τοίνυν καὶ ἰδίᾳ καὶ κοινῇ τοὺς βίους ἑαυ τῶν ἐξετάσωμεν, ὡς παιδαγωγῷ πρόσχωμεν τῷ αὐχμῷ, ἕκαστον τῆς ἰδίας ἁμαρτίας ὑπομιμνήσκοντι. Εἴπωμεν καὶ ἡμεῖς τοῦ γενναίου Ἰὼβ τὴν φωνὴν εὐαισθήτως· Χεὶρ Κυρίου ἐστὶν, ἡ ἁψαμένη μου. Καὶ μάλιστα μὲν πρωτοτύπως τοῖς ἁμαρτήμασι τὴν συμφορὰν ἑαυτῶν λογισώμεθα. Εἰ δὲ δεῖ καὶ ἄλλο προσθεῖναι, ἔστιν ὅτε καὶ κατὰ πεῖραν ταῖς ψυχαῖς αἱ τοιαῦται τοῦ βίου δυσκληρίαι τοῖς ἀνθρώποις προσ άγονται, ἵν‘ ἐπὶ τῆς δυσκολίας ἀπελεγχθῶσιν οἱ δόκι μοι, εἴτε πένητες εἴτε πλούσιοι· ἑκάτεροι γὰρ ἀκρι βῶς διὰ τῆς ὑπομονῆς δοκιμάζονται. Κἀν τούτῳ μάλιστα τῷ καιρῷ διαδείκνυνται ὁ μὲν, εἰ κοινωνι κὸς καὶ φιλάδελφος, ὁ δὲ, εἰ εὐχάριστος καὶ μὴ τοὐ ναντίον βλάσφημος, ταῖς τοῦ βίου περιφοραῖς ὀξέως συμμεταβάλλων τὸ φρόνημα. Οἶδα ἐγὼ πολλοὺς (οὐκ ἀκοῇ μαθὼν, ἀλλὰ τῇ πείρᾳ τοὺς ἀνθρώπους γνωρί σας), ἕως μέχρι μὲν ὁ βίος αὐτοῖς πρὸς εὐπορίαν διαμετρεῖται, καὶ ἐξ οὐρίας, τὸ λεγόμενον, χωρεῖ, μέσως γοῦν, εἰ καὶ μὴ τελείως, τῷ εὐεργέτῃ ὁμολο γοῦντας τὴν χάριν· εἰ δέ που διὰ τὴν ἐναντίαν κα τάστασιν περιτραπείη τὰ πράγματα, καὶ ὁ μὲν πλού σιος γένηται πένης, ἡ δὲ ῥώμη τοῦ σώματος νόσος, ἡ δὲ δόξα καὶ περιφάνεια αἰσχύνη καὶ ἀτιμία, ἀχα ριστοῦντας, βλάσφημα φθεγγομένους, ὀκνοῦντας τὴν προσευχήν· ὡς πρὸς χρεώστην βραδύνοντα τὸν Θεὸν σχετλιάζοντας, οὐχ ὡς πρὸς ∆εσπότην ἀγανακτοῦντα διακειμένους. Ἀλλ‘ ἄπαγε τῶν λογισμῶν τὴν τοιαύ την ἔννοιαν! Ὅταν δὲ ἴδῃς Θεὸν μὴ χαριζόμενον τὰ συνήθη, οὕτω λογίζου παρὰ σεαυτῷ· Μὴ ἀδύνατος ὁ Θεὸς χορηγεῖν τὴν τροφήν; Καὶ πῶς; ὅς γε Κύριός ἐστιν οὐρανοῦ καὶ πάσης διακοσμήσεως, ὡρῶν 31.317 καὶ καιρῶν σοφὸς οἰκονόμος, κυβερνήτης τῶν πάντων, ὥσπερ τινὰ χορὸν εὔτακτον τὰς ὥρας καὶ τὰς τροπὰς ἀλλήλαις ὑποχωρεῖν ὁρίσας, ἵνα τῇ ἑαυτῶν ποικιλίᾳ ταῖς διαφόροις ἡμῶν ἐπαρκέσωσι χρείαις· καὶ νῦν μὲν