Gebet am Abend Von Karl Barth Lieber Vater im Himmel!Wir danken dir, daß du uns erlaubt und geboten hast,uns in … Mehr
Kategorie: Karl Barth
Emanuel Hirschs Entgegnung auf Karl Barths ‚Theologische Existenz heute‘ (1933): „Nichts als blankes Heidentum scheint Barth darin zu sehen, dass die Deutschen Christen die Frage nach dem Verhältnis von Christentum und deutscher Art, die Frage nach der Möglichkeit kirchlicher Führung durch Männer nichtdeutschen Bluts, an die evangelische Kirche zu stellen gewagt haben. Alles menschliche Schaffen und Gestalten ist gegrenzt und gebunden in der natürlichen Art, die wir mitbringen ins Leben. Verdirbt das Blut, so geht auch der Geist zugrunde.“
Das kirchliche Wollen der Deutschen Christen. Zur Beurteilung des Angriffs von Karl Barth (Theologische Existenz heute, München 1933) Von Emanuel … Mehr
Karl Barths offener Brief in Sachen kirchlicher Treueeid auf Adolf Hitler vom August 1938: „Die Sache des Bekenntnisses, zu dem wir uns 1934 gemeinsam berufen wußten, wird jetzt nur von denen vertreten werden, die sich Ihrer Anweisung nicht fügen werden. Sei es darum, weil sie ihre eigenen vier Forderungen ernster genommen hatten als Sie selbst, sei es, weil sie darüber hinaus der Meinung sind, daß dieser Eid allerdings nicht geschworen werden dürfte, weil er unter allen Umständen gegen das erste Gebot verstößt.“
Offener Brief zur Ableistung des Treueides auf Adolf Hitler durch Pfarrer Von Karl Barth An die 6. Bekenntnissynode der Evangelischen … Mehr
Karl Barth, Wie man die eigene Lebensbahn findet? (Neujahr 1958): „Es geht schlicht um das Hören seines Wortes, das er uns nicht verschwiegen hat, keinem von uns verschweigt. Es ist lebendig mitten unter Bitten und Empfangen, Suchen und Finden, Anklopfen und Aufgetanbekommen sind, indem wir sein Wort hören, Eines. Und wieder indem wir es und in ihm ihn selbst hören, zeigt es uns auch unsere eigene, zeigt es je mir meine, je dir deine Lebensbahn, ist es deines und meines Fusses Leuchte, das Licht auf deinem und meinem Pfade. So auch in dem nun anhebenden Jahr 1958. Wir wissen nicht, wie unsere Lebensbahn in diesem Jahr aussehen wird. Es könnte für mich oder für dich deren letzte Strecke sein. Sie wird aber, indem wir auch in ihm Gottes Wort hören und also mit Gott leben dürfen, auf alle Fälle keine Todesbahn, sondern hell und also gangbar sein. Ein Jahr des Herrn und darum ein Jahr des Heils ist dann auch mit diesem neuen Jahr für uns angebrochen. «Jesu, geh voran, auf der Lebensbahn!»“
Wie man die eigene Lebensbahn findet? Von Karl Barth Indem ich die Frage genau so aufnehme, wie sie mir gestellt … Mehr
Karl Barth, Verwunderung. Eine Weihnachtspredigt (1962): „Jetzt und jetzt erst ist Gott für uns Gott geworden, da er, indem Christus zu uns kam, die unsinnige Freiheit uns nahm, uns selbst meistern und helfen zu wollen. Es könnte sein, daß wir unserer Götterfabrikation und unserer eigenen Gottähnlichkeit aus allerhand Gründen so müde geworden wären, dass wir nach eben der Offenbarung, von der die Hirten erzählt haben, greifen müssten wie ein Ertrinkender nach der Hand, die ihm im letzten Augenblick zu seiner Rettung gereicht wird. Auch das wäre dann wirkliche Verwunderung.“
Verwunderung. Eine Weihnachtspredigt Von Karl Barth „Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede, die ihnen die Hirten … Mehr
