Ludwig Ingwer Nommensen (1834-1918)
Von Lothar Schreiner
1. Leben und Wirken
Ludwig Ingwer Nommensen wurde am 6.2.1834 auf der Insel Nordstrand, Schleswig, geboren. Sein Vater war Deichschleusenwärter. Die Rettung bei einem Unfall führte ihn zu dem Entschluß, Heidenmissionar zu werden. Er trat 1857 in die Rheinische Missionsgesellschaft zu Barmen ein und wurde nach vierjähriger Ausbildung ordiniert (20.10.1861). Wenige Monate später reiste er nach Indonesien aus. Gemeinsam mit vier anderen Missionaren begann er die Mission unter den Batak und konnte 1864 bei den Toba Batak im Silindungtal, Nordsumatra, Fuß fassen.
Er missionierte unter der Dorfbevölkerung des von der holländischen Regierung noch unabhängigen Gebietes, indem er mit den Batak lebte, ihre Sprache sprach und unermüdlich Anlaß zu fast unbegrenztem Vertrauen gab. Er nahm ihre Menschenwürde und ihr Recht auf eigene Überzeugung ernst. Der Häuptling Raja Pontas Lumbantobing (ca. 1830-1900) schützte ihn und vermittelte, Vertrauen bildend, zwischen Nommensen und der Führerschaft des Volkes. Er wurde Christ und wagte es, sein Volk zu drängen, das Evangelium von der Vergebung der Schuld und von der Versöhnung mit Gott und den Feinden anzunehmen und die holländische Regierung aus politischer Klugheit zu akzeptieren, so daß die altreligiösen Führer schließlich nachgaben. Zusammen mit Lumbantobing und dem Pädagogen Peter Hinrich Johannsen (1839-1898) legte Nommensen den Grund zur sog. historischen Epoche der Christianisierung der Batak.
P.H. Johannsen hat das Verdienst, während der ersten drei Jahrzehnte Lehrer-Prediger ausgebildet und eine bataksche Literatur geschaffen zu haben. Eine frühe geistliche und soziale Verselbständigung der Getauften erreichte Nommensen, indem er Andachtsgruppen in den Dörfern bildete, die von Laienmitarbeitern, den späteren Gemeindeältesten betreut wurden. Er taufte in den ersten zwei Jahrzehnten Familien und Einzelne, wobei er großen Wert auf persönliche Glaubensüberzeugung legte. Er übersetzte christliche Grundschriften.
Schon ein Jahr nach den Erstlingstaufen vom 27.8.1865 führte Nommensen die „Kirchenordnung der durch die von der Rheinischen Missionsgesellschaft gebildeten Gemeinden aus den Heiden“ ein, die die entstehende Kirche an die „kanonischen Bücher der heiligen Schrift gemäß der Augsburgischen Konfession, dem Katechismus Lutheri und dem Heidelberger Katechismus“ band (1866). Mit Rücksicht auf das Wachstum der Gemeinden entwarfen Nommensen und W. Ködding (1837-1897) eine kontextuell orientierte Kirchenordnung (1881-1930). Fragen der Lehre und des Bekenntnisses wurden in dieser Ordnung nicht berührt. Das Verständnis von der Kirche wurde mehr von der genossenschaftlich-anthropologischen als von der christologischen und universalen Begründung her entwickelt. In Glauben und Praxis unterschied er Elemente, die dem Christlichen widersprachen, von solchen, die ihm konform erschienen. Elemente, wie z.B. das Bodenrecht, hielt er für neutral. Dieser Zugang zur Lebens- und Glaubenswelt der Batak war zwar nicht von einem ganzheitlichen Verständnis menschlicher Existenz bestimmt, ermöglichte ihm jedoch neben der Verdammung des „Heidentums“, z.B. in der Ahnenverehrung und im batakschen Schamanismus, dekalogähnliche Teile der Adat, d.h. der Lebensordnung, anzuerkennen und so mit den Häuptlingen „christlich-bürgerliche Gesetze“ abzufassen. Die für die Christen lebensbedrohliche Auseinandersetzung mit den Priestern der alten batakschen Religion dauerte bis etwa 1878.