κατὰ καιρὸν τὸ ὑγρὸν προσγένηται, αὖθις δὲ λάβῃ τὸ θερμὸν, καὶ τὸ ψυχρὸν ἐγκραθῇ τῷ ἐνιαυ τῷ, καὶ τοῦ ξηροῦ τὴν χρείαν μὴ ἀμοιρήσωμεν. Οὐκοῦν δυνατὸς ὁ Θεός· τοῦ δυνατοῦ δὲ προσόντος καὶ ὁμολογουμένου, μὴ ἆρα τὸ ἀγαθὸν ἐνέλειψεν; Οὐδὲ οὗτος ἐφεστὼς ὁ λόγος. Τίς γὰρ ἀνάγκη τὸν μὴ ἀγαθὸν ἔπεισεν ἐν ἀρχῇ δημιουργῆσαι τὸν ἄνθρωπον; Τίς δὲ ὁ κατεπείξας τὸν Κτίστην καὶ μὴ βουλόμενον χοῦν λαβεῖν, καὶ τοιοῦτον ἐκ πηλοῦ κάλ λος εἰδοποιῆσαι; Τίς ὁ πρὸς ἀνάγκην πείσας κατ‘ εἰκόνα ἰδίαν τὸν λόγον τῷ ἀνθρώπῳ χαρίσασθαι, ἵν‘ ἐκεῖθεν ὁρμηθεὶς τεχνῶν μάθησιν δέξηται, καὶ μάθῃ περὶ τῶν ἀνωτάτω φιλοσοφεῖν, ὧν αἰσθη τῶς οὐχ ἅπτεται; Κἂν, οὕτω λογιζόμενος, εὕρῃς τὴν ἀγαθότητα τῷ Θεῷ συνοῦσαν, καὶ μέχρι καὶ νῦν μὴ ἀπολιμπανομένην. Ἐπεὶ τί ἐκώλυεν, εἰπέ μοι, μὴ αὐχμὸν εἶναι τὸ ὁρώμενον, ἀλλὰ τελείαν ἐκπύρωσιν; καὶ μικρὸν ὑπαλλάξαντα τὸν ἥλιον τῆς συνήθους πο ρείας, πλησιάσαντα δὲ τοῖς περιγείοις σώμασιν, ἐν ἀκαρεῖ καταφλέξαι πᾶν τὸ ὁρώμενον; ἢ βρέξαι πῦρ ἐκ τοῦ οὐρανοῦ, καθ‘ ὁμοίωσιν τῶν ἤδη κολάσεων τῶν ἁμαρτωλῶν; Ἐπὶ σαυτοῦ καὶ τῶν σῶν λογισμῶν γενοῦ, ἄνθρωπε· μὴ ποίει τὰ τῶν ἀνοήτων παίδων, οἳ, παρὰ διδασκάλου ἐπιτιμηθέντες, τὰς δέλτους ἐκείνου καταῤῥηγνύουσι· πατρὸς δὲ, δι‘ ὠφέλειαν τὴν τροφὴν ὑπερθεμένου, τὴν ἐσθῆτα κατασπαράτ τουσιν, ἢ τὸ τῆς μητρὸς πρόσωπον τοῖς ὄνυξι κα ταξαίνουσι. Κυβερνήτην μὲν γὰρ ὁ χειμὼν, καὶ τὸν ἀθλητὴν τὸ στάδιον, τὸν στρατηγὸν ἡ παράταξις, τὸν μεγαλόψυχον ἡ συμφορὰ, τὸν Χριστιανὸν δὲ πει ρασμὸς δοκιμάζει καὶ βασανίζει. Καὶ αἱ λύπαι τὴν ψυχὴν, ὡς τὸ πῦρ τὸν χρυσὸν, ἀπελέγχουσι. Πένης εἶ; Μὴ ἀθυμήσῃς. Ἡ γὰρ εἰς ἄγαν κατήφεια γίνεται τῆς ἁμαρτίας αἰτία· τῆς μὲν λύπης βαπτιζούσης τὸν νοῦν, καὶ ἀμηχανίας ἐμποιούσης ἴλιγγον, τῆς δὲ ἀπορίας τῶν λογισμῶν τὴν ἀχαριστίαν ἀπογεννώσης. Ἀλλ‘ ἔχε τὴν ἐλπίδα πρὸς τὸν Θεόν.

