Ostern – Das Geheimnis des Gekreuzigten. Gedanken zum zentralen Inhalt der christlichen Botschaft (1971)
Von Eberhard Jüngel
I
Von einem Geheimnis muß man schon reden, wenn man von Jesu Christi Auferstehung reden will. Und von was für einem Geheimnis! Es sucht seinesgleichen. Wer es verstehen will, ist auf die christliche Verkündigung angewiesen, die davon redet. Am konzentriertesten, zugleich jedoch am einfachsten kommt es wohl in der Eigenart des Namens zum Ausdruck, mit dem wir denjenigen nennen, anrufen und ins Gespräch bringen, von dem der christliche Glaube bekennt, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat: Jesus Christus. Denn dieser Name ist zugleich der Hinweis auf ein Ereignis, das sich nicht von selbst versteht.
Jesus – das war Gottes Mensch, der geboren wurde, um ein Mensch unter Menschen zu sein. Christus – wurde dieser Mensch genannt, weil sein Tod das Leben dieses Menschen nicht einfach abgeschlossen, sondern in neuer Weise aufgeschlossen hat. Der Tod Jesu war, ist und bleibt nämlich darin einzigartig, daß sich Gott in den Tod dieses Menschen hereinziehen ließ. Gott – das heißt ewiges Leben. Von diesem ewigen Leben, das Gott selber ist, bekennt, der christliche Glaube, daß es am Kreuz Jesu dem Tode ins Auge gesehen habe. Dem Tode ins Auge gesehen, nicht um sich dann abzuwenden, weil es »sich vor dem Tode scheut und von der Verwüstung rein« bewahren will, sondern um ihn zu ertragen und in ihm sich zu erhalten. Hegel hatte ganz recht: Gott ist eine ewige Macht »nicht als das Positive, welches von dem Negativen wegsieht, … sondern er ist diese Macht nur, indem er dem Negativen ins Angesicht schaut, bei ihm verweilt«. Dies geschah im Tode Jesu von Nazareth. Wo aber Gottes ewiges Leben und der menschliche Tod einander so begegnen, da kommt es zu einem Kampf auf Leben und Tod. Die Osterlieder der Kirche haben mit ihren dramatischen Metaphern hierzu theologisch sehr viel treffendere Aussagen gemacht als die Dogmatiken.
Weil im Tode Jesu Gottes ewiges Leben am Werk war und Leben und Tod in ein neues Verhältnis zueinander gebracht hat, deshalb wird der Mensch Jesus zugleich Christus oder Gottes Sohn genannt. Oder auch einfach: der Herr. Jesus als der Christus, ein Mensch als Gottes Sohn, dieser Knecht als der Herr — das ist das Geheimnis des Gekreuzigten, das am Ostertage offenbar geworden ist. Wer sich von der christlichen Kirche zum Karfreitag und zum Osterfest etwas sagen lassen will, wird mit ihr diesem Geheimnis nachdenken müssen.