Die Barmer Missionsleitung ernannte Nommensen 1881 zum Ephorus der Rheinischen Batak- mission. Fortan galt ein Teil seines Wirkens den europäischen Missionaren und Schwestern. Er unterwies die Missionare in ihrem Umgang mit den Batak: „Man trage sie auf priesterlichem Herzen und predige ihnen das Wort zur Zeit und zur Unzeit. Man sehe jeden Menschen, der zu einem kommt, an als vom Herrn gesandt und widme ihm die Zeit, welche nötig ist, ihm den Weg des Lebens zu zeigen“ (Verein. Ev. Mission, Archiv Ms. RMG 1.340.3,29). Der Weg zu diesem Umgang mit den Menschen führt über die Erlernung der Sprache. Daneben „hat man ein Doppeltes zu tun, nämlich seinen Glauben den Heiden vorzuleben und die Denkungsart der Heiden zu studieren“ (a.a.O. 45). Bereits 1882 ließ Nommensen die Ausbildung von drei Lehrer-Predigern zu Pfarrern beginnen (Ordination als Hulp-Predikanten 1885). Erst mit der Internierung der deutschen Missionare, 1940, wurde die kirchliche Gleichberechtigung verwirklicht.
1885 zog Nommensen von Silindung an die dichtbesiedelte Südküste des Tobasees. Das rapide Wachstum der Arbeit 1885 bis 1911 spiegelt sich in vielen Briefen mit Bitten um Missionare und bataksche Lehrer: „daß wir in 1904/05 allein noch 28 Missionare brauchen“. So wurden 120 Lehrer-Prediger in die Pfarrerausbildung aufgenommen. Bis 1910 standen 637 Lehrer-Prediger zur Verfügung. Aus missionspolitischen Erwägungen änderte Nommensen sein Evangelisierungskonzept und stimmte der gruppenweisen Aufnahme in die Kirche zu, ohne auf vorheriger Glaubensbildung und -entscheidung zu bestehen.
Mit Genehmigung der örtlichen Fürsten konnte 1903 die Evangelisierung des Simelungunbatak-Gebietes beginnen. Diese Phase seines Lebenswerkes leitete er zwar noch ein, führte sie aber nicht mehr selbst durch. 1893 erhielt er das Ritterkreuz des königlich-niederländischen Ordens von Oranien-Nassau. Anläßlich des 50. Jahrestages seiner Ordination (13.10.1861) und des Anfangs der Batak-Mission (7.10.1861) wurde er 1911 mit dem Offizierskreuz des Ordens ausgezeichnet. Im Jahre 1904 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Evangelisch-Theologischen Fakultät Bonn.
Die selbstlose Präsenz als Verwirklichung der Liebe Christi bestimmte seine Verhaltensweise. So gewann er auch das Vertrauen des einflußreichen Priesterkönigs Sisingamangaraja XII., der die europäische Kolonialmacht ablehnte, aber Nommensen als ebenbürtig anerkannte. Bis zu dessen Tod 1907 vermittelte Nommensen zwischen ihm und der Kolonialmacht (Streng 137f). Jahrzehntelang hatte er als Schiedsmann oder Dorfrichter gewirkt – Last und Liebe zugleich. Darum vermochte er nicht zu akzeptieren, daß die Regierungsbeamten später diese Funktion übernahmen. Er fühlte sich einer Vollmacht beraubt. Auch für ihn galt, daß beständige Hingabe und Zuwendung nur für den Preis der Einseitigkeit zu haben sind.
Nommensens familiären Verhältnisse waren geprägt von der Spannung der Missionarsexistenz „zwischen Heimat und Missionsfeld“. Er heiratete 1866 Caroline Gutbrod (gest. 1887), die er mit ihren Kindern wegen Krankheit und Schule 1881 in Deutschland zurücklassen mußte. 1892 heiratete er Christine Harder, die 1909 auf Sumatra starb und drei Kinder hinterließ. Nommensen starb im Dienst am 23.5.1918. Seine Lebensleistung spiegelt sich sowohl in der Batakkirche mit ihren 34 Pastoren, 788 Lehrer- Predigern und 180.000 Mitgliedern (Stand 1918) als auch in der jahrzehntelangen Leitung der über 60 Missionsmitarbeiter/innen. Sie spiegelt sich auch in der Bereitschaft der Batak, die neue Zeit anzunehmen und so die Wende in ihrer jüngeren Geschichte herbeizuführen. In dieser Entwicklung hat auch die holländische Besetzung insofern eine positive Rolle gespielt, als sie ein gewisses Maß an ziviler Sicherheit und Ordnung gewährleistete. Nommensen hat als Pioniermissionar und erster Leiter der größten einzelnen evangelischen Kirche in Südostasien seinen Platz in der jüngsten Kirchengeschichte.
