Elazar Benyoëtz, In Erinnerungen gekleidet, in Erinnerung gerufen: „Alle Taten und Werke stehen im Dienst des Namens, alles was sich ausdehnt und einprägt. Sein Name ist der ganze Mensch. Das Wesen verändert sich mit dem Namen. Was durch den Namen zum Wesen geworden ist, verändert sich mit dem Namen in seinem Wesen.“

In Erinnerungen gekleidet, in Erinnerung gerufen Von Elazar Benyoëtz Erinnerung ist paradiesischen Ursprungs, sie beginnt beim Namen, mit der Namensgebung,…

Jörg Truchsess an den Schwäbischen Bund in Ulm zur Schlacht bei Leipheim (4. April 1525): „Da ich das Gelände zuvor erkundet hatte, griff ich mit meinen Reitern und den Truppen aus Metz, die an diesem Tag den Vortritt hatten, an. Als wir in Richtung Leipheim auf das Feld vorrückten, trafen wir auf zwei Fähnlein, die von Günzburg zur Unterstützung der Bauern entsandt worden waren. Zusammen mit diesen sowie den fliehenden Bauern lieferten wir uns ein Gefecht, töteten einige Hundert von ihnen, indem wir sie ertränkten oder erstachen, und trieben weitere in die Auen, wohin unsere Reiter ihnen nicht folgen konnten. Deshalb warteten wir auf die Fußsoldaten, die sie später ebenfalls töteten und dann an das Wasser trieben.“

Jörg Truchsess an den Schwäbischen Bund in Ulm zur Schlacht bei Leipheim 4. April 1525 Liebe Herren und Freunde, Heute…

Nerses IV. Schnorhalis typologische Auslegung der Geschichte vom barmherzigen Samariter in „Jesus der Sohn (Hisous Vorti)“: „Sie sahen ihn mit seinen Wunden von unerträglichen Schmerzen, / mit klaffenden Wunden / und liefen vorbei mit ihren Arzneien, / die doch nichts als leere Worte waren / unfähig zu heilen.“

Da bezieht sich Nerses IV. Schnorhali (1102-1173), herausragender armenischer Theologe und Dichter seiner Zeit, mit seiner typologische Auslegung der Geschichte…

Albrecht Grözinger, Karl Barth als Seelsorger: „Seelsorge ist bescheiden, und die Seelsorgerin/der Seelsorger sind keine ‚Gurus‘. Nun stellt sich natürlich die Frage, ob Barth selbst, diesen Anforderungen als Seelsorger gerecht wurde. Diese Frage muss in aller Vorsicht gestellt werden. Am besten könnten dies die beantworten, die Barth selbst in der einen oder anderen Situation als Seelsorger erlebt haben. Wir wissen, dass Barth sehr schroff sein konnte und damit auch nicht wenige Menschen verletzt hat, unabhängig davon, ob es für diese Schroffheit nicht auch Gründe geben mag.“

Karl Barth als Seelsorger Von Albrecht Grözinger Es ist alles andere als selbstverständlich von Karl Barth als Seelsorger zu sprechen.…

Karl Barth, Warum führt man den Kampf nicht auf der ganzen Linie? Der Fall Dehn und die ‚dialektische‘ Theologie (1932): „Dürfte es nicht möglich sein, dass man auch zur Fort­führung des Falles Dehn nun allseitig an die theologische Ar­beit ginge und daß dabei aus der Fortführung eine Erledigung werden könnte? Dürfte nicht sogar der in dieser Sache offenbar besonders grimmige Kollege Hirsch in Göttingen mit mir einig darin werden, dass es an der Zeit wäre, diesen Streit aus dem Bereich der Straße auf ein unser aller und vor allem der evangelischen Theologie würdiges Niveau zu erheben? Ich fürchte, daß er und ich uns weder theologisch noch politisch je verständigen werden. Ich hoffe aber, dass sein und mein primäres Interesse der Theologie und nicht der Politik gehört.“

Warum führt man den Kampf nicht auf der ganzen Linie? Der Fall Dehn und die ‚dialektische‘ Theologie Von Karl Barth…

Jürgen Roloff, Predigt über Offenbarung 21,1-7: „Inbegriff und Sinnbild dieser Treue Got­tes ist die heilige Stadt, das neue Jerusa­lem. Johannes sieht sie auf die erneuerte Erde herabkommen, ‚bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann‘. Ich darf aus diesem sprechenden Bild heraus­hören: Für Gott ist seine Geschichte mit dem alten Jerusalem, jener Stadt im judäischen Bergland, weder eine belang­lose Episode, noch ein gescheitertes Ex­periment. Er steht vielmehr zu ihr.“

Predigt über Offenbarung 21,1-7 Von Jürgen Roloff Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste…

Johannes Rehm über den bayerischen Sozialpfarrer Werner Schanz (1931-2020) in der ZBKG: „Werner Schanz trat über seine aktive Dienstzeit hinaus für die bleibende soziale Verantwortung der evangelischen Kirche gegenüber der Arbeiterschaft auf dem Hintergrund der wechselseitigen Entfremdungserfahrung des 19. Jahrhunderts ein. Ermutigend ist am Lebenszeugnis von Werner Schanz die lebenslange Freude am biblischen Wort sowie das fast kindlich anmutende unbedingte Vertrauen auf das Evangelium als dem rechten Wort für die Zeit.“

Werner Schanz (1931-2020) – Sozialpfarrer und Kirchenreformer von Johannes Rehm Wer sich mit kirchlicher Zeitgeschichte der zweiten Hälfte des 20.…

Karl Barth, Kierkegaard und die Theologen (1963): „Ihre Verzweiflung wurde zur getrosten Verzweif­lung. Ihr Beruf und die ihnen in ihm widerfahrene Anfechtung trat in das Zeichen der Hoffnung. Sie fanden den Trost der so kümmerlichen Christen, der auch der Trost der ganzen Welt und so auch ihr eigener Trost ist, statt in irgend etwas, was der Mensch von sich aus für Gott sein und tun könnte, in dem, was Gott in der Majestät seiner freien Gnade für ihn und mit ihm getan hat, noch tut und wieder und endgültig tun wird. Sie konnten die Theologie von dort aus weder offen noch heimlich mit einer Existentialphilosophie vertauschen.“

Kierkegaard und die Theologen Von Karl Barth Es gibt Theologen, die von Kierkegaard wohl einiges gehört und wohl auch gelesen…