Timothy Radcliffe, Weshalb bist Du hier?: „Wir werden vielleicht nie erfahren, wozu wir hier sind. Alles, was wir tun können, ist, auf den Herrn zu hören, der nicht brüllt, sondern in einem leisen Flüsterton spricht, einer stillen, kleinen Stimme, die am besten mit „dünnes Schweigen“ übersetzt werden kann (1. Könige 19,11-12). Was ich höre, kann eine wichtige Neuausrichtung meines Lebens sein, oder nur ein kleiner Anstoß, heute etwas zu tun.“

Weshalb bist Du hier? Von Timothy Radcliffe Ein ehemaliger Generalmagister des Dominikanerordens, der auf die Vollendung seines 75. Lebensjahres zugeht, … Mehr

Martin Luther über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521): „Daher kommt’s, dass eine fromme Magd, wenn sie nach ihrem Befehl hingeht und nach ihrem Amt den Hof kehrt oder Mist hinaus bringt, oder ein Knecht, der in gleicher Mei­nung pflügt und fährt, auf der richtigen Straße stracks auf den Himmel zugehen, während ein anderer, der nach Santiago wallfahrtet oder zur Kirche geht, aber sein Amt und Werk liegen lässt, stracks zur Hölle geht.“

Über den Beruf des Christen. Aus der Auslegung von Johannes 21,19b-24 (1521)[1] Von Martin Luther 1. [306,17-307,12] Ohne Rücksicht auf … Mehr

Yves Raguin, Viele brechen nur scheinbar auf – zur eigenen Gotteserkenntnis. Meditation über Abrahams Aufbruch (Genesis 12,4-5): „Gott will ein leibhaftiges Wesen vor sich sehen, das weinen kann, schreien unter den Wirkungen seiner läuternden Gnade; er will ein Wesen, das um den Wert menschlicher Liebe weiß und die Anziehung des anderen Geschlechts kennt. Er will ein Wesen, das den heftigsten Wunsch verspürt, ihm zu widerstehen, warum nicht? …“

Am Ende der Berufsgeschichte Abrahams in Genesis 12 heißt es: „Da ging Abram, wie der HERR es ihm gesagt hatte, … Mehr