Karl Barth, Christus und die Christen (1947): „Es geht für den Christen darum, die Freude zu bezeugen, die ‚im Himmel‘ ist. In dieser Freude dürfen wir leben, d. h. in Jesus Christus sind wir Menschen, die schon getröstet sind und die, auch wenn sie es schwer haben, nicht verzweifeln müssen, sondern die durch Christus fest genug gehalten sind, um gegen den Betrug der Welt, gegen den Unfug der Kirche und gegen ihre eigene Verkehrtheit immer wieder einen Abend und einen Morgen überstehen zu können. Das bißchen Manna, das die Israeliten in der Wüste jeweils gerade für einen Tag bekommen haben, um jeweils zu diesem Tag wieder herzlich Ja zu sagen, wird auch uns nicht fehlen, wenn wir nur hinlaufen, es aufzusammeln, wo es vom Himmel gefallen ist. So steht es mit dem Leben unter dem christlichen Trost. Man kann ihn nicht aufsparen, man kann ihn sich immer wieder schenken lassen. Aber er wird einem auch geschenkt. Und indem man ihn aufnimmt, muss man nicht verzweifeln, sondern ist man ein durch Christus Getrösteter, getröstet in der Welt und in der Kirche, getröstet auch in seinem eigenen Herzen und Gewissen.“
Christus und wir Christen (1947) Von Karl Barth Unser Thema hat die Eigenschaft, sehr einfach zu sein. Christus und wir … Mehr
Karl Barth, Selbstdarstellung (1962): „Ich mag schwerhörig geworden sein, aber das diesen Bedingungen entsprechende, dem Herrn zu singende neue Lied hat meine Ohren bis jetzt nicht erreicht. Und so darf ich mich in aller Bescheidenheit vorläufig noch nicht für überholt und abgelöst halten. Aber wie dem auch sei: Dominus providebit. Mir bleibt nur übrig, der systematischen Theologie zu wünschen, dass sie (was auch aus meinem Beitrag werde) in der nächsten und in aller ferneren Zukunft die bescheidene, aber freie, kritische aber fröhliche Wissenschaft bleiben oder eben wieder werden möge, als die sie mir durch alle Peripetien und Anfechtungen hindurch lieb geworden und der Mühe wert gewesen ist.“
Der folgende Text von Karl Barth ist wohl zu nicht zu dessen Lebzeiten veröffentlicht worden: Selbstdarstellung (Juni 1962) Von Karl … Mehr
Karl Barth, Christ and We Christians (1947): „Christ is the victor. Victory is more than consolation. And hope is more than good courage. Perhaps traditional Christianity suffers above all from the fact that we understand Christ at best as a comforter and his gift at best as good courage, as the gift of patience and confidence and decisiveness. That is nothing small, but there is another horizon. As the church of Jesus Christ, we would not only owe ourselves, but also God and mankind a decisive debt if we did not want to realize that Christianity not only has a Good Friday side, but also an Easter side. Rightly understood, the cross is not a sign of paradox and dark mystery, but a sign of victory.“
Christ and We Christians (1947) By Karl Barth Our topic has the characteristic of being very simple. Christ and us … Mehr
Karl Barth, Predigt über Johannes 14,1 (1936): „Lassen wir uns gesagt sein, dass dieses Wort: Euer Herz erschrecke nicht! gerade auch in diese unsere letzten und tiefsten Nöte hinein gesagt ist. Wir dürfen sie ausbreiten vor Ihm, der das zu uns gesagt hat: wir dürfen und sollen ihm gestehen: Da bin ich, und kann nicht fromm sein, kann nicht beten, kann nicht glauben, weiß nicht, wie man das alles macht. Ich weiß nur das Eine, daß du der Herr, auch mein Herr, bist. Meine Freunde, wenn wir nur das wissen und gestehen, dann haben wir schon gehorcht und geglaubt, dann ist es schon geschehen, was geschehen muß, dann ist der Glaube schon da in unseren Herzen in seiner ganzen Kraft gegen alles Erschrecken.“
Das Wort sie sollen lassen stahn. Jesus sprach zu seinen Jüngern:Euer Herz erschrecke nicht!Glaubet an Gott uns glaubet an mich!Joh. … Mehr