Bernice Martin, Das pfingstliche Geschlechterparadoxon: Ein warnendes Beispiel für die Religionssoziologie (The Pentecostal Gender Paradox): „Vor allem Frauen haben den religiösen Diskurs der Pfingstbewegung genutzt, um das moralische Mandat, auf dem sexuelle Beziehungen und das Familienleben beruhen, neu zu formulieren. In Gesellschaften, die durch eine Tradition männlicher Dominanz gekennzeichnet sind, konnten sie eine von der Kirchengemeinschaft sanktionierte und wirksam kontrollierte Familiendisziplin einführen, die die kollektiven Bedürfnisse der häuslichen Einheit über die Freiheit und das Vergnügen der Männer stellt und der lange tolerierten Doppelmoral in der Sexualität ein Ende gesetzt hat.“

Das pfingstliche Geschlechterparadoxon: Ein warnendes Beispiel für die Religionssoziologie (The Pentecostal Gender Paradox) Von Bernice Martin Die Pfingstbewegung Eine der … Mehr

David Martin, Die Urenkel Martin Luthers. Die Pfingstbewegung hat die religiöse Weltkarte verändert: „Wer die Pfingstbewegung fundamentalistisch nennt, verwechselt das Beiläufige mit dem Wesentlichen. Das Wesentliche ist nämlich ihre Inspiration im wörtlichen Sinne: Der Atem des Geistes bemächtigt sich der Menschen, so, wie er sich der alttestamentlichen Propheten bemächtigt hat.“

Die Urenkel Martin Luthers. Die Pfingstbewegung hat die religiöse Weltkarte verändert Die Ausbreitung der Pfingstbewegung seit der zweiten Hälfte des … Mehr