Kann man das? Kann man einem Geheimnis durch Denken gerecht werden? Ich denke, ja. Man muß dann allerdings ein Geheimnis von einem Rätsel unterscheiden können. Die Rätselhaftigkeit eines Rätsels endet, wenn das Rätsel gelöst ist. Und die Aufgabe des Denkens ist es durchaus, die Rätsel dieser Welt zu lösen. Auch der Tod ist solch ein Rätsel der Welt; und den Tod zu enträtseln ist eine – wissenschaftliche – Aufgabe des Lebens. Aber die Beseitigung der Rätselhaftigkeit einer Sache führt noch keineswegs in die Geheimnislosigkeit. Rechtes Denken zerstört kein Geheimnis, sondern führt immer tiefer in es hinein. Es gibt genug Dinge und Begebenheiten, Personen und Ereignisse, die um so geheimnisvoller werden, je besser man sie versteht. Die Liebe zum Beispiel. Das gilt nicht weniger für das Geheimnis, das wir mit dem Wort »Gott« umschreiben. Und deshalb ist auch und ist erst recht das Geheimnis des Todes und der Auferstehung Jesu Christi nachdenkenswert. Mit Denken zerstört man dieses Geheimnis nicht. Ganz im Gegenteil: man wird mit ihm vertraut und vertrauter, um immer mehr zu entdecken, daß man es hier mit dem Geheimnis aller Geheimnisse zu tun bekommen hat. Also sapere aude! Das heißt: habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
II
Denkt man dem Geheimnis des Todes und der Auferstehung Jesu nach, so wird man alsbald bemerken, daß man es hier nicht mit zwei verschiedenen Mysterien, sondern von zwei Seiten her mit ein und demselben Geheimnis zu tun hat. Am Ostertage geschieht nicht weniger und nicht mehr als die Entdeckung des Geheimnisses des Todes Jesu. Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Ostern lenkt also die Aufmerksamkeit zurück auf den Gekreuzigten, um dann freilich mit dem Gekreuzigten voran zu kommen. Man tut gut daran, sich dies ohne jede Abschwächung klarzumachen: Ostern – das ist nichts anderes als die Entdeckung des Geheimnisses des gekreuzigten Jesus Christus. Der Apostel Paulus hat deshalb den Auferstandenen als Gekreuzigten und nur als Gekreuzigten verkündigt und emphatisch betont, daß er »nichts wissen wolle als allein den gekreuzigten Christus«. Das ist keine theologische Spitzfindigkeit, sondern Einsicht in den Sachverhalt, daß Jesu Auferstehung nicht aus unserer Welt herausführt, sondern erst recht in unsere Welt hinein. Entsprechend bedeutet die in der Auferstehung Jesu begründete Hoffnung auf unsere eigene Auferstehung keine »Befreiung« von unserer Diesseitigkeit, keine »Erlösung« aus der Diesseitigkeit, Endlichkeit und Sterblichkeit unserer Existenz, sondern eben die Befreiung und Erlösung dieses unseres diesseitigen, endlichen und sterblichen Wesens. Man kann der Auferstehung Jesu Christi nicht nachdenken, ohne auf seinen Tod und damit auf unser irdisches Leben zurückverwiesen zu werden. Denn Ostern heißt, daß Gott auf Jesu Tod und damit auf unser Leben zurückgekommen ist.
»Auf etwas zurückkommen« besagt: eine frühere Sache neu verhandeln. Denn nur um etwas Gewesenes noch einmal so zu verhandeln wie schon zuvor, kommt man auf eine Sache nicht zurück. Gerichte kommen nur dann auf einen abgeschlossenen Prozeß zurück, wenn neue Gesichtspunkte eine wirklich neue Verhandlung der Streitsache wahrscheinlich erscheinen lassen. Für Fakultätssitzungen gilt Entsprechendes.
Wenn Gott auf etwas schon Geschehenes zurückkommt, dann besagt das in ganz anderer Weise noch, daß er das Geschehene in neuer Weise zur Verhandlung bringt, weil ein neuer Gesichtspunkt zur Geltung zu bringen ist. Der neue Gesichtspunkt, der im Blick auf Jesu Tod nach seinem Hinschied zur Geltung zu bringen ist, ist nun aber nicht irgend etwas, sondern das ist Gott selbst. Gott brachte sich selbst zur Geltung, als er im österlichen Ereignis der Auferweckung auf den Tod Jesu zurückkam. Inwiefern?
