Berndt Hamm, Ein Plädoyer für die Duldung unterschiedlicher Glaubensrichtungen des Nürnberger Kanzleischreibers Georg Frölich (März 1530): „Obrigkeitliche Gewalt hat in Fragen des Glaubens und der öffentli­chen Religionsausübung, der Predigt und des Gottesdienstes, prinzipiell nichts zu suchen. Wer meint, mit weltlichen Gewaltmitteln den rechten Glauben verteidi­gen und dem falschen Glauben wehren zu können, vergreift sich am Reich Chri­sti.“

Ein Plädoyer für die Duldung unterschiedlicher Glaubensrichtungen des Nürnberger Kanzleischreibers Georg Frölich (März 1530)

Von Berndt Hamm

Eine allgemeine religiöse Toleranz lag nicht in der Perspektive der Straßburger und Memminger Politiker oder Theologen, sondern nur eine begrenzte Duldsam­keit innerhalb des reformatorischen Lagers, die letztlich auch friedliche Täufer und radikale Spiritualisten aus der christlichen Bürgergemeinschaft ausschloß. Zum tragenden Basiskonsens des Gemeinwesens muß­te die Anerkennung des reformatorischen Schriftprinzips, bestimmter evangelischer Heilslehren und der Religionshoheit der Obrigkeit gehören. Anders war sozialer Friede nicht vorstell­bar[1].

Um so irritierender war für den Nürnberger Ratsschreiber und die Theologen der lutherischen Richtung, daß im Frühjahr 1530 ein der Forschung bisher na­mentlich nicht bekannter Autor in einem vertraulichen Gutachten und in einem kürzeren brieflichen Nachtrag für die völlige Freigabe unterschiedlicher Glau­bensweisen durch die jeweilige Obrigkeit plädierte[2]. Er hatte dabei das religiöse Spektrum der „Lutherischen“ und „Zwinglischen“, „Widertauffer“, „Pabstischen“, „Juden“ und „Türken“, vor allem aber die in den Jahren 1528/29 eskalierende Täuferverfolgung, im Blick. Für Lazarus Spengler war dieses – gemessen an zeitgenös­sischen Denkgewohnheiten – aus dem Rahmen fallende Toleranz-Plädoyer um so beunruhigender, als es aus seiner eigenen Ratskanzlei stammte. Wie Wolfgang Huber, der Mitherausgeber der Erlanger Spengler-Edition, durch Handschriften­vergleiche und ergänzende Recherchen klären konnte, weisen alle Indizien auf Georg Frölich als Verfasser des Gutachtens und Briefes[3]. Der akademisch gebildete und humanistisch ambitionierte Vogtländer war 1528 in der Nürnberger Kanzlei als Registrator, dann – von 1529 bis 1536 – als Kanzleischreiber tätig. Spengler war also bis zu seinem Tode (1534) Frölichs Vorgesetzter, der 1537 zum Stadtschreiber in Augsburg avancierte[4].

