Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer Von meiner Seele, Herr, rede ich nimmer,die ist schon für alles verloren.Aber den … Mehr
Schlagwort: Christine Lavant
Christine Lavant, Als Gott gewahrte: „Als Gott gewahrte, wie so schön geraten / dein holdes Herz in aller Armut war, / warf er noch einmal mit dem Spaten / viel Leid auf dich, damit nach Tag und Jahr / dies Rot noch röter auferblühe.“
Als Gott gewahrte Als Gott gewahrte, wie so schön geratendein holdes Herz in aller Armut war,warf er noch einmal mit … Mehr
Christine Lavant, Ich möchte beten: „Aber die Stirne, Vater, die liebe Menschenstirne / ist voll von dem Samen der Schwermut / und die Bleibe des Elends. / Deshalb, wenn ich bete, dann nimm deine Nähe zurück! / Entschlag dich mir gänzlich, / verdüstre mein trachtendes Hoffen, / sooft es vorbei will / am Orte der Leiden.“
Ich möchte beten Ich möchte beten, Vater, du weißt es.Vorbei an des liebsten Menschen Stirnetrachte ich oft in deine Nähe.Gib … Mehr
Christine Lavant, Wenn du nicht sprichst, o Herr (1948): „Wenn du nicht sprichst, o Herr, wer soll dann sprechen?, / da diese Zeit so sehr des Worts bedarf! / Wer wird auch sonst den schweren Bann zerbrechen, / den eine Dunkelheit uns überwarf, / in der wir wie Gelähmte taumelnd stehen … / Wer soll die Zeichen, die geschehen, verstehen, / wenn du dein Wort aus unsrer Mitte nimmst?“
Wenn du nicht sprichst, o Herr Wenn du nicht sprichst, o Herr, wer soll dann sprechen?,da diese Zeit so sehr … Mehr
Christine Lavant, Gott zieht in seinem großen Garten: „Gott zieht in seinem großen Garten / die wunderlichsten Armut-Arten … / Da sind die fahlen Hungerhügel, / die schwarzen Falter Schmerzensflügel, / die Beete mit dem Diebessamt, / die Büsche, die grellrot geflammt / von irrer Liebe tief sich neigen, / und Bäume, die an ihren Zweigen / unausgetragne Früchte haben.“
Gott zieht in seinem großen Garten Gott zieht in seinem großen Gartendie wunderlichsten Armut-Arten …Da sind die fahlen Hungerhügel,die schwarzen Falter … Mehr