III
Man bedenke, daß Jesu Tod sich nach der Auffassung des Neuen Testaments vom Sterben aller anderen Menschen dadurch unterscheidet, daß am Kreuz dieses einen Menschen so etwas wie die vollendete Gottverlassenheit sich ereignete. Es ist ganz richtig, wenn Gegner des christlichen Glaubens darauf aufmerksam machen, daß andere Menschen von ihren Mitmenschen noch sehr viel unmenschlicher behandelt, noch sehr viel teuflischer exekutiert worden sind als Jesus von Nazareth von seinen Zeitgenossen. Und zu Unrecht getötet wurde wahrhaftig nicht nur dieser Eine. Das Besondere seines Todes ist zunächst etwas gar nicht Besonderes. Nämlich nur eben dies, daß er seinen eigenen Tod starb — so wie jeder Mensch für sich selber seinen eigenen Tod sterben muß, was allemal etwas sehr Besonderes ist, weil da allemal ein in seiner Individualität eigenes Wesen mit einer unverwechselbar und unaustauschbar eigenen Geschichte stirbt. Eben ein Mensch.
Zur unverwechselbaren und unaustauschbaren Individualität des Menschen Jesus und seiner Lebensgeschichte gehörte nun aber der unvergleichliche Anspruch, Gott unter Menschen gegenwärtig werden zu lassen. Jesus verkündigte mit Wort und Tat die Nähe der gerade in seinen Worten und Taten sich seinen Mitmenschen zuwendenden Herrschaft Gottes. Und er verkündigte die Herrschaft Gottes so, daß man die Zuwendung des herrschenden Gottes zu Jesu Mitmenschen nicht als Angriff eines machthungrigen Unterdrückers, sondern als befreiende Nähe eines auf Menschlichkeit bedachten Gottes erfahren konnte. Kurz: Jesus ermöglichte und provozierte Freude an Gott. Deshalb war er selbst so etwas wie das Evangelium in Person.
Und nun hängt das Evangelium in Person am Galgen, wird der Provokateur menschlicher Freude an Gott als Provokateur der geistlichen und weltlichen Obrigkeit vom Leben zum Tode gebracht. Das Evangelium in Person hat das Gesetz auf den Plan gerufen. Die Passionsgeschichte des Johannesevangeliums bringt diesen Sachverhalt später im Mund der Juden ausdrücklich in Erinnerung: »Wir haben ein Gesetz, und nach dem Gesetz muß er sterben; denn er hat sich selbst zu Gottes Sohn gemacht.« Zu Gottes Sohn freilich hatte Jesus sich selber gerade nicht gemacht. Zu Gottes Sohn hat ihn vielmehr der auf seinen Tod zurückkommende Gott gemacht.
Aber eben: sein Sterben, das war zunächst das genaue Gegenteil göttlicher Gegenwart. Der Tod bedeutete für den frommen Juden nicht nur Abschied vom Leben, sondern vor allem Abschied von Gon. Der Tote ist nach alttestamentlichem Verständnis von Gott und der Welt verlassen. Der Ort der Toten ist »Nichtwelt« (Scheol), und dort sind sie auch geschieden von Gottes Hand. Der ewig lebendige Gott gedenkt der Toten nicht mehr. Der Tod bricht alle Beziehungen, bucht auch die Gottesbeziehung des Menschen ab. Der Tod ist das Ereignis totaler Verhältnislosigkeit. Wenn also in Jesu Leben auf einzigartige Weise die hilfreiche Zuwendung Gottes zu hilflosen Menschen geschah, dann mußte Jesu unschuldiger Tod als eine besonders krasse Abwendung Gottes von diesem einen Menschen erscheinen. Rudolf Bultmanns Satz, man dürfe sich im Blick auf Jesu Tod die Möglichkeit nicht verschleiern, daß Jesus zusammengebrochen sei, sollte keinen Nachdenkenden schrecken. Denn daß Jesu Tod als ein sein Leben sinnlos abbrechendes Ereignis gänzlicher Gottverlassenheit verstanden wurde, haben die fliehenden Jünger deutlich genug zu erkennen gegeben.
