Der königliche Mensch. Eine christologische Reflexion auf die Würde des Menschen in der Theologie Karl Barths Von Eberhard Jüngel Eine … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Karl Barth über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie: „Gelegentlich kommt es mir auch vor, als läge ich als Träger einer besonders interessanten Krankheit, umgeben von zahlreichen älteren und jüngeren Feierlichen in Weiß, auf dem Operationstisch und habe nun mitanzuhören, was jetzt Dieser, jetzt Jener nach dem Maß seiner Sachverständigkeit über die Beschaffenheit und Zustände meiner verschiedenen Organe und deren Ursprünge in meiner früheren Geschichte entdeckt und mitzuteilen hat.“
Über Karl Barth als Objekt wissenschaftlicher Theologie (1963) Von Karl Barth An mir beginnt wortwörtlich in Erfüllung zu gehen, was … Mehr
Eduard Thurneysen über Karl Barth in seiner Frühzeit (1973): „Barth ist nicht nur «Hieronymus im Gehäuse», der ist er wohl auch, aber zugleich ist er der Kämpfer für Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit, der vom Evangelium her die Not der ganzen Welt als das Feld sieht, auf dem es zu wirken gilt. Es muss, wie Barth gelegentlich zu sagen pflegte, zwischen Bibel und Zeitung zu blitzen beginnen wie zwischen den beiden Polen eines elektrischen Lichtbogens, damit es hell wird auf Erden.“
Über Karl Barth in seiner Frühzeit Von Eduard Thurneysen Karl Barth war von 1911—1921 Pfarrer in Safenwil. Bedenken wir diese … Mehr
Karl Barth, Zeugnis von Jesus Christus (1968): „Jesus Christus ist als der von den Toten Auferstandene die Verheißung, dass der Sieg seines Lebens und Sterbens durch ihn einst endgültig und allgemein offenbar werden wird. Indem ich an seinen schon geschehenen Sieg glauben darf, darf auch ich in diesem Glauben lebend und sterbend auf diese seine kommende Offenbarung hoffen: als auf die Offenbarung auch meiner in ihm geschehenen Rechtfertigung und Heiligung.“
Zeugnis von Jesus Christus Von Karl Barth Mir wurde aufgetragen, «in einer Art von Zeugnis» (une sorte de témoignage) Antwort … Mehr
Eberhard Jüngel über Karl Barth, Kein Nein ohne Ja: „Der Fund, den man in den biblischen Texten machen kann, wird von Barth mit einem einzigen Wort zur Sprache gebracht. Und dieses Wort heisst: Ja. Auch das gehört zur eisernen Ration der Theologie Karl Barths, «dass wir vom Ja und nicht vom Nein her kommen». Doch diese unsere Herkunft «von einem vorausgesetzten anfänglichen Ja» macht alles andere als selbstsicher. Es ist vielmehr «die Realität des Ja», die uns «so stark beunruhigt», dass nun das kritische Fragen überhaupt erst richtig in Gang gesetzt wird.“
Kein Nein ohne Ja. Karl Barths theologische Existenz als Provokation Von Eberhard Jüngel Als Karl Barth 1935 Deutschland verliess und … Mehr
Karl Barth über die Freude in seiner Kirchlichen Dogmatik: „Alles, was wir als Freude jetzt und hier erkennen und erleben, ob leicht oder schwer, ob auf der Tages- oder auf der Nachtseite des Lebens, ob als Gnade im Gericht oder ob als Gericht in der Gnade – ist vorläufige Erfüllung. Das ist der theologische Grund der Tatsache, dass unsere Freude ihren eigentlichen Sitz immer in der Vorfreude hat. Alle unsere Freude ist tatsächlich, auch wenn sie da ist und scheinbar aufs Höchste da ist, Vorfreude.“
Über die Freude (Kirchliche Dogmatik III/4) Von Karl Barth Freude! Wir haben damit ein Stichwort ausgesprochen, das nun auch in … Mehr
Karl Barth, Das christliche Geheimnis und das menschliche Leben (1939): „Man hat dem christlichen Geheimnis und damit dem menschlichen Leben und damit sich selbst viel zuleide getan damit, dass man es seines Charakters als Geheimnis gewissermaßen gewaltsam entkleiden wollte. Es sollte durchaus nicht mehr jenes Besondere des Namens Jesus Christus, des Volkes Israel, der Bibel, und der Kirche, es sollte durchaus nicht mehr Gnade, durchaus nicht mehr Demut und vor allem auch: durchaus nicht mehr Entscheidung sein. Man stellte allerlei Hübsches, was kein Geheimnis ist, allerlei einleuchtende Theorie und Praxis an seine Stelle: allerlei Allgemeines, was man sich selber nehmen oder womöglich schon haben kann, womit man nicht auf die Schattenseite des Lebens verwiesen ist und mit dem man auch neutral bleiben kann — allerlei, wozu es keinen Gott braucht oder eben nur eine Idee, die diese Namen trägt, keinen lebendigen Gott.“
Das christliche Geheimnis und das menschliche Leben Von Karl Barth Das Christliche ist ein Geheimnis. Es bildet dem ganzen menschlichen … Mehr
Karl Barth über das Doppelgebot der Liebe (Matthäus 22,34-40): „Die beiden Gebote stehen nicht absolut nebeneinander: es ist klar, dass Jesus die Liebe zu Gott und die zum Nächsten gerade nicht geschieden, sondern verbunden sehen wollte. Sie sind aber auch nicht identisch: es wird ja das Gebot der Gottesliebe, Matth. 22, 38, ausdrücklich «das große und erste» Gebot genannt; es wird ihm das Gebot der Nächstenliebe ja ausdrücklich als das «zweite» zur Seite gestellt; der Nächste ist nicht Gott und Gott ist nicht der Nächste. So kann auch die Liebe zu Gott nicht einfach und direkt die Liebe zum Nächsten sein.“
Über das Doppelgebot der Liebe Von Karl Barth Man darf und muß hier, um zu verstehen, an das sog. «Doppelgebot … Mehr
Helmut Gollwitzer zu Karl Barths 75. Geburtstag 1961: „So möchte er nichts anderes tun, als diese überwältigende Geschichte nacherzählen, – angemessen nacherzählen, so dass sie nicht verkleinert, nicht entstellt, nicht verflacht wird, sondern die Hörender ebenso ergreift, erschreckt, erfreut und verwandelt, wie es den erster Hörern geschehen ist. Er wundert sich, dass man neben dieser unvergleichlichen Geschichte noch anderes mit gleicher Aufmerksamkeit hören kann; er möchte der Kirche bewusst machen, dass sie nichts Schöneres, Größeres, Hoffnungsvolleres tun kam, als von dieser Geschichte zu leben und ihr zu dienen: der Geschichte des Angriffs der Liebe Gottes auf seine Menschheit, wie sie mit der Anrede Gottes an Israel angefangen, – in der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi ihre Mitte gefunden hat. Sie ist die Offenbarung der letzten Wirklichkeit der Welt, des wahren Sinnes des Daseins, und zwar für alle. Darum ist sie nicht eine Kirchen-, sondern eine Weltangelegenheit und die Kirche hat sie nicht für sich zu behalten und gegen andere Menschen zu. verteidigen, sondern in Angriff hinauszutragen und alle Menschen damit zu belästigen und zu erfreuen.“
Zu Karl Barths 75. Geburtstag am 10. Mai 1961 Von Helmut Gollwitzer Der große Theologe, der heute 75 Jahre alt … Mehr