2. Glauben und Denken
Nommensens religiöse Vorstellungen wurden von der Erweckungstradition Schleswigs geprägt. Im Missionsseminar machte er sich die Theologie des Biblizismus zu eigen, wie sie von den Missionsinspektoren Friedrich Fabri und L. von Rohden gelehrt wurde. Letzterem blieb er zeitlebens verbunden. Zum Kern dieser theologisch-philosophischen Gedankenwelt gehörte die Popularisierung des Tholuck-Neanderschen Verständnisses vom Christentum als – neuem – Leben (A. Neander, E Tholuck). Nommensen und seine Mitbrüder übernahmen das Neue im Sinne von Leben, Gesetz, Sitte, Zeit und Herrschaft als kerygmatisches Paradigma für die Evangelisierung. Das neue Leben sollte das „heidnische“ Volk durchdringen. Der anthropozentrische Ansatz von Rohdens setzte Nommensen instand, von vornherein dialogisch zu evangelisieren und diese Missionsmethode zu seinem theologischen proprium zu machen. Der Taufunterricht begann mit der Frage nach der Seligkeit und dem ewigen Leben und dem erforderlichen Gehorsam gegen den Dreieinigen Gott, weniger mit Genesis und mit Israel. Nommensens Vorstellungen von organischem Wachstum christlicher Sittlichkeit wurde von einer unerschütterlichen Christus-Frömmigkeit getragen, die den anthropozentrischen Ansatz vor dem Abgleiten in eine für die Batak neue Weltanschauung bewahrte. Hinführen zu persönlicher Entscheidung und zur Heilserfassung, orientiert an der Wiederkunft Christi, blieben Schwerpunkte seiner Verkündigung. Seine kirchlich-pietistische Herkunft veranlaßte ihn die Gestalt des „Teufels“, die die Batak in ihrer Religion nicht kannten, sowohl in die Übersetzung biblischer Texte (Iblis, arab.-malaiisch) als auch in die Verkündigung hineinzunehmen. Als Widersacher des Menschen galten bei den Batak Totengeister (begu).
Nommensens Gemeindeaufbau orientierte sich an seiner Vorstellung von der Kirche. Auch hier erwies sich der anthropozentrische Ansatz seiner Theologie als geeignetes Instrument zur Einwurzelung der christlichen Gemeinschaft im Batakvolk. Durch Beispiel und Methode vermittelte er eine menschlich-solidarische Existenz. Folgerichtig übertrug er nach den ersten Taufen die Verantwortung für den Glauben an bereitwillige Männer in den Dörfern. Er erreichte so eine Vervielfältigung der Evangelisierung: „Durch Lehrer (ausgebildete Gemeindeleiter) werden eigentlich wenige in die Gemeinde eingeführt, dagegen viele durch Häuptlinge, Älteste und fromme oder auch nichtfromme Christen“ (Referat „Die Batakpredigt“, o. J.: Vereinigte Ev. Mission, Archiv Ms. RMG 1.340.2). In dieser Kirchenvorstellung über wiegt der Aspekt der unter Gottes Wort versammelten Gläubigen gegenüber dem Aspekt vom Leib Christi. Nommensen praktizierte eine kontextuelle Ekklesiologie, indem er die Adat und die Struktur des Batakvolkes für den Aufbau der Volkskirche übernahm und ihr anpaßte, vielleicht auf Kosten des unverwechselbar Christlichen in ihr. Er richtete immer neue „Zentren“ oder Zellen ein, die eigenständig eine geistliche Dynamik entfalteten und einer Bekehrung durch Assoziation den Weg Öffneten. „Nommensen schuf die geistliche Möglichkeit der Zunahme von Macht und Ansehen, so daß die Batak auch auf seine Religion hörten und das Christentum vorwärts eilte“ (von Zanen 103).
3. Aufnahme und Interpretation
Nommensens fünfzigjähriges Lebenswerk unter dem Volk der Batak vollzog sich unter religiösen und kommunikativen Gegebenheiten, die von Europa sehr verschieden waren. In seinem Selbstverständnis war er zuerst und wesentlich der Evangeliumszeuge in uneingeschränkter Solidarität mit den Menschen dieses Volkes. So wurde er von ihnen als der Ihrige angenommen und verstanden. Für das authentische Verständnis des Mannes und seiner Leistung ist darum die Art und Weise entscheidend, in der die Menschen in Indonesien ihn sahen. Im Vergleich dazu bleibt seine Rezeption in Europa durch eine Interpretation vermittelt, die an Missionswerbung orientiert ist. Im Gegensatz zu seiner hohen Bedeutung in Nordsumatra ist die Lage der Quellen ziemlich begrenzt. Sein veröffentlichtes Schrifttum ist von geringem Umfang. Der Nachlaß in Europa umfaßt den langjährigen Briefwechsel mit der Missionsleitung und mit seinen Kindern sowie Tagebücher, einige Referate und thematische Schriftsätze, persönliche Papiere und Urkunden. Nommensens zahllose Briefe an Empfänger in Sumatra scheinen nicht erhalten zu sein.
J. Warneck vertritt in seinem Lebensbild Nommensens (1919), der einzigen eigenständigen deutschen Biographie, die These: „Die Geschichte dieser Mission ist zugleich die Geschichte Nommensens“ (6). Er sieht ihn als „unvergeßlichen Führer“ und idealen Pionier der Mission. Die Betonung von Nommensens Verdiensten als einer Einzelpersönlichkeit verkürzt den Zusammenhang mit seinen Mitarbeitern. J.H. Hemmers’ holländische Biographie 1928 (1935) verarbeitet auch holländische Literatur und gewährt einen von der Rheinischen Mission unabhängigen Zugang zu Nommensen. Nommensens Sohn Jonathan (1873-1950) legte 1921 ein bataksches Lebensbild seines Vaters vor, das, in Sumatra verfaßt, durch authentische Situationsberichte und eine eigenständige Interpretation hervorragt. Nommensen hat in Indonesien eine anhaltende Nachwirkung gehabt. Eine kritische Behandlung seiner Rezeption in Indonesien hat in letzter Zeit begonnen. Außerhalb Sumatras hat Nommensen breite literarische Aufnahme gefunden. Er wird vor allem in missionswissenschaftlichen Abhandlungen im Zusammenhang mit der Batakmission und -kirche behandelt. Volkstümliche Lebensbilder in mehreren Sprachen lehnen sich an Warnecks Darstellung an. Im Unterschied zur Verehrungshaltung in den 20er und 30er Jahren, zeichnen Autoren in jüngerer Zeit ein kritisch-differenziertes Bild. Das Interesse richtet sich immer wieder auf die Stellung zur Lebensordnung (Adat). Bengt Sundkler betont den Versuch, sie zu christianisieren, damit Stamm und Kirche eins würden (vgl. The World of Mission, London 1965, 189f). Stephen Neill’s hohe Bewertung, Nommensen sei einer der größten Missionare aller Zeiten, ist jedoch mit seiner realistischen Einschätzung der beiden letzten Jahrzehnte Nommensens zusammen zu sehen, daß „er kaum in der Lage war, auf den Zustrom neuer Ideen zu reagieren und diese zu verstehen“ (Colonialism and Christian Missions, London 1966, 188.197).
So nachhaltig sich Nommensens Bild als großer Missionsführer eingeprägt hat, so undeutlich bleibt es in der Literatur, wenn man nach einer Präzisierung von Einzelzügen fragt. Um die Geltung von Nommensens theologischen und kulturanthropologischen Grundsätzen für heutige Fragen der Evangelisierung und Missionstheologie zu zeigen, sind sie in Verbindung mit der Entwicklung der Batak-Kirche, aber nicht in Identität mit ihr zu erarbeiten.
Bibliographie
J.P. Sarumpaet, Bibliografi Batak, Melbourne 1988. – L. Schreiner: MisSt 9.2 (1992) 249ff (auch indonesische Titel).
Quellen
Ausg. u. Übers. (Auswahl): Katechismus Lutheri, na nihatabatakkon ni Pandita Nommensen dohot angka donganna, Barmen 1874 (Der KlKat übers, ins Bataksche von Nommensen u. seinen Gefährten). – The NT of Our Lord and Saviour Jesus Christ, transl. out of the orig. Greek into Batta (Toba), Elberfeld 1878 (in Batak-Schrift).
Art. u. Beitr. (Auswahl): Aus den Tagebüchern eines jungen Missionars: BRMG 5 (1863) 125-140.153-166. – Erster Niederlassungsversuch in der Landschaft Silindong auf Sumatra: BRMG 8 (1864) 225-235. – Sitten u. Gebräuche der Bartas: BRMG 9 (1864) 271-281.303-305. – Reise nach dem Tobasee: BRMG 3 (1877) 69-79. – Endgültiger Ber. über den Krieg auf Sumatra: BRMG 12 (1878) 361-381. – Reiseber. des Missionars Nommensen an seine Freunde I-III, Breklum 1882-1886.
Literatur
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Quelle: TRE 24 (1994), 604-608.