Philipp Melanchthon über die Anrufung Gottes und das Gebet (Loci Praecipui Theologici, 1543): „Was ich am Anfang betont habe: Man soll sorgfältig bedenken, wen man da anruft, wo sich dieser Gott offenbart hat, und warum er uns erhört. Das soll man sorgsam erwägen, damit unser Herz beim Gebet nicht umherschweift, wie das bei den Heiden geschieht. Deshalb hat der ewige Sohn Gottes die menschliche Natur angenommen und unter uns gewohnt, damit die Betenden wissen: Dieser ist wahrhaft Gott. Er hat sich selbst offenbart durch seinen Sohn, und der ewige Vater hat durch diesen Sohn bezeugt, dass er ihn gesandt hat.“

Über die Anrufung Gottes und das Gebet (De invocatione Dei seu de precatione) Von Philipp Melanchthon Obwohl über viele andere … Mehr

Huub Oosterhuis, Kennst du mich? Wen kennst du dann?: „Bist du der Einzige, vor dessen Augen / meine Nacktheit nicht verborgen ist? / Kannst du es ertragen, wie kein anderer, / dass ich kein Licht gebe, nicht warm bin, / dass ich nicht schön bin, nicht viel, / dass keine Quelle entspringt / in meiner Tiefe, / dass ich nur dieses Gesicht habe, / kein anderes? / Bin ich durch dich, ohne Scham, / gesehen, angenommen, / von niemand Geringerem? / Wäre das nicht viel zu wahr?“

Kennst du mich? Wen kennst du dann?Weißt du mehr über mich als ich?Kennst du mich? Wer bin ich dann?Weißt du … Mehr