Besonders irritierend und herausfordernd mußte für Spengler auch sein, daß Frölich sich in der Argumentation seines Gutachtens auf der Grundlage des refor­matorischen Schriftprinzips bewegte, ja sich darüber hinaus besonders intensiv auf Luther[5] und dessen Unterscheidung der beiden Reiche berief[6], also ganz in der Haltung des bibeltreuen evangelischen Christen und Lutheranhängers schrieb. Sein hermeneutischer Zugang zur Bibel unterscheidet sich von dem seiner Kontrahenten durch eine scharfe Differenzierung zwischen der Verbindlichkeit des Alten und Neuen Testaments. Im Gegensatz zum Alten Testament beschränke das Neue Testament die Zuständigkeit der Obrigkeit und ihrer Schwertgewalt auf das weltliche Reich, in dem es um das äußere Zusammenleben der Menschen, vor allem um den äußeren Frieden des Gemeinwesens gehe; im geistlichen Reich hin­gegen, das auf die ewige Seligkeit und daher auf den rechten Glauben und die wahre Lehre ziele, regiere Christus allein durch sein Wort ohne Gewalt. Daraus ergibt sich Frölichs Antwort auf die Frage – so der Titel seines Memorandums „Ob ein weltliche oberkeit recht habe, in des glaubens Sachen mit dem schwerdt zu handeln.“ Obrigkeitliche Gewalt hat in Fragen des Glaubens und der öffentli­chen Religionsausübung, der Predigt und des Gottesdienstes, prinzipiell nichts zu suchen. Wer meint, mit weltlichen Gewaltmitteln den rechten Glauben verteidi­gen und dem falschen Glauben wehren zu können, vergreift sich am Reich Chri­sti. Aktiv werden darf und soll die Obrigkeit gegen die Anhänger einer Religions­partei nur dann, wenn sie den äußeren Frieden des Gemeinwesens stören, d.h. Aufruhr gegen die Obrigkeit im Sinne haben, Gewalt propagieren und – statt nur mit dem Wort zu fechten – ,mit der Faust zugreifen“[7], jemandem ,an seinem Leib oder Gut beschädigen“[8] und eine andere Glaubenspartei an der ungestörten, friedlichen Ausübung ihrer Lehre und ihres Gottesdienstes hindern und verächt­lich machen[9]. Gegen solchen „eußerlichen frevel“[10] muß die Obrigkeit mit äuße­ren Machtmitteln vorgehen; diejenigen aber, die auf friedliche Weise ihres rechten oder falschen Glaubens leben und ihn durch Lehre und Gottesdienst publik ma­chen, hat die Obrigkeit in Ruhe zu lassen – im Vertrauen darauf, daß sich die Kraft des Gotteswortes im geistlichen Reich ohne Gewalt durchsetzen wird[11]. Eine christliche Obrigkeit hat, wie Frölich im Sinne einer obrigkeitlichen Förderung der Reformation betont, durchaus das Recht, im Bereich ihrer Konfession für gute Prediger und rechten Gottesdienst zu sorgen und Visitationen durchzuführen; doch geschehe dies alles, um die friedliche Verkündigung der Wahrheit zu fördern, ohne eine andere Glaubensweise in ihrem Bereich zu behindern[12]. Jede Obrigkeit soll vielmehr bemüht sein, das „ein yder glaub oder sect […] in irm gotsdinst, lere, ceremonien wie sonst in weltlichen Sachen frid und rue haben moge, wie man den den Juden bißher in irer sinagog allenthalben frid und schütz gehalten hat“[13].

Friedenswahrung, Schutz des ‚äußeren Friedens‘[14] in den sozialen Beziehungen des Gemeinwesens unter Verzicht auf Verfolgung religiöser Dissidenten, ist der vielleicht wichtigste Zielpunkt der Gedanken Frölichs. Insofern bewegt er sich ganz auf dem Boden der städtischen Werte. Interessant ist, wie er die Dimension des Weltlich-Äußeren, die in den Zuständigkeitsbereich der Obrigkeit fällt, anders bestimmt als der gängige Konsens der städtischen Politiker und Prediger. ‚Äußer­liches‘ ist für ihn wirklich nur das Äußere im Sinne einer gewalttätigen oder ge­waltlosen Kommunikation der Bürgerschaft; ‚Äußerliches‘ meint nicht auch den publik werdenden Glauben, Lehre und Gottesdienst, ist also – anders als etwa bei Spengler oder Osiander – nicht identisch mit Öffentlichkeit. Sofern die Obrigkeit für ‚Äußerliches‘ verantwortlich ist, hat sie nur für die bürgerlichen Werte in ihrer kommunikativen Außendimension zu sorgen, also für Frieden und Ruhe ohne Aufruhr und Aggressivität. Bezeichnend ist daher, daß Frölich im Unterschied zu Spengler und Maurer die sozialen Werte nicht in ihrer Gesinnungsdimension zur Sprache bringt, also nicht von christlich-bürgerlicher Liebe und Eintracht spricht. Seine Sprache der Werte ist eher nüchtern und pragmatisch, indem er alles Seeli­sche und Religiöse – auch was seinen Öffentlichkeitscharakter anbelangt – dem geistlichen Reich zuordnet und so dem Druck obrigkeitlicher Zwangsmaßnah­men entzieht.

