Hoffnung[1] Wo es scheint, als käme nichts mehr,tut sich neue Hoffnung auf,wider Erwartenund wider Kalenderansage,denn Gott kommt da,wo vermeintlichnichts mehr … Mehr
Schlagwort: Hoffnung
Karl Barth, Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954): „Die Welt, in der auch wir und alle Christen sind, hat Gott in Jesus Christus von Ewigkeit her geliebt. Zur Welt hat Gott in Ihm gesprochen. Die Sünde, die Schuld, die Not und den Tod der Welt hat Gott in Ihm auf sich genommen, damit sie von dem allen frei werde. Das Heil und das Leben der Welt hat Gott in Seiner Auferstehung offenbar gemacht für alle, die an Ihn glauben. Als Richter der Welt wird Er Gottes letzte Offenbarung vor aller Augen und Ohren und so das Ziel aller Seiner Wege sein. Ihre Hoffnung der Welt zu bezeugen, ist der Sinn der Existenz der christlichen Gemeinde aller Zeiten und Länder.“
Christus – die Hoffnung für die Welt (Evanston, 1954) Von Karl Barth1 Das ist es, was wir als die Vertreter … Mehr
Walter Benjamins Wiedergabe einer Gesprächserinnerung Max Brods an Franz Kafka in Sachen Hoffnung: „›Oh nein‹, meinte er, ›unsere Welt ist nur eine schlechte Laune Gottes, ein schlechter Tag.‹ – ›So gäbe es außerhalb dieser Erscheinungsform Welt, die wir kennen, Hoffnung?‹ – Er lächelte: ›Oh, Hoffnung genug, unendlich viel Hoffnung – nur nicht für uns.‹«“
Franz Kafka über die Hoffnung Aus dem »Prozeß« läßt sich entnehmen, daß dieses Verfahren hoffnungslos für die Angeklagten zu sein … Mehr
Elie Wiesel, Eine Betrachtung über die Hoffnung (2003): „Hoffnung hat ihre eigene Architektur, ihre geheimnisvolle Bahn. Die ganze Idee der Erlösung wurzelt im Prinzip der Erwartung, des Wartens. Was ist Messianismus, wenn nicht Hoffnung, die ihren glühenden Höhepunkt erreicht? Hoffnung hat viele Facetten und erfüllt viele Bedürfnisse. Es gibt die Hoffnung der Gerechten und die der Bösen: Die erste ist inklusiv, die zweite nicht. Der Gerechte teilt seine Hoffnung mit anderen, der Böse glaubt nur an seine eigene.“
Eine Betrachtung über die Hoffnung (A Meditation on Hope) Von Elie Wiesel Dieser Vortrag soll ein Appell für die Hoffnung … Mehr
Jürgen Moltmann über die Hoffnung (1983): „Wie der Glaube den Menschen an den gekreuzigten Christus bindet, so öffnet die Hoffnung diesen Glauben auf die allumfassende Zukunft des auferstandenen Christus. In der Hoffnung auf das Reich Gottes erfährt der Christ auch den Widerspruch zwischen Auferstehung und Leben und einer Welt des Bösen und des Todes. Glaube, der sich zur Hoffnung öffnet, bringt nicht Frieden, sondern Unruhe. Im Gegensatz zur erlebten Wirklichkeit nimmt die Liebe die Erde an, weil sie auf die neue Schöpfung hofft. So zieht die Hoffnung die Glaubenden hinein in das Leben der Liebe und befreit sie zur Solidarität mit der ganzen leidenden Schöpfung.“
Hoffnung Von Jürgen Moltmann 1. Die europäische Geschichte des Hoffnungsbegriffs ist geprägt von der Spannung zwischen der griechischen Philosophie und … Mehr
Karl Barth, Die Hoffnung der Kirche und die Hoffnung der Welt. 18 Thesen (1951): „Die Kirche dürfte, müsste und könnte in der Welt die große, umfassende und endgültige Hoffnung vertreten und verkündigen: die bevorstehende Wiederkunft Jesu Christi als die allgemeine Offenbarung der Versöhnung der Welt mit Gott, die eben in Jesus Christus schon geschehen ist. Die Wahrheit und Kraft dieser Botschaft der Kirche hängt zu allen Zeiten und in allen Verhältnissen davon ab, ob die Kirche selbst die Lektion, die sie der Welt lehren möchte, schon gelernt hat, oder doch zu lernen ernstlich im Begriff steht, d.h. ob sie selbst in der großen, in Jesus Christus begründeten und auf ihn gerichteten Hoffnung für die Welt lebt: in der Zuversicht, dass diese letztlich die einzige, aber auch die ganz gewisse und genügende Hoffnung ist.“
Die Hoffnung der Kirche und die Hoffnung der Welt. 18 Thesen (1951) Von Karl Barth 1. Unter „Hoffnung“ ist zu … Mehr
Paul Tillich, Die christliche Hoffnung und ihre Wirkung in der Welt (1963): „Die unendliche Bedeutung des Einzelnen für das Christentum bleibt in der christlichen Hoffnung erhalten. Aber über das Wie kann nichts ausgesagt werden, und wo es versucht wird, ist es dichterische Symbolik, deren Schönheit Absurdität wird, wenn man sie wörtlich nimmt. Darum muß der Theologe hier schweigen und mit allen Kreaturen auf das hoffen, was nicht gesehen und gesagt werden kann.“
Die christliche Hoffnung und ihre Wirkung in der Welt (1963) Von Paul Tillich 1 In dem Sammelband Die Hoffnungen unserer … Mehr
Timothy Radcliffe, Hoffen wider alle Hoffnung (Hoping against hope). Erste Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 1. Oktober 2023: „So mögen wir durch unterschiedliche Hoffnungen getrennt sein. Aber wenn wir auf den Herrn und aufeinander hören und versuchen, seinen Willen für die Kirche und die Welt zu verstehen, dann werden wir in einer Hoffnung vereint sein, die unsere Meinungsverschiedenheiten übersteigt, und wir werden von dem berührt, den der heilige Augustinus ‚eine so alte und so neue Schönheit‘ nannte.“
Hoffen wider alle Hoffnung (Hoping against hope). Erste Exerzitienansprache für die Teilnehmer der Weltsynode in Rom am 1. Oktober 2023 … Mehr
Bernhard Häring, Das christliche Leben im Zeichen der Hoffnung (1969): „Meines Erachtens dürfte in keiner Moral die Tugend des Humors fehlen, die eine der köstlichsten Früchte christlicher Hoffnung ist, in der wir zugleich Unendliches erwarten und unsere Begrenztheit und Lächerlichkeit gelassen annehmen können, ohne uns zu verachten. Wir nehmen uns ernst in Gottes Liebe und anbetracht seiner Verheißungen und dennoch nehmen wir uns in den Situationen unseres Alltags nicht allzu ernst.“
Das christliche Leben im Zeichen der Hoffnung Von Bernhard Häring Karl Marx war ein Prophet der Hoffnung. Er konnte so … Mehr