Fürbitten für die kommenden Tage in der Fastenzeit
HERR,
unser Gott,
Du hast Dir nichts vorgemacht,
als du uns Menschen geschaffen hast.
Erdlinge sind wir,
aus Staub geformt
und wieder zu Staub werdend.
Du machst uns nichts vor in dem,
was Dein Sohn für uns erlitten hat.
Wir sind es,
die sich eine heile Welt vormachen,
wo alles gut sein soll,
so wie wir es für uns selbst wünschen.
Über unser Land,
über diese Welt,
über deine Schöpfung
legt sich Düsternis,
die uns die Morgensonne nicht aufbricht.
So bedrängen wir Dich:
Stürze Machthaber vom Thron,
die Völker und Länder ihrem unersättlichen Ich unterwerfen.
Verschließe Münder, die Hass und Niedertracht das Wort reden.
Verstöre die Geister, die sich in Selbstgerechtigkeit verbreiten.
Raube dem Bösen die Kraft.
Führe Parteien in unserem Land zusammen,
die eine gute Regierung formen.
Stärke Mandatsträger, die sich für das Gemeinwohl engagieren.
Lege Politikern gegenseitigen Respekt ans Herz.
Dränge deiner Kirche das Evangelium auf
Gib deinen Geist in unsere Herzen,
dass wir mit Zuversicht deinen Sohn verkünden
und in Liebe zueinanderfinden.
Wirke in die Seelen und Körper der Kranken ein,
stärke die Schwachen,
richte Gedemütigte und Gebeugte auf.
befreie die Süchtigen,
umhülle Einsame und Trauernde mit Liebe.
DU Gott teilst aus – und wir empfangen,
du nährst uns – und wir werden satt,
du kommst in unser Dunkel – und es wird hell.
Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.
Amen.