Ernstpeter Maurers Predigt über Römer 11,33-36: „Die Tiefe Gottes – das ist kein gähnender Abgrund, sondern die unerschöpfliche Kreativität, die spielerische Phantasie, die überschäumende Vielfalt der Ideen, die Gott zu einer wunderbaren Schöpfung gestaltet hat wie ein Kunstwerk, das an jeder Stelle auch anders sein könnte und doch gerade so gelungen ist. So ist alles von Gott her. Die Weisheit Gottes leuchtet auf in den Scheidungen, die schon in der Schöpfung – Licht und Finsternis, Himmel und Erde, Land und Meer – und erst recht in der Geschichte für die besondere Gestalt der Geschöpfe sorgen.“

Predigt über Römer 11,33-36 Von Ernstpeter Maurer Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemein­schaft … Mehr

A. J. Thamburajs Meditation über sein Gemälde „Die Heilige Trinität“: „Die dritte Hand symbolisiert Christus, wie aus der Wunde in der Handfläche ersichtlich ist, die den erlösenden Aspekt Gottes zum Ausdruck bringt. Die Hand zeigt in der „varada mudra“ nach unten, einer Geste, die das Geben symbolisiert – sowohl das Sich-Selbst-Geben als auch das Geben von Geschenken. Sie bedeutet, dass der Sohn Gottes sich für uns hingegeben hat und dass uns alle Gnaden durch ihn zufließen, der uns mit seinen Gaben überschüttet.“

Da mögen berechtigte Vorbehalte gegenüber einer indischen Kontextualisierung der Trintitätslehre bestehen („Avatar-Inkarnation“); und doch ist die Beschreibung des Gemäldes „Die … Mehr

Walter Brueggemann, Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit zu. Das große Drama des trinitarischen Hymnus „Heilig, heilig, heilig“: „Singen ist eine Kunst, die eine Art von Freiheit mit sich bringt, die sich der analytischen Kontrolle entzieht. Singen ist in der Welt ziemlich unvernünftig und legt Zeugnis von einer alternativen Realität ab. Eine Antwort auf die Frage „Warum singen wir?“ lautet daher, dass wir im Singen unsere von Gott gegebene Menschlichkeit zum Ausdruck bringen und verwirklichen können, die durch körperliche Freiheit, unzensierte Artikulation und das Engagement der ganzen Person gekennzeichnet ist.“

Die Schöpfung singt der Dreieinigkeit zu. Das große Drama des trinitarischen Hymnus „Heilig, heilig, heilig“ Von Walter Brueggemann Warum singen … Mehr

Metropolit Ioannis Zizioulas (1931-2023), Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness): „Die Person ist das Anderssein in der Gemeinschaft und die Gemeinschaft im Anderssein. Die Person ist eine Identität, die durch Beziehung entsteht; sie ist ein „Ich“, das nur existieren kann, solange es in Beziehung zu einem „Du“ steht, das seine Existenz und sein Anderssein bejaht. Wenn wir das „Ich“ vom „Du“ trennen, verlieren wir nicht nur sein Anderssein, sondern auch sein Wesen; es kann einfach nicht ohne das andere sein. Das ist es, was die Person vom Individuum unterscheidet.“

Gemeinschaft und Anderssein (Community and Otherness) Von Metropolit Ioannis Zizioulas I. Einführung Die Präsenz der orthodoxen Kirche in Westeuropa ist … Mehr

Dieter Henrich, Die Trinität Gottes und der Begriff der Person (1979): „Jede christliche Verständigung über die Einigkeit der Trinität wird daher nicht primär dem Bestand einer Identität von zu Unterscheidendem gelten können. Ihre erste Aufgabe ist es zu denken, was es heißt, dass aus dem einigen göttlichen Wesen jener Prozess der Schöpfung, Sendung und Erlösung anhebt, der mit der Vereinigung im Geiste in sein Ende kommt.“

Die Trinität Gottes und der Begriff der Person Von Dieter Henrich Die patristischen und die mittelalterlichen Kirchenlehrer haben sich angestrengt, … Mehr

Jürgen Moltmann, Die Gemeinschaft des heiligen Geistes. Zur trinitarischen Pneumatologie: „Darum blickt die trinitarische Doxologie über die Geschichte (Ökonomie) des Heils hinaus in das ewige Wesen der Trinität selbst. Und in diesem ewigen Wesen der Trinität erscheint der Geist nicht mehr in seiner zeitlichen Ordnung nach oder unter dem Sohn und dem Vater, sondern in seiner ewigen Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn.“

Die Gemeinschaft des heiligen Geistes. Zur trinitarischen Pneumatologie Von Jürgen Moltmann, Tübingen 1. Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes „Die Gnade … Mehr

Jonathan Edwards, Über die Dreieinigkeit ( An Essay on the Trinity): „Die Liebe Gottes wie sie vorwärts fließt ist vollkommen beschlossen und geleitet durch die göttliche Weisheit, so dass nur diese die Gegenstände von ihr sind, die von der göttlichen Weisheit ausgewählt werden, so dass die Schöpfung der Welt der göttlichen Liebe danken muss, da dies durch die göttliche Weisheit ausgeübt wird.“

Über die Dreieinigkeit (An Essay on the Trinity) Von Jonathan Edwards (1703-1758) Wenn man von der göttlichen Glückseligkeit spricht, ist … Mehr