In der Geschichte findet Frölich die Regel, „das gewonlich die keyser und ober- keiten, die mit dem schwert in des glaubens Sachen gehandelt, weyt mere aufrurs und unrwe gehabt weder [= als] die andern, die sich des nit angenumen und die lere des glaubens einem yeden frei gelassen haben“[15]. Wer ‚Äußerliches‘ und Geistliches verquickt und daher den falschen Glauben mit Gewalt unterdrücken will, wird, wie Frölich weiter ausführt, das Gegenteil dessen erreichen, was er be­absichtigt, und sowohl dem wahren Glauben als auch dem bürgerlichen Zusam­menleben Schaden zufügen[16]. Die Erfahrung mit der Täuferverfolgung zeige, daß man Glauben – sei er falsch oder wahr – nicht mit Gewalt aus den Herzen der Menschen reißen und ausrotten kann, sondern damit nur seine Anziehungskraft und Verbreitung fördert[17]. Wer das versteckte Agieren der Dissidenten in den „Winkeln“ beklagt und sie deshalb drangsaliert, sieht nicht, daß es gerade die Ver­folgung ist, die sie in die Winkel treibt und die heimliche Konspiration fördert. Wer seinen Glauben ungestört öffentlich vertreten darf, hat keine versteckten Ver­sammlungen nötig; entzieht er sich aber trotzdem der öffentlichen Darlegung und Verantwortung seines Glaubens, so kann die Obrigkeit mit Recht einschreiten und das Ende der Heimlichtuerei verlangen[18]. Duldung bewirkt also Transparenz und Frieden, Verfolgung fördert unklare Verhältnisse und soziale Spannungen.

Außerdem erzeugt religiöser Druck Gegendruck und gewalttätige Verfolgung Gegengewalt der anderen Seite. Wenn eine christliche Obrigkeit in ihrem Bereich dem falschen Glauben durch Einschüchterung, Vertreibung und Hinrichtungen wehrt, wird sie damit den ‚falschgläubigen‘ Obrigkeiten Gelegenheit und Recht geben, in ihrem Bereich gegen den rechten Glauben mit Gewalt vorzugehen[19]. So wird „das wurgen und veriagen umb des glaubens willen kein end nehmen“[20]. Ja man muß befürchten, sagt Frölich am Ende seines Gutachtens mit erstaunlicher Voraussicht der künftigen Religionskriege, daß die Obrigkeiten im gewaltsamen Kampf um den rechten Glauben schließlich aneinandergeraten und einander mit dem Schwert den Glauben lehren. „Da solt erst ein weydlich blutvergiessen wer­den, welches auch der teuffel, wie man bißhere aus etlichen anzeigen gemerckt, gar vleissig sucht und fürdert!“[21]

Auch Frölich sieht wie Spengler den Teufel am Werke, allerdings hat er dabei nicht nur wie sein Vorgesetzter die Andersgläubigen im Blick, sondern besonders das gewaltsame Vorgehen gegen sie, das dem wahren Glauben und dem Gemein­wohl nur schaden kann[22]. Die Gewalttätigen, die „wider oder für den Glauben fechten“ und so „Christo in sein reich fallen“[23], werden vom Teufel zugrunde ge­richtet. Umgekehrt, betont Frölich, wird Gott der Obrigkeit helfen, „so ires ampts wartt [= wartet, waltet] und Christo sein reich unbetrübt lest“[24]. In ihrem Herrschaftsbereich werden – jedenfalls im äußerlich-bürgerlichen Sinne – Friede und Ruhe gedeihen, bis am Ende der Welt das Unkraut vom Weizen getrennt wer­den wird[25]. Mehr kann eine weltliche Obrigkeit nicht erreichen wollen. Erstrebt sie mehr, wird sie den äußeren Frieden zerrütten.

Auszug aus: Berndt Hamm, Die reformatorische Krise der sozialen Werte – drei Lösungsperspektiven zwischen Wahrheitseifer und Toleranz in den Jahren 1525 bis 1530, in: Thomas A. Brady (Hrsg.), Die deutsche Reformation zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit, München: Oldenbourg, 2001, S. 91-122, hier S. 113-118.


[1] Zur verbreiteten reformatorischen Auffassung von der Religionshoheit der christlichen Obrigkeiten im Reich Christi und ihrer Verpflichtung, das Leben des politischen Gemeinwe­sens nach dem Gesetz Christi zu ordnen, vgl. Berndt Hamm, Reformation „von unten“ und Reformation „von oben“. Zur Problematik reformationshistorischer Klassifizierungen, in: Hans R. Guggisberg, Gottfried G. Krodel, Hans Füglister (Hrsg.), The Reformation in Ger­many and Europe: Interpretations and Issues (Special Volume of Archive for Reformation History, Gütersloh 1993) 256-293, hier 270-279 (besonders zu Bucer).

