Karl. R. Popper, Hat die Weltgeschichte einen Sinn? (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde): „Es sollte sicher betont werden, dass wir zahlreiche Ziele und Ideale unse­rer abendländischen Kultur, wie die Freiheit und die Gleichheit, dem Einflusse des Christentums verdanken. Aber zur selben Zeit besteht die einzige rationale und auch die einzige christ­liche Einstellung selbst zur Geschichte der Freiheit in dem Ein­geständnis, dass wir selbst für sie die Verantwortung tragen, und das in demselben Sinne, in dem wir für den Aufbau unse­res Lebens verantwortlich sind.“

Hat die Weltgeschichte einen Sinn? (Die offene Gesellschaft und ihre Feinde) Von Karl. R. Popper Hat die Weltgeschichte einen Sinn? … Mehr

Karl Löwith, Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956): „Für den christlichen Glauben ist die Geschichte nicht ein autonomer Bereich menschlichen Strebens und Fortschritts, sondern ein Bereich der Sünde und des Todes und daher erlösungsbedürftig. In beiden Perspektiven kann der historische Fortschritt nicht als allwichtig erlebt werden.“

Geschichte und Christentum (History and Christianity, 1956) Von Karl Löwith Der moderne Mensch überschätzt die Bedeutung der Geschichte innerhalb der … Mehr

Karl Barth über Gott und die Weltgeschichte (KD IV/1): „Was ist das aufregend Interessante der Weltgeschichte? Die Monotonie des Hochmuts, in welchem der Mensch sich selbst und seinem Nächsten schon in grauer Vorzeit und dann im Auf und Ab seiner späteren Fortschritte und Rückschritte im Einzelnen wie im Ganzen offensichtlich nur immer aufs neue zu Leid gelebt hat, bis auf diesen Tag zu Leid lebt und ganz bestimmt bis zum Ende aller Tage zu Leid leben wird.“

Über Gott und die Weltgeschichte Von Karl Barth Die Bibel kennt auch nicht das Wort «Geschichte». Obwohl und indem sie … Mehr