Auf diesen Tod gänzlicher Gottverlassenheit ist Gott zurückgekommen, indem er aut den so Gestorbenen, indem er auf diesen gottverlassenen Menschen zurückkam. Damit aber ist er auf alle menschliche Gottverlassenheit, ja Gottlosigkeit ein für allemal zurückgekommen. Er tat das, indem er sich mit diesem toten und gottverlassenen Menschen für Zeit und Ewigkeit identifizierte. Diese Identifikation Gottes mit dem toten Jesus heißt Auferweckung von den Toten. Sie besagt, daß da, wo alle Verhältnisse enden, Gott sich selber eingesetzt hat, um mitten aus der Verhältnislosigkeit des Todes neue Verhältnisse zu schaffen. Wir können auch sagen, daß Gott sich durch seine Identifikation mit dem gekreuzigten Jesus allererst als unser Gott definiert hat: nämlich als das höchste Wesen, das deshalb das höchste aller Wesen ist, weil es sich am tiefsten erniedrigt, um den Menschen mit sich empor zu bringen aus dem Elend der Beziehungslosigkeit. Das aber heißt, daß Gott sich — nicht mit Worten, sondern mit seinem eigenen Sein — als Liebe definiert hat. Liebend bewegt Gott sich selbst, um von Liebe bewegt dem Toten, Negativen, Heillosen zu Hilfe und auf diese Weise auf jedes Menschenleben zurück zu kommen. Liebend partizipiert Gott am Elend der aus Selbstzerstörung und Schuld resultierenden Nichtigkeit des Menschen, um Leben und Tod in ein neues Verhältnis zu bringen, das Auferstehung von den Toten genannt zu werden verdient.
IV
Es gehört zur Eigenart des Geheimnisses von Tod und Auferstehung Jesu, daß es alle Menschen angeht. Was zwischen Gott und Jesus geschah, war keine Privatgeschichte, sondern das ist Gottes öffentliche Geschichte mit der Menschheit, Weltgeschichte. Auf das Leben aller Menschen ist Gott zurückgekommen, als er auf Jesu Tod zurückkam. Das neue Verhältnis von Tod und Leben, das die Selbstidentifikation Gottes mit dem toten Jesus begründet hat, ist ein göttliches Angebot an die ganze Welt, deren Sein durch Tod und Auferstehung Jesu unwiderruflich bestimmt wird. Zum Zeichen dieser Bestimmung existiert die christliche Kirche.
Die christliche Kirche ist nur dann das, was sie sein soll, wenn sie das göttliche Angebot eines neuen Verhältnisses von Leben und Tod und die damit definitiv gegebene Bestimmung der Welt durch Tod und Auferstehung Jesu zur Darstellung bringt. Das heißt aber, daß die christliche Kirche notwendig in einem — hilfreichen! — Gegensatz zu der sich ihrer Bestimmung widersetzenden Welt sein muß. Dieser Gegensatz von Kirche und Welt will freilich wohl verstanden sein. Wer hier in die Irre geht, hat sicher auch das ganze Geheimnis des vom Tode auf erweckten Gekreuzigten mißverstanden. Besondere Behutsamkeit – nicht Ängstlichkeit! – ist deshalb angebracht.
