Rolf Wischnaths Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 (2023): „Gott hält Gericht, indem er das von den Menschen Angerichtete zulässt, aber er tut es, um ihnen – in all diesem so Angerichteten – einen neuen Namen zu geben, d.h. ihnen eine neue Identität zu schaffen. Er will die Menschen nicht aufgeben, sie nicht sich selbst, in der Fremde und der Befremdung von ihm lassen. Es soll zu neuer Gemeinschaft und zu neuem Segen und darin zur Ehre Gottes und zur Ehre des neuen von Gott uns gegebenen Namen kommen – ein Name, der nicht bedroht ist durch eitle Selbstbezogenheit.“

Pfingstpredigt über Genesis 11,1-9 Von Rolf Wischnath Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach … Mehr

Rolf Wischnath, Aus der Tiefe. Über die eigene Depression: „Warum spreche ich erst jetzt vom Glauben? Weil bei mir auch der Glaube in die Tiefe gezogen wurde. Schaue ich auf mein depressives Exil zurück, ist mir einmal mehr der reformatorische Grundsatz wichtig geworden, dass der Glaube ganz und gar ein Geschenk der Gnade ist und ich nicht verantwortlich bin für ihn, erst recht nicht für seine armselige Gestalt in der Depression.“

Aus der Tiefe. Über die eigene Depression Von Rolf Wischnath I. Ergehen Die Krankheit verfolgt mich seit Jugendtagen. Sie wurde … Mehr