[2] Das Gutachten trägt die Überschrift: „Ob ein weltliche oberkeit recht habe, in des glau­bens Sachen mit dem schwerdt zu handeln“. Der Brief, der ebenfalls im Frühjahr 1530 ent­stand, wurde vom bisher unbekannten Verfasser des Gutachtens an Lazarus Spengler gerich­tet. Sowohl das Gutachten als auch der Brief sind in zwei Abschriften erhalten, die jeweils im Stadtarchiv Schwäbisch Hall und im Staatsarchiv Bamberg liegen. Die zweimal publizierte kritische Edition der beiden Stücke durch Martin Brecht stützt sich stets auf die Schwäbisch Haller Überlieferung. Ich verwende im folgenden die Brechtsche Edition des Gutachtens in: Johannes Brenz, Frühschriften, Bd. 2, hrsg. v. Martin Brecht, Gerhard Schäfer, Frieda Wolf (Tübingen 1974) 517-526, sowie des Briefs an Spengler ebd. 526-528. – Nun hat sich aber im Nürnberger Nachlaß Spenglers ein weiteres Exemplar des Gutachtens gefunden (Stadtarchiv Nürnberg, E 1, Gen. Pap. Spengler, Nr. 29, fol. 2r-8r); vgl. bereits den Hinweis von Hans- Ulrich Hofmann in Osiander-Gesamtausgabe, Bd. 3 (wie unten Anm. 95) 631 Anm. 2. Man darf annehmen, daß es sich um jenes Originalexemplar handelt, das der unbekannte Verfasser Spengler überreicht und dieser in seinen Papieren aufbewahrt hat. Zum Schreiber des Exem­plars vgl. die folgende Anm. 72. Bei wörtlichen Zitaten werde ich im folgenden auf diese pri­märe Überlieferung zurückgreifen, aber jeweils auch auf die Edition Brechts verweisen.

[3] Wolfgang Huber konnte anhand der Ratsakten nachweisen, daß die Handschrift des im Spengler-Nachlaß aufbewahrten Gutachten-Exemplars (vgl. Anm. 2) mit der des Nürnber­ger Kanzleischreibers Georg Frölich (Laetus) identisch ist. Das Exemplar enthält Verbesse­rungen von gleicher Hand, die darauf schließen lassen, daß der Schreiber auch der Autor war (zum Wasserzeichen des Papiers, das diese Annahme eher unterstützt als ihr entgegensteht, vgl. Hofmann [wie Anm. 2]). Kommt man mit Huber zum Resultat, daß Frölich der Verfas­ser des Gutachtens war, dann werden manche Informationen der Quellen, z.B. über den ver­trauten, täglichen, ja brüderlichen Umgang Spenglers mit dem Verfasser, und der Charakter des Gutachtens selbst erklärlich. Verständlich ist, daß der Ratsschreiber den Namen eines seiner engsten Mitarbeiter geheimhalten wollte. Auch wird verständlich, weshalb Frölich, der später, als Stadtschreiber von Augsburg, offen seine Neigungen zur Abendmahlslehre Zwinglis erkennen ließ, nachweislich schon im Sommer 1530 von Nürnberg wegstrebte und sich um eine Anstellung in Straßburg bemühte, weil ihm Spengler wegen Dif­ferenzen im Abendmahlsverständnis nicht wohlgesonnen war: „[Frölich] wolt gern an eim ort sin, do er nit gezwungen miste sin in dem stück zü gloüben.“ Politische Correspondenz Bd. 1, hrsg. v. Hans Virck (Straßburg 1882) 498, Nr. 792 (Mathis Pfarrer an Peter Butz, 18. Sept. 1530). Der humanistische Bildungshorizont, die reli­giöse Haltung und der literarische Stil Frölichs passen hervorragend zur Annahme seiner Autorschaft des Gutachtens. Im gerade entstehenden dritten Band der Erlanger Edition der Lazarus Spengler Schriften werden in Verbindung mit der Neuedition des Gutachtens (nach dem Nürnberger Exemplar) alle Argumente zusammengestellt und belegt, die auf Frölich als Verfasser weisen, so daß ich hier auf weitere Quellen- und Literaturnachweise verzichten kann. Man wird von einer (nahezu) zwingenden Indizienkette sprechen können und daher künftig in Georg Frölich den Autor des Gutachtens und Briefs sehen dürfen.

