Martin Luther über den rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522): „Wenn du das heilige Kreuz trägst und musst viel um solchen Glaubens und Bekenntnisses willen leiden, so dass du Leib und Leben, Gut und Ehre, Freund und Gunst daran setzen musst, das heißt recht gefeiert und den Sabbat geheiligt, da nicht du selbst, sondern Gott allein in dir wirkt, und du nur ein leidender, verfolgter Mensch bist. Das ist das dritte Stück des Gottesdienstes, im dritten Gebot zusammengefaßt. Siehe, das ist die erste Tafel mit den ersten drei Geboten, welche in die drei Stücke inbegriffen werden: Glauben, Bekennen und Leiden; dadurch wird diesem Leben und der Welt entsagt und allein Gott gelebt.“

Vom rechten Gottesdienst wider die Herodisten (Weihnachtspostille, 1522) Von Martin Luther Keinen bessern Unterschied kann man hierin haben als Gottes … Mehr

Dorothy L. Sayers, Könige in Judäa. Ein Hörspiel um das Kind in der Krippe (1941): „MELCHIOR: Herrscher sind wir. Wir wissen, dass der Menschheit eine gute Regierung am meisten nottut, eine Regierung, die Ordnung bringt und Freiheit ge­währt. Dies aber ist die Frage, die uns quält: Werden Macht und Liebe endlich zusammen wohnen können, wenn das verheißene Königreich kommt?“

Könige in Judäa. Ein Hörspiel um das Kind in der Krippe Von Dorothy L. Sayers 1941, also mitten im zweiten … Mehr