Hermann Dietzfelbinger, Bei Gott zu Hause sein (Schwäbische Landeszeitung, 1955): „Es geht für uns Menschen eine unendlich heilende Kraft vom Bilde Jesu aus. Es hat eine unwahrscheinlich starke Wirkung in diesen Tagen, bloß einfach die Weihnachtsgeschichte zu lesen, einmal, zweimal, dreimal. Versuchen wir’s doch, allein oder miteinander! Kranke lassen sich bestrahlen, so oft es der Arzt verordnet. Das Bild Jesu in den Evangelien hat noch mehr heilsame Strahlkraft: Es heilt unsere Menschlichkeit von innen her. Wenn Menschen eng miteinander verbunden sind, wenn Eheleute, die sich gut verstehen, lange miteinander gelebt haben, so werden sie oft bis in die Gesichtszüge oder bis in manche Bewegungen einander ähnlich. Auch der Umgang mit Jesus prägt den Menschen und macht uns anders zueinander. Denn in ihm schämt sich Gott selber nicht, uns Brüder zu heißen.“

Da hatte Hermann Dietzfelbinger (1908-1984) gerade seinen Dienst als bayerischer Landesbischof begonnen, als er 1955 auf der Titelseite der Schwäbische … Mehr

Unangemessene Karnevalsfeiern – aus dem Kirchlichen Jahrbuch 1962: „Es bleibt schmerzlich, feststellen zu müssen, dass trotz solcher Abmahnungen in vielen Orten der Bundesrepublik Karneval mit zahlreichen Veranstaltungen und Umzügen in einer der Lage nicht angemessenen Weise gefeiert wurde.“

Unangemessene Karnevalsfeiern (Aus dem Kirchlichen Jahrbuch 1962, S. 129) In Bayern wurde von allen Kanzeln der Evangelisch-Lutherischen Kirche am 21. … Mehr