Robert W. Jenson über das Sola Scriptura (2011): „Meiner Einschätzung nach könnten wir auf den Slogan verzichten und einfach das sagen, was die Altlutheraner inhaltlich sagten: Einerseits sollen wir die Schrift als lebendiges Gesetz und Evangelium hören und ihre sprachliche Gegenwart in der Kirche bevorzugen, damit sie dort gehört werden kann; und andererseits sollen wir uns bei Zweifeln über moralische oder theologische Fragen an die Schrift als letzte Autorität wenden. Das ‚allein‘ fügt nichts hinzu, was notwendig wäre.“

Sola Scriptura als lutherischer Slogan Von Robert W. Jenson Von all unseren Slogans ist dies wohl der am häufigsten zitierte … Mehr

Eberhard Jüngel, ‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken: „Die Texte der Heiligen Schrift locken uns nun, zu ihnen zurückzukehren, in sie einzukehren, um uns in ihnen aufzuhalten, in ihnen gleichsam Wohnung zu nehmen, in ihnen hin und her zu gehen wie in einem Haus mit vielen Gemächern. Dann vermitteln sie uns eine Geborgenheit oder so etwas wie Heimat, ohne die man in der komplexen, ja überkomplexen Wirklichkeit unserer Welt schwerlich seinen Weg findet.“

‚sola scriptura‘. Von der reformatorischen Lust, aus der Quelle zu trinken Von Eberhard Jüngel I. Breit dahinfließende Ströme haben etwas … Mehr