Das unsägliche ’stille Gebet‘: „Biblisch ist es jedenfalls nicht, wenn dort heißt, dass der Name des HERRN anzurufen ist und dass der HERR ‚der Gerechten Gebet erhört‘ (Spr 15,29) Von göttlichem Gedankenlesen ist in der Bibel nicht die Rede; und mal ganz ehr­lich, wer unter uns kann es leiden, wenn eine uns nahestehende Person nicht ausspricht, was Sache ist, sondern schlichtweg erwartet, wir hätten ihre Gedanken gefälligst (richtig) zu lesen. Nichts anderes wird von IHM erwartet, wenn wir uns unser stilles Gebet denken.“

Das unsägliche „stille Gebet“ Schon einmal etwas von einem stillen Gebet gehört? Ich auch nicht, geschieht es doch eben in … Mehr

Das selbstbezügliche Gebet und die Gottvergessenheit: „Nicht selten erweist sich das gottesdienstliche ‚Gebet‘ als eine Art Selbstgespräch, in dem lediglich laut gedacht wird, ohne tatsächlich etwas von Gott zu erwarten. Diese Erwartungslosigkeit des Betens führt in der Liturgie – insbesondere im allgemeinen Kirchengebet – zu rein kognitiven Bitten (‚Herr, lass uns erkennen, dass …‘) oder zu adressatlosen ‚Litaneien‘.“

Das selbstbezügliche „Gebet“ und die Gottvergessenheit In der Bibel findet sich weder ein griechischer noch ein hebräischer oder lateinischer Begriff, … Mehr