Μὴ γὰρ οὐκ ἐπιβλέπει τὴν στένωσιν; Ἔχει τὴν τροφὴν ἐν χερσὶ, καὶ παρέλκει τὴν δόσιν, ἵνα σου δοκιμάσῃ τὸ βέβαιον, ἵνα καταμάθῃ τὴν γνώμην, εἰ μὴ τῇ τῶν ἀκο λάστων καὶ ἀγνωμόνων ἐστὶν ὁμοία. Καὶ γὰρ ἐκεῖνοι, μέχρι μὲν ἐν τῷ στόματι τὰ σιτία τυγχάνει, εὐφη μοῦσι, κολακεύουσιν, ὑπερθαυμάζουσιν· ὀλίγον δὲ τῆς τραπέζης ὑπερτεθείσης, ὥσπερ τισὶ λίθοις ταῖς βλασφημίαις βάλλουσιν οὓς πρὸ βραχέως ἴσα Θεῷ διὰ τὴν ἡδονὴν προσεκύνουν. Ἔπελθε τὴν Παλαιὰν ∆ιαθή κην, τὴν Νέαν, καὶ πολλοὺς εὑρήσεις ἐν ἑκάστῃ τοὺς διαφόρως τραφέντας. Ἠλίαν εἶχεν ὁ Κάρμηλος, ὄρος ὑψηλὸν καὶ ἀοίκητον, ἔρημος ἔρημον· ψυχὴ δὲ ἦν τῷ 31.320 δικαίῳ τὰ πάντα, καὶ τῆς ζωῆς ἐφόδιον ἡ πρὸς Θεὸν ἐλπίς. Ζῶν δὲ οὕτω, λιμῷ τὴν ζωὴν οὐκ ἀπήλλαξεν· ἀλλ‘ οἱ ἁρπακτικώτατοι καὶ μάλιστα γαστρίμαργοι τῶν ὀρνίθων, οὗτοι διεκόμιζον τὰ σιτία, καὶ τροφῆς ἐγίνοντο τῷ δικαίῳ διάκονοι, οἱ τὰς ἀλλοτρίας τροφὰς ἐκ συνηθείας ἁρπάζοντες· καὶ τῷ δεσποτικῷ προστάγματι τὴν φύσιν διήμειψαν, πιστοὶ φύλακες γενόμενοι τῶν ἄρτων καὶ τῶν κρεῶν. Ταῦτα δὲ τῷ ἀνδρὶ φέρειν τοὺς κόρακας παρὰ τῆς πνευματικῆς ἱστορίας ἐμάθομεν. Εἶχε δὲ καὶ ὁ Βαβυλώνιος λάκκος τὸν Ἰσραηλίτην νεανίσκον· αἰχμάλωτον μὲν τὴν συμ φορὰν, ἐλεύθερον δὲ τὴν ψυχὴν καὶ τὸ φρόνημα. Καὶ τί τὰ παρ‘ ἐκείνων; Οἱ μὲν λέοντες παρὰ φύσιν ἐνήστευον· ὁ δὲ τούτου τροφεὺς Ἀμβακοὺμ ἐφέρετο δι‘ ἀέρος, κομίζοντος τοῦ ἀγγέλου μετὰ τῶν ὄψων τὸν ἄνθρωπον· καὶ ἵνα μὴ λιμῷ πιεσθῇ δίκαιος, τοσαύτης ὑπερηνέχθη γῆς καὶ θαλάσσης ὁ προφήτης ἐν μικρῷ μορίῳ καιροῦ, ὅσην ἐκ τῆς Ἰουδαίας μέχρι Βαβυλῶνος ἡπλῶσθαι. Τί δὲ πάλιν ὁ τῆς ἐρήμου λαὸς, οὗ Μωϋσῆς ἐπ ετρόπευσε; πῶς ᾠκονομήθη τὸν βίον ἐν ἔτεσι τεσσα ράκοντα; Οὐκ ἦν ἐκεῖ σπείρων ἀνὴρ, οὐ βοῦς ἕλκων ἄροτρον, οὐχ ἅλως, οὐ ληνὸς, οὐ ταμιεῖον· καὶ τὴν τροφὴν εἶχον ἄσπορον καὶ ἀνήροτον, καὶ τὰς πη γὰς ἐχορήγει πέτρα, οὐ πρότερον οὔσας, ἀλλ‘ ἐκρα γείσας ἐπὶ τῆς χρείας, Ἀφίημι τὰ καθ‘ ἕκαστον ἀπ αριθμεῖσθαι τῆς τοῦ Θεοῦ προνοίας, ἃ πολλάκις ἐπὶ τῶν ἀνθρώπων πατρικῶς ἐνεδείξατο. Σὺ δὲ καρτέρη σον ὀλίγον ἐπὶ τῆς συμφορᾶς, ὡς ὁ γενναῖος Ἰὼβ, καὶ μὴ περιτραπῇς ἐκ τοῦ κλύδωνος, μηδὲν ἀποβά λῃς ὧν φέρεις ἀγωγίμων τῆς ἀρετῆς. Ὡς βαρύτιμον ἐνθήκην τὴν εὐχαριστίαν διάσωσον ἐπὶ τῆς ψυχῆς, καὶ λήψῃ καὶ σὺ τῆς εὐχαριστίας τὰ διπλασίονα τῆς τρυφῆς.