[4] Georg Frölich (um 1500-1575) aus Lobenstein an der Lemnitz im Vogtland studierte an der Universität Leipzig (Immatrikulation im Sommersemester 1513) und erwarb am 11. Sept. 1517 den Grad des Baccalaureus artium. Bereits 1521/22 war er vorübergehend an der Nürn­berger Ratskanzlei angestellt; vgl. die Widmung einer Schrift Spenglers von 1522 an Frölich: Lazarus Spengler Schriften 1: Schriften der Jahre 1509 bis Juni 1525, hrsg. v. Berndt Hamm, Wolfgang Huber (Quellen und Forschungen zur Reformationsgeschichte 61, Gütersloh 1995) 244 mit Anm. 3 und 245,1 (Nr. 14). Am 10. Okt. 1526 beschloß der Nürnberger Rat, Frölich in seine Dienste zu nehmen. Nach seiner Tätigkeit als Registrator wurde Frölich am 30. März 1529 zum Kanzleischreiber befördert. Von 1537 bis 1548 war er Stadtschreiber von Augsburg. Die Folgen des Augsburger Reichstages von 1548 zwangen ihn, sein Stadtschrei­beramt aufzugeben und nach Kaufbeuren auszuweichen, wo er aber weiterhin für die Augs­burger tätig blieb. 1553 trat er in den Dienst der bayrischen Fürsten von Pfalz-Neuburg und amtierte zunächst in deren Residenz zu Lauingen, um sich dann bis zu seinem Lebensende 1575 in Gundelfingen niederzulassen. Vgl. künftig die Belege in Lazarus Spengler, Schriften, Bd. 3; vorerst verweise ich auf: Max Radlkofer, Leben und Schriften des Georg Frölich, Stadtschreiber zu Augsburg von 1537-48, in: Zeitschrift des Historischen Vereins für Schwa­ben und Neuburg 27 (1900) 46-132; Otto Clemen, Zur Biographie Georg Frölichs, ebd. 30 (1903) 75 f.

[5] Vgl. Edition des Gutachtens in Brenz, Frühschriften (wie Anm. 71) 524,9-25: Zitate aus Luther, Brief an die Fürsten zu Sachsen von dem aufrührerischen Geist (1524).

[6] Gutachten ebd. 518,12-520,4 u.ö.

[7] Ebd. 524,19-25 (Luther-Zitat).

[8] „[…] ir scepter oder schwerdt solle sie brauchen im weltlichen reich wider eusserlichen frevel, dadurch yemant an seinem leib oder gut beschedigt wirt.“ Gutachten in der Nürnber­ger Handschrift (wie Anm. 71) fol. 4r; Edition in Brenz, Frühschriften 520,14-16 (mit der Änderung von yemant in niemant).

[9] Diesen Gedanken trägt Georg Frölich noch nicht in seinem Gutachten, sondern erst in seinem Brief an Spengler vor: Edition in Brenz, Frühschriften (wie Anm. 71) 527,26-29 und 528,5-8.

[10] Siehe oben Anm. 77, ferner Edition des Gutachtens in Brenz, Frühschriften 522,11 und 523,8-10 sowie 523,13 (offenlich frevel).

[11] Ebd. 523,10-15 und 523,27-524,8.

[12] Brief Frölichs an Spengler in: Brenz, Frühschriften (wie Anm. 71) 527,3-23.

[13] Ebd. 527,35-38.

[14] Das Stichwort „eusserlich(er) fried“ im Gutachten: Brenz, Frühschriften (wie Anm. 71) 518,22; 523,29; 524,7; 525,40 f.

[15] Nürnberger Handschrift des Gutachtens (wie Anm. 71) fol. 7v/8r; Edition in Brenz, Früh­schriften 525,41-526,3.

[16] Edition ebd. 525,13-22.

[17] Ebd. 524,34-525,13.

[18] Ebd. 522,16-523,5.

[19] Ebd. 525,22-29.

[20] Nürnberger Handschrift des Gutachtens (wie Anm. 2) fol. 2r; Edition in Brenz, Früh­schriften, 517,3f.

[21] Ebd. fol. 8r bzw. 526,19-26.

91 Vgl. Edition 524,35-525,10.

[23] Nürnberger Handschrift, fol. 4r; Edition 520,35f.

[24] Ebd. fol. 8r bzw. 526,17f.

[25] Frölichs Berufung auf das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen (Matth. 13,24-30.37-43) ebd. Edition 519,2-15.

Hier der Text als pdf.

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