Es war das Stukturpapier „Versammelte Gemeinde. Struktur und Elemente des Gottesdienstes. Zur Reform des Gottesdienstes und der Agende“ der Luthischen … Mehr
Schlagwort: Frieder Schulz
Frieder Schulz, Das Gebet im deutschsprachigen evangelischen Gottesdienst: „Das Gebet ist nicht Mittel und Werk, um Gottes Gnade und Hilfe zu erlangen, sondern Antwort des Glaubens auf das, ‚was Gott an uns gewendet hat‘ (Luther). Weil also das Gebet Frucht der Evangeliumsverkündigung ist, hat die Darstellung seiner geschichtlichen Entwicklung und seiner Ausdrucksformen in erster Linie das Gebet in der versammelten Gemeinde ins Auge zu fassen, wo das die Antwort auslösende Wort gepredigt wird. Das Gebet des einzelnen ist, wie die Liebestat des einzelnen, im Grunde nur Auswirkung und Ausübung des durch die Predigt geweckten und genährten Glaubens.“
Wie kaum ein anderer hatte sich Frieder Schulz (1917–2005) um die historische wie auch theologische Erschließung der gottesdienstlichen Gebete verdient … Mehr
Frieder Schulz über das Kollektengebet: „dass das rechte Beten immer wieder gelernt und im Widerstand gegen Bedürfnisse und Zweckmäßigkeiten des Tages festgehalten werden will“
Das gottesdienstliche Kollekten- bzw. Tagesgebet, das ja in Liturgie die Anrufung abschließt, zeigt die Grundform christlichen Betens auf: NAMENtliche Anrede, … Mehr