Hans Joachim Iwand, Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik: „Die Aufklärung hatte hier ein Loch gegraben, um Gott sozusagen von hinten her nun eben doch natürlich zu erkennen. Um eine Stelle zu finden, wo es nicht mehr heißt: Höre, Israel, Dein Gott redet, sondern wo es heißt: Höre, Mensch, in dich selbst, da ist die offene Tür! Vor dieses Paradies, das eben ein verlorenes Paradies ist, stellt Barth den Engel mit dem gezogenen Schwert. Hier sagt er jenes absolute Nein, das er dann Brunner so bedingungslos entgegenschleuderte. Hier setzt er jene Erwählung in Jesus Christus, die allen Menschen gilt, wenn anders wir sie im Glauben sehen.“

Die Proklamation der Offenbarung gegenüber der Religion. Zu Karl Barths Kirchlicher Dogmatik Von Hans Joachim Iwand † I. Das Thema, … Mehr

Karl Barth über Gott und die Weltgeschichte (KD IV/1): „Was ist das aufregend Interessante der Weltgeschichte? Die Monotonie des Hochmuts, in welchem der Mensch sich selbst und seinem Nächsten schon in grauer Vorzeit und dann im Auf und Ab seiner späteren Fortschritte und Rückschritte im Einzelnen wie im Ganzen offensichtlich nur immer aufs neue zu Leid gelebt hat, bis auf diesen Tag zu Leid lebt und ganz bestimmt bis zum Ende aller Tage zu Leid leben wird.“

Über Gott und die Weltgeschichte Von Karl Barth Die Bibel kennt auch nicht das Wort «Geschichte». Obwohl und indem sie … Mehr