Jörg Zink, Was bleibt, stiften die Liebenden: „Glaube wird sich wandeln in Schauen, Hoffnung in dankbaren Lobgesang. Allein die Liebe bleibt, was sie war. Darum, was bleibt in Zeit und Ewigkeit, stiftet der liebende Gott, stiften die Liebenden mit ihm.“

Eine Handvoll Scherben

Vielleicht bleibt am Ende auch
von den Bemühungen der Liebenden
nichts übrig
als eine Handvoll Scherben.

Ein paar Scherben,
in denen sich ein paar Lichter spiegeln.
Aber dies, eine Scherbe sein,
in der sich ein wenig
vom Glanz Gottes spiegelt,
das ist am Ende die einzige Ganzheit,
die uns erreichbar ist.
Und das soll genug sein.

Nun aber bleiben Glaube,
Hoffnung, Liebe.
Glaube wird sich wandeln in Schauen,
Hoffnung in dankbaren Lobgesang.
Einzig die Liebe bleibt, was sie war.

Darum, was bleibt
in Zeit und Ewigkeit,
stiftet der liebende Gott,
stiften die Liebenden mit ihm.

Jörg Zink, Was bleibt, stiften die Liebenden, Stuttgart: Kreuz Verlag, 1979, S. 314f.

Hier der Text als pdf.

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