Inwiefern kann man, muß man sagen, daß die Welt sich ihrer Bestimmung widersetzt? Die gängige theologische Antwort darauf lautet: insofern die Welt sich selber zu bestimmen versucht. Anthropologisch formuliert: der sich selbst bestimmende Mensch widerspricht der Bestimmung des geschöpflichen Seins durch Tod und Auferstehung Jesu Christi. Aber diese gängige theologische Antwort greift zu kurz. Denn zur Selbstbestimmung –und das heißt zur Freiheit — wird der Mensch durch Jesus Christus ja gerade bestimmt. Bestimmung zur Selbstbestimmung ist freilich etwas anderes als eine sich selbst erzeugende Selbstbestimmung. Auf diesen Unterschied kommt es dem Glauben an. Denn dies, daß man zur Selbstbestimmung allererst bestimmt, zur Freiheit allererst befreit wird, das ist der Grund des Gegensatzes von Kirche und Welt. Darin nämlich widersetzt sich der Mensch mit seiner Welt der österlichen Bestimmung zur Selbstbestimmung, daß er in keiner Weise bestimmt werden will. Wer aber in keiner Weise bestimmt werden will, pervertiert die Selbstbestimmung zur Alleinbestimmung. Allein kann man jedoch nur dann über sich bestimmen, wenn man alles bestimmt. Diese Tendenz des sich selbst und nur selbst bestimmen wollenden Menschen zur Alleinbestimmung und damit de facto zur Alleinherrschaft, macht den Menschen verhältnislos. Und die Tendenz zur Verhältnislosigkeit kennzeichnet den Menschen als Sünder. Er ist Sünder nicht erst dann, wenn er diese Tendenz verwirklicht hat und also wirklich nicht nur sich, sondern alles selbst und allein bestimmt; daß es dazu nicht kommt, ist das Werk göttlicher Vorsicht. Sondern er ist Sünder in dieser Tendenz, die in allem, was er tut und läßt, wirksam ist. Der Mensch ist Sünder in seinem Willen, sich selber und mit sich seine Welt allererst hervorzubringen. Er will Schöpfer sein, ohne Geschöpf zu sein. Und diesen Menschen, der nicht nur etwas machen und nicht nur etwas aus sich machen, sondern um seiner Unabhängigkeit willen letztlich sich selber machen will, nennt die Bibel Sünder.
»Sünder« ist heute allerdings ein selbst in der Theologie schon fast vergessenes Wort. Der sogenannte moderne Mensch hat nicht nur seine Unschuld, sondern auch seine Sünde verloren. Er lebt etsi peccatum non daretur. Er ist aber so erst recht Sünder. Denn die Sünde liebt es, sich klein zu machen, sich zum Verschwinden zu bringen. Magnificare peccatum, die Sünde groß zu machen ist deshalb eine bleibende theologische Aufgabe. Die Sünde wird aber nur dadurch groß, daß sie vergeben wird. So und nicht anders. Alles andere ist abermals Sünde. Denn eben das ist die österliche Bestimmung der Welt, das ist die Befreiung des Menschen zur Selbstbestimmung, daß Sünde vergeben, Vergangenheit bewältigt und die Zukunft für neue Verhältnisse frei gegeben wird.
Die Kirche hat Darstellung dieser göttlichen Bestimmung des Menschen und seiner Welt zur Freiheit zu sein. Sie ist und muß immer aufs neue werden: ein Raum der Freiheit, in dem Selbstbestimmung das Gegenteil von Alleinbestimmung ist. Ein solcher Raum der Freiheit ist inmitten einer vom Tode noch so sichtbar beherrschten Welt eine unübersehbare Spur der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Diese Spur führt nicht aus dem irdischen Leben heraus, sondern tiefer in es hinein. Sie führt zurück in eine Welt, die Tod verfügt statt ihn zu bekämpfen. Wer jedoch der Spur der Auferstehung Jesu Christi folgt, konspiriert nicht mit dem Tod, sondern wird alles tun, um ihn auf das sich von selbst einstellende Ende menschlichen Lebens zu beschränken. Dafür zu sorgen, daß der Tod darüber hinaus kein Recht und keinen Ort hat in der Welt — das ist die weltliche Verpflichtung, mit der die Christenheit ihre geistliche Freiheit zu bezeugen hat. Ohne diese weltlichen Folgen bleibt die geistliche Freiheit des Christenmenschen gespenstisch. Der auferstandene Christus ist aber alles andere als ein Gespenst Seine Realität ist die des Kreuzes, die uns auf die seufzende Kreatur zurückverweist. An ihrer Seite hofft und arbeitet die Christenheit. Sie hofft auf das Heil und arbeitet für das Wohl der Welt. Tut sie es?
Quelle: Publik, Nr. 15 vom 15. April 1971, S. 19.