Μνημόνευε τῆς ἀποστολικῆς ῥήσεως· Ἐν παντὶ εὐχαριστεῖτε. Πένης εἶ; Ἄλλον ἔχεις πάντως πενέστερον. Σοὶ δέκα ἡμερῶν τὰ σιτία, ἐκείνῳ μιᾶς. Ὡς καλὸς καὶ εὐγνώμων τὸ σὸν περιτ τὸν ἐπανίσωσον πρὸς τὸν ἐνδεῆ. Μὴ ὀκνήσῃς ἐκ τοῦ ὀλίγου δοῦναι· μὴ προτιμήσῃς τὸ σὸν συμφέρον ἐκ τοῦ κοινοῦ κινδύνου. Κἂν εἰς ἕνα ἄρτον περιστῇ ἡ τροφὴ, ἐπιστῇ δὲ ταῖς θύραις ὁ ζητῶν, προκόμι σον ἐκ τοῦ ταμιείου τὸν ἕνα, καὶ ἐπιθεὶς ταῖς χερσὶ πρὸς οὐρανὸν ἀνατείνας, εἰπὲ λόγον ἐλεεινὸν ὁμοῦ καὶ εὐγνώμονα· Εἷς ἄρτος, ὃν ὁρᾷς, Κύριε, καὶ ὁ κίνδυ νος προφανὴς, ἀλλ‘ ἐγὼ τὴν σὴν ἐντολὴν ἐμοῦ προ τίθημι, καὶ ἐκ τοῦ ὀλίγου δίδωμι τῷ λιμώττοντι ἀδελφῷ· δὸς δὴ καὶ σὺ τῷ κινδυνεύοντι δούλῳ. Οἶδά σου τὴν ἀγαθότητα, θαῤῥῶ καὶ τῇ δυνάμει· οὐχ ὑπερτίθεσαι εἰς χρόνον τὰς χάριτας, ἀλλὰ σκεδαν νύεις, ὅταν ἐθέλῃς, τὰς δωρεάς. Κἂν οὕτως εἴπῃς καὶ πράξῃς, ὃν δίδως ἐκ τῆς στενώσεως ἄρτον, σπέρμα γίνεται γεωργίας, πολύχουν ἀπογεννᾷ τὸν καρπὸν, ἀῤῥαβὼν τῆς τροφῆς, ἐλέου πρόξενος. Εἰπὲ καὶ 31.321 σὺ τῆς χήρας τῆς Σιδωνίας ῥῆμα ἐν τοῖς ὁμοίοις, εὐκαίρως τῆς ἱστορίας μνημόνευσον· Ζῇ Κύριος, ὅτι τοῦτον ἔχω ἐν τῇ οἰκίᾳ μου μόνον εἰς διατροφὴν ἐμοὶ καὶ τοῖς παιδίοις.

Κἂν δῷς ἐκ τοῦ λείπον τος, ἕξεις καὶ σὺ τὸν καμψάκην τοῦ ἐλαίου τῇ χάριτι βρύοντα· τὴν ὑδρίαν τῶν ἀλεύρων ἀκένωτον. Ἐπὶ γὰρ τῶν πιστῶν φιλότιμος ἡ τοῦ Θεοῦ χάρις μιμεῖ ται τὰ φρέατα, τὰ ἀεὶ κενούμενα, καὶ μὴ ἐξαντλού μενα, τὸ διπλοῦν ἀντεισάγουσα. ∆άνεισον, ὁ ἄπορος, τῷ πλουσίῳ Θεῷ. Πίστευσον τῷ ἀεὶ εἰς πρόσωπον ἴδιον ὑπὲρ τοῦ θλιβομένου λαμβάνοντι, καὶ οἴκοθεν ἀποδιδόντι τὴν χάριν. Ἀξιόπιστος ἐγγυητὴς, παν ταχοῦ γῆς καὶ θαλάττης ἡπλωμένους ἔχων τοὺς θη σαυρούς. Καὶ πλέων ἐὰν ἀπαιτήσῃς τὸ δάνεισμα, λήψῃ ἐπὶ μέσου πελάγους σὺν τόκοις τὸ κεφάλαιον. Φιλοτι μεῖται γὰρ ἐν ταῖς προσθήκαις. Τὸ τοῦ λιμώττοντος νόσημα, λιμὸς, οἰκτρὸν πά θος ἐστί. Λιμὸς ἀνθρωπίνων συμφορῶν ὑπάρχει τὸ κεφάλαιον, πάντων θανάτων μοχθηρότερον τέλος οὗ τος. Ἐπὶ μὲν γὰρ τῶν ἄλλων κινδύνων, ἢ ξίφους ἀκμὴ τὴν τελευτὴν ὀξέως ἐφίστησιν, ἢ πυρὸς ὁρμὴ συντόμως τὸ ζῇν ἀποσβέννυσιν, ἢ θηρία, τοῖς ὀδοῦσι διασπαράξαντα ὅσα καίρια τῶν μελῶν, οὐ συγχωρεῖ τῇ παρολκῇ τῆς ὀδύνης τιμωρηθῆναι. Λιμὸς δὲ ἀργὸν ἔχει τὸ κακὸν, παρέλκουσαν τὴν ἀλγηδόνα, ἐγκαθη μένην τὴν νόσον καὶ ἐμφωλεύουσαν, θάνατον ἀεὶ παρόντα, καὶ ἀεὶ βραδύνοντα. Τὸ γὰρ κατὰ φύσιν ὑγρὸν ἐκδαπανᾷ· τὸ θερμὸν καταψύχει· τὸν ὄγκον συστέλλει· τὴν δύναμιν κατ‘ ὀλίγον ἀπομαραίνει. Ἡ σὰρξ ὡς ἀράχνιον τοῖς ὀστέοις περίκειται. Ὁ χροῦς ἄνθος οὐκ ἔχει. Τὸ μὲν γὰρ ἐρυθρὸν φεύγει, ἐκτηκομένου τοῦ αἵματος· τὸ λευκὸν οὐκ ἔστι, τῇ ἰσχνότητι τῆς ἐπιφανείας μελαινομένης· πελιδνὸν δὲ τὸ σῶμα, ὠχρότητι καὶ τῷ μέλανι ἐλεεινῶς ἐκ τοῦ πάθους κιρνώμενον· γόνατα οὐ βαστάζοντα, ἀλλὰ πρὸς βίαν ἑλκόμενα. Φωνὴ λεπτὴ καὶ ἀδρανής· ὀφθαλμοὶ ἐνασθενοῦντες ταῖς κοιλότησιν, εἰκῆ ταῖς θήκαις ἐναποκείμενοι, ὡς τὰ τοῖς ἐλύτροις ἐμψυγέντα τῶν ἀκροδρύων. Γαστὴρ κενὴ καὶ συμπεπτωκυῖα, καὶ ἄμορφος, οὐκ ὄγκον, οὐ φυσικὴν τῶν σπλάγχνων ἐπίτασιν ἔχουσα, τοῖς ὀστέοις δὲ τοῦ νώτου προσπεπλασμένη. Ὁ οὖν τοιοῦτον σῶμα παρατρέχων πόσων κολάσεων ἄξιος; τίνα δὲ ὠμότητος ὑπερβολὴν κατα λείψει; πῶς δὲ οὐκ ἄξιος τοῖς ἀνημέροις τῶν θηρίων συναριθμεῖσθαι, ὁρᾶσθαι δὲ ἐναγὴς καὶ ἀνδροφόνος; Ὁ γὰρ ἔχων ἐν ἐξουσίᾳ τὴν τοῦ κακοῦ θεραπείαν, ἑκὼν δὲ καὶ πρὸς πλεονεξίαν ὑπερτιθέμενος, εἰκότως ἂν ἐν τῷ ἴσῳ τῶν αὐτοχείρων καταδικάζοιτο. Τὸ τοῦ λιμοῦ πάθος κατηνάγκασε πολλοὺς πολλάκις καὶ τοὺς 31.324 ὅρους κινῆσαι τῆς φύσεως· ἅψασθαι μὲν ἄνθρωπον τῶν ὁμοφύλων σωμάτων, μητέρα δὲ παῖδα, ὃν ἐκ τῆς γαστρὸς προήγαγε, πάλιν τῇ γαστρὶ κακῶς ὑποδέξα σθαι. Καὶ τοῦτο τὸ δρᾶμα Ἰουδαϊκὴ ἐτραγῴδησεν ἱστορία, ἣν Ἰώσηπος ἡμῖν ὁ σπουδαῖος συνεγράψατο, ὅτε τὰ δεινὰ πάθη τοὺς Ἱεροσολυμίτας κατέλαβε, τῆς εἰς τὸν Κύριον δυσσεβείας ἐνδίκους τιμωρίας τιννύν τας. Ὁρᾷς καὶ αὐτὸν τὸν ἡμέτερον Θεὸν τὰ μὲν ἄλλα τῶν παθῶν πολλάκις