Es gibt kein gutes Töten Von Robert Spaemann Wer ein Tabu bricht, hat zunächst einen argumentativen Vorsprung. Nicht nur Borniertheit, … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Martin Luther über die drei Stände Kirche, Gemeinwesen, Hausstand (Auslegung zu Genesis 2,16f): „Adam wurde also im Paradies nebst der Kirche danach auch die Ordnung (administratio) seines Hausstandes aufgetragen. Die Kirche aber wurde deshalb zuerst gegründet, damit Gott durch sie als Zeichen zeigen konnte, dass der Mensch auf ein anderes Ziel hin erschaffen ist als die übrigen Lebewesen.“
Über die drei Stände Kirche, Gemeinwesen, Hausstand (Auslegung zu Genesis 2,16f) Von Martin Luther »Und er gebot ihm und sprach: … Mehr
Über den Thymos und dessen schädigenden Auswirkungen: „Wo der wählerische Homo optativus immer weniger für sich selbst erreichen kann und immer mehr zu verlieren hat, lässt die Verlusterfahrung den Thymos über sich herauswachsen. Als Populismus oder Haltungsaktivismus kollektiviert zersetzt er in seinem Eifer den Gemeinsinn, senkt Toleranzschwellen und lässt Konflikte eskalieren. Ist die kommunikative Vernunft nicht länger einem kollektivierten Thymos gewachsen, zerfällt ein demokratischer Verfassungsstaat in einen Tribalismus oder wird durch eine Diktatur ersetzt.“
Über den Thymos und dessen schädigenden Auswirkungen Von der anthropologischen Tradition her unterscheidet man bezüglich des Menschseins zwischen Geist (pneuma/spiritus) … Mehr
Die Königswahl Abimelechs als Paradigma eines populistischen Führertums im Alten Testament: „Was ist besser für euch: wenn siebzig Männer über euch herrschen, alle Söhne Jerubbaals, oder wenn nur ein Mann über euch herrscht? Denkt auch daran, dass ich euer Fleisch und Bein bin.“ (Richter 9,2)
Die Königswahl Abimelechs und dessen gewaltsame Machtergreifung in Israel lässt sich als Paradigma eines populistischen Führertums lesen: „1 Abimelech, der … Mehr
Hans Ehrenberg, Die satanische Dreifaltigkeit. Eine Auslegung der Offenbarung 13 (The Satanic Trinity, 1941): „Die Kirche sollte weder zurückhaltend noch unvorsichtig sein, wenn sie Worte wie ’satanisch‘ verwendet, und sie sollte niemals die unverzichtbare eschatologische Perspektive des Evangeliums vernachlässigen, insbesondere in Zeiten historischer Katastrophen.“
Nachdem der Bochumer Pfarrer Hans Ehrenberg dank der Unterstützung des englischen Bischofs George Bell 1939 aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen entlassen … Mehr
Johannes Brenz, Das Fundament der Kirche und die Pflichten ihres Amtes (1548): „Wir haben deshalb deutlich gemacht, dass die Kirche Christi nicht auf weltliche Gewalt, sondern auf die Lehre des Evangeliums, d.h. unser Amt, gegründet ist. Wir wollten aber dies ein wenig reichlicher ausführen, dass wir erkennen, dass, auch wenn die gottlose Welt die Kirche stürzt oder verfolgt, diese trotzdem nicht stürzt oder unterdrückt oder zerstört wird, wenn wir es an unserem Amt nicht fehlen lassen, das das Fundament der Kirche und durch göttliche Macht übertragen und aufs stärkste begründet.“
Das Fundament der Kirche und die Pflichten ihres Amtes (1548) Von Johannes Brenz Eingeleitet und übersetzt von Martin Brecht Im … Mehr
Katharina Staritz, Rundschreiben an die Breslauer Pfarrer zum Judenstern im Gottesdienst (1941): „Es ist Christenpflicht der Gemeinden, sie nicht etwa wegen der Kennzeichnung vom Gottesdienst auszuschliessen. Sie haben das gleiche Heimatrecht in der Kirche wie die anderen Gemeindeglieder und bedürfen des Trostes aus Gottes Wort besonders.“
Nachdem im September 1941 alle Juden in Deutschland den „Judenstern“ tragen mussten, verfasste die Breslauer Stadtvikarin Katharina Staritz ein Rundschreiben … Mehr
Margarete Susman, Liebe (1951): „Nur, wo sie jäh in ihrer Gottgewalt / Hindurchbricht durch die Welt von Zeit und Not / Und bricht, von ihrem eignen Ganz umloht, / Vor unsern Augen unser irdisch Brot, / Erkennen wir die göttliche Gestalt.“
Liebe Wir ahnen sie, die schweigsam zwischen uns Hinwandelnde.Uns sagt’s der Herzen Brennen,Und sagt es uns beredten innern Munds:Sie ist’s! … Mehr
Martin Luther, Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt (1536): „Christus sagt: »Es sei denn, dass jemand von neuem geboren wird, so kann er nicht ins Reich Gottes kommen.« Es gilt, dass man die eignen Gedanken, die eigne Weisheit und die eignen Meinungen fahren lässt und vielmehr das Wort hört, durch welches ein neues Herz in dir geschaffen wird ohne dein Zutun, wie die Frucht im Mutterleib.“
Predigt über Johannes 3,1-16. Die Notwendigkeit der geistlichen Neugeburt Von Martin Luther Es war aber ein Mensch unter den Pharisäern … Mehr