Karl Barths Andacht für den Dienstag in der Karwoche zu 1. Könige 3,12f: „Es ist so gar nichts Scheinendes und Großartiges, was Jesus Christus da ausrichtet. Was bedeutet es inmitten all des anderen, was uns alle scheinbar so viel näher und dringlicher angeht? Was bedeutet es inmitten der großen Bewegungen der Welt- und Kirchengeschichte? Was da an den Tag kommt, ist ja nur, dass wir verworfene und verlorene Menschen sind, die durch unbegreifliche Barmherzigkeit über dem Abgrund des Todes gehalten werden, so dass wir nicht fallen, und doch nicht verstehen, warum wir nicht fallen.“

Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Die­nem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr

Karl Barths Andacht für den Montag in der Karwoche zu 1. Samuel 12,22: „Wer weiß es im Grunde nicht, dass auch er ein Verlas­sener ist? Dieses sein Volk der Verlassenen verlässt der Herr nicht. Das dürfen und sollen sie wissen. Man soll es ihnen laut und eindringlich sagen: Seliges Volk, gerade ihr seid die vom Herrn des Lebens nicht Verlassenen. Siehe, bei euch ist er alle Tage bis an der Welt Ende!“

Für das von Gerhard Jacobi initiierte Buchprojekt „Erhalt uns, Herr, bei Die­nem Wort! Evangelische Andachten für jeden Tag“, 1932 im … Mehr