παρατρέχοντα, ἐπὶ δὲ τοῖς πεινῶσι συμπαθῶς σπλαγχνιζόμενον· Σπλαγχνίζο μαι γὰρ, φησὶν, ἐπὶ τὸν ὄχλον. ∆ιὸ καὶ ἐν τῇ τε λευταίᾳ κρίσει, ἔνθα προσκαλεῖται τοὺς δικαίους ὁ Κύριος, τὴν πρώτην τάξιν ὁ μεταδοτικὸς ἐπέχει· ὁ τροφεὺς πρωτοστάτης τῶν τιμωμένων· ὁ τὸν ἄρτον χορηγήσας πρὸ πάντων καλεῖται· ὁ χρηστὸς καὶ εὐμετάδοτος πρὸ τῶν ἄλλων δικαίων τῇ ζωῇ πα ραπέμπεται. Ὁ ἀκοινώνητος καὶ φειδωλὸς πρὸ πάντων ἁμαρτωλῶν τῷ πυρὶ παραδίδοται. Ἐπὶ τὴν μητέρα σε τῶν ἐντολῶν ὁ καιρὸς καλεῖ· καὶ σφόδρα μερίμνησον, ἵνα σε μὴ παρέλθῃ ὁ τῆς πανηγύρεως καὶ τῶν συναλλαγμάτων καιρός. Ῥεῖ γὰρ ὁ χρόνος, καὶ οὐκ ἐκδέχεται τὸν βραδύνοντα· ἐπείγονται αἱ ἡμέ ραι, τὸν ὀκνηρὸν παρατρέχουσιν. Καὶ ὡς οὐκ ἔστι ῥεῦμα ποταμοῦ στῆσαι, εἰ μή τις, κατὰ τὴν πρώτην ἔντευξιν καὶ προσβολὴν ἀνελόμενος, εἰς δέον τῷ ὕδατι χρήσαιτο· οὕτως οὐδὲ τὸν χρόνον ταῖς ἀναγ καστικαῖς περιόδοις ἐλαυνόμενον ἐπισχεῖν, οὐδὲ παρ ελθόντα ἀναλῦσαι εἰς τὸ κατόπιν, εἰ μή τις προσάγοντος λάβοιτο. Καὶ διὰ τοῦτο τὴν ἐντολὴν ὡς φεύγουσαν κάτασχε καὶ ἐπιτέλεσον, καὶ λαβόμενος πανταχόθεν ἐν ταῖς ἀγκάλαις περίδραξαι. ∆ὸς ὀλίγα, καὶ πολλὰ κτῆσαι· λῦσον τὴν πρωτότυπον ἁμαρ τίαν τῇ τῆς τροφῆς μεταδόσει. Ὡς γὰρ Ἀδὰμ, κακῶς φαγὼν, τὴν ἁμαρτίαν παρέπεμψεν, οὕτως ἐξαλείφομεν ἡμεῖς τὴν ἐπίβουλον βρῶσιν, ἐὰν χρείαν ἀδελφοῦ καὶ λιμὸν θεραπεύσωμεν. Λαοὶ, ἀκούσατε· Χριστιανοὶ, ἐνωτίσασθε· ὅτι τάδε λέγει Κύριος, οὐ δημηγορῶν αὐτοφώνως. 31.325 τοῖς δὲ τῶν δούλων στόμασιν ἐνηχῶν ὡς ὀργάνοις. Μὴ φανῶμεν οἱ λογικοὶ τῶν ἀλόγων ὠμότεροι. Ἐκεῖνα γὰρ τοῖς ἐκ τῆς γῆς φυομένοις παρὰ τῆς φύσεως ὡς κοινῇ κέχρηνται. Καὶ προβάτων ἀγέλαι ἓν καὶ τὸ αὐτὸ καταβόσκονται ὄρος· ἵπποι δὲ παμπλη θεῖς μίαν καὶ τὴν αὐτὴν κατανέμονται πεδιάδα· καὶ πάντα τὰ καθ‘ ἕκαστον οὕτως ἀλλήλοις ἀντιπαρα χωρεῖ τῆς ἀναγκαίας τῶν χρειῶν ἀπολαύσεως· ἡμεῖς δὲ, ἐγκολπιζόμεθα τὰ κοινὰ, τὰ τῶν πολλῶν μόνοι ἔχομεν. Αἰδεσθῶμεν Ἑλλήνων φιλάνθρωπα διηγήματα.

