Basilius von Cäsarea, Unser Leben – eine Reise vom mütterlichen Schoß bis zum Grabeshügel: „Scheint nicht auch euch das gegenwärtige Leben gewissermaßen ein fortlaufender Weg zu sein, eine Reise, die in den Lebensaltern ihre Stationen hat? Den An­fang nimmt die Reise des Lebens mit den Geburtswehen der Mutter; am Ende des Lebenslaufes liegen die Grabeshügel. Dahin führt das Leben alle, die einen schneller, die anderen langsamer: die einen, nachdem sie alle Zeiträume durchwandert, die anderen, nachdem sie nicht einmal über die ersten Lebensstationen hinausgekommen sind. Alle son­stigen Wege, die von einer Stadt zur andern führen, kann man meiden, und man braucht sie nicht zu gehen, wenn man nicht will. Dieser Weg aber erfasst uns mit Gewalt, auch wenn wir den Lauf verschieben wollten, und zieht die auf ihm Wandernden zu dem vom Herrn gesetzten Ziel.“

Unser Leben – eine Reise vom mütterlichen Schoß bis zum Grabeshügel Von Basilius von Cäsarea Wie jene, die eine verabredete … Mehr

Basilius von Cäsareas verunglückte Theodizee in seiner Predigt über den Ursprung des Übels in der Welt: „Wie also der Arzt auch dann wohltut, wenn er dem Körper Leiden und Schmerzen verursacht – denn er kämpft mit der Krankheit, nicht mit dem Kran­ken –, so ist Gott gut, wenn er durch teilweise Züchtigung für das Heil aller sorgt.“

Über den Ursprung des Übels in der Welt Von Basilius von Cäsarea Woher kommen die Krankheiten? heißt es. Woher die … Mehr