Παρά τισιν ἐκείνων νόμος φιλάνθρωπος μίαν τράπεζαν, καὶ κοινὰ τὰ σιτία, μίαν ἑστίαν σχεδὸν τὸν πολυάνθρωπον δῆμον ἀπεργάζεται. Κα ταλείψωμεν τοὺς ἔξωθεν, καὶ ἐπέλθωμεν τὸ τῶν τρισ χιλίων ὑπόδειγμα· τὸ πρῶτον τῶν Χριστιανῶν ζη λώσωμεν σύνταγμα· ὅπως ἦν αὐτοῖς ἅπαντα κοινὰ, ὁ βίος, ἡ ψυχὴ, ἡ συμφωνία, ἡ τράπεζα κοινὴ, ἀδιαίρετος ἀδελφότης, ἀγάπη ἀνυπόκριτος, τὰ πολ λὰ σώματα ἓν ἐργαζομένη· τὰς διαφόρους ψυχὰς εἰς μίαν ὁμόνοιαν ἁρμόζουσα. Πολλὰ τῆς φιλαδελ φίας ἔχεις ἐκ Παλαιᾶς ∆ιαθήκης καὶ ἐκ τῆς Νέας τὰ ὑποδείγματα. Πρεσβύτην ἐὰν ἴδῃς λιμώττοντα, μετά στειλαι καὶ θρέψον, ὡς Ἰωσὴφ τὸν Ἰακώβ. Ἐχθρὸνἐὰν εὕρῃς στενούμενον, μὴ ἐπιβάλῃς τῇ ὀργῇ τῇ κατ εχούσῃ τὴν ἄμυναν· ἀλλὰ θρέψον ὡς ἐκεῖνος τοὺς ἀδελφοὺς τοὺς πωλήσαντας. Ἐὰν ἐντύχῃς νεωτέρῳ καταπονουμένῳ, οὕτω δάκρυσον, ὡς ἐκεῖνος τὸν Βεν ιαμὶν τὸν τοῦ γήρως υἱόν. Πειράζει καὶ σὲ τυχὸν ἡ πλεονεξία, ὡς τὸν Ἰωσὴφ ἡ δέσποινα· ἕλκει σε τῶν ἱματίων, ἵνα τῆς ἐντολῆς καταφρονήσῃς, καὶ φιλήσῃς μᾶλλον ἐκείνην τὴν φιλόχρυσον καὶ φιλόκο σμον παρὰ τὸ τοῦ ∆εσπότου πρόσταγμα. Ὅταν δὴ ἔλθῃ λογισμὸς τῇ ἐντολῇ ἐκείνῃ πολεμῶν, καὶ τὸν σώφρονα νοῦν εἰς τὴν φιλαργυρίαν ἐπισπώμενος, τῆς φιλαδελφίας καταναγκάζων ἀμελεῖν, καὶ κατ έχων πρὸς αὐτὴν, πρόσριψον καὶ σὺ τὰ ἱμάτια, ὀργι σθεὶς ἀναχώρησον· φύλαξον τῷ Κυρίῳ τὴν πίστιν, ὡς ἐκεῖνος τῷ Πεντεφρῇ· ἐν ἑνὶ ἐνιαυτῷ τὴν ἔνδειαν οἰκονόμησον, ὡς ἐκεῖνος ἐν τοῖς ἑπτά. Μὴ τὰ πάντα τῇ ἡδονῇ, δός τι καὶ τῇ ψυχῇ. Καὶ δύο σοι νόμισον εἶναι θυγατέρας· τὴν εὐπάθειαν τὴν ἐνθάδε, καὶ τὴν ζωὴν τὴν ἐν τοῖς οὐρανοῖς. Εἰ μὴ θελήσῃς τὰ πάντα δοῦναι τῇ κρείττονι, μέρισον γοῦν ἐξ ἴσης τῇ τε ἀκο λάστῳ παιδὶ καὶ τῇ σώφρονι. Μὴ τὴν ἐνταῦθα διαγω γὴν ὑπέρπλουτον δείξῃς, γυμνὴν δὲ τὴν ἄλλην καὶ ῥακίοις ἠμφιεσμένην, ἡνίκα ἂν δέῃ σε τῷ Χριστῷ παραστῆναι, καὶ εἰς ὄψιν ἐλθεῖν τοῦ κριτοῦ, νύμφης ἔχουσαν σχῆμα, καὶ κλῆσιν τὴν κατ‘ ἀρετὴν ζωήν. Μὴ τοίνυν ἄμορφον καὶ ἄκοσμον παρα 31.328 στήσῃς τῷ νυμφίῳ τὴν νύμφην, ἵνα μὴ θεασάμενος ἀποκλίνῃ τὸ πρόσωπον, καὶ ἰδὼν μισήσῃ, καὶ τὴν συνάφειαν ἀπαρνήσηται.

Ἀλλὰ στείλας αὐτὴν τῷ προσήκοντι κόσμῳ, τήρησον εὔμορφον τῇ προθεσμίᾳ τῶν γάμων· ἵνα καὶ αὐτὴ μετὰ τῶν φρονίμων παρθένων ἀνάψῃ τὴν λαμπάδα, ἔχουσα τὸ πῦρ τῆς γνώσεως ἄσβεστον, καὶ μὴ λείπουσα τῶν κατορθωμάτων τὸ ἔλαιον· ἵν‘ ἔργοις ἡ θεοφορουμένη προφητεία βεβαιωθῇ, ἐφαρμόσῃ δὲ καὶ τῇ σῇ ψυχῇ τὸ λεχθέν· Παρέστη ἡ βασίλισσα ἐκ δεξιῶν σου, ἐν ἱματισμῷ διαχρύσῳ περιβεβλημένη, πεποικιλμένη. Ἄκουσον, θύγατερ, καὶ ἴδε, καὶ κλῖνον τὸ οὖς σου, καὶ ἐπιθυμήσει ὁ βασιλεὺς τοῦ κάλλους σου. Ταῦτα γὰρ γενικῶς προανεφώνησεν ὁ Ψαλμῳδὸς, τοῦ γενικοῦ σώματος προκηρύσσων τὴν ὥραν· ἐφαρμόσει δὲ κυρίως καὶ τῇ ἑκάστου ψυχῇ, εἴπερ ἐκ τῶν καθ‘ ἕκαστον ἔχει ἡ Ἐκκλησία τὸ σύστημα. Προνόησόν μοι λογικῶς τὸ παρὸν καὶ τὸ μέλλον, ὃ μὴ διὰ κέρδος αἰσχρὸν προδῷς. Καταλείψει σε σῶμα, τὸ σὸν γνώρισμα τῷ βίῳ. Εἰς δὴ τὴν ἐπιφάνειαν τοῦ προσδοκωμένου κριτοῦ, καὶ ἀναμφιβόλως ἥξοντος, ἀποκλείσεις μὲν σεαυτῷ τὴν τῶν τιμῶν δόσιν καὶ τὴν ἐπουράνιον δόξαν, ἀνοίξεις δὲ πῦρ ἄσβεστον, καὶ γέενναν, καὶ κολαστήρια, καὶ πικροὺς ἐν ὀδύναις αἰῶνας, ἀντὶ μακρᾶς καὶ μακαρίας ζωῆς.

Μή με νομίσῃς, ὥσπερ μητέρα τινὰ ἢ τροφὸν, ψευδῆ σοι μορμολύκεια ἐπισείειν, ὥσπερ ἐκεῖναι ποιεῖν περὶ τοὺς νηπίους τῶν παίδων εἰώθασιν· ὅταν θρηνῶσιν ἄτακτα καὶ ἀπέραντα, δι‘ ἐπι-πλάστων διηγημάτων κατασιγάζουσιν. Ταῦτα δὲ οὐ μῦθος, ἀλλὰ λόγος ἀψευδεῖ προκεκηρυγμένος φωνῇ. Καὶ ἴσθι γε ἀκριβῶς κατὰ τὴν εὐαγγελικὴν πρόῤῥησιν, ἰῶτα ἓν ἢ μία κεραία οὐ μὴ παρέλθῃ. Ἀλλὰ καὶ σῶμα τὸ ἐν θήκαις ἀφανισθὲν ἀναστήσε-ται, καὶ ψυχὴ ἡ αὐτὴ ἡ τῷ θανάτῳ ἀποκλεισθεῖσα, πάλιν ἐνοικήσει τῷ σώματι. Καὶ τῶν βεβιωμένων ἔλεγχος ἀκριβὴς παραστήσεται, οὐκ ἄλλων μαρτυρούντων, ἀλλ‘ αὐτῆς μαρτυρούσης τῆς συνειδήσεως. Ἑκάστῳ δὲ τὰ πρὸς ἀξίαν παρὰ τοῦ δικαίου κριτοῦ ἀντιμετρηθήσεται. Αὐτῷ πρέπει δόξα, κράτος καὶ προσκύνησις, εἰς τοὺς αἰῶνας τῶν αἰώνων. Ἀμήν.


[1] Der konkrete Hintergrund war eine schwere Dürre in Kappadokien um 368/369, die zu einer Hungersnot führte.

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