Zehn (moralinsaure) Gebote zum Unglücklichwerden: „4. Trauere verpassten Gelegenheiten ausgiebig nach, damit sich Dir keine neue Handlungsmöglichkeiten auftun. 5. Konsumiere paradiesisch, denn Überfluss zeugt Überdruss. 6. Lass Dich vom Internet und insbesondere von den Sozialen Medien wählerisch gefangen nehmen, dann wirst Du selbst nichts Befriedigendes bewerkstelligen.“

Wenn im gymnasialen Lehrplan der 10. Klasse das Glück ein Thema ist, darf man sich als Lehrender selbst Gedanken machen: … Mehr

Weisen des Glücks (Seligkeit, Zufall, Glücksgefühle, Eudaimonia, Hedonismus, Utilitarismus …): „Wird menschliches Glück auf extrinsische Erlebnisse oder aber intrinsische Lebenshaltungen reflektiert, unterliegt das jeweilige Glücklich-Sein dem eigenen Empfinden eigenen Urteil. In der christlichen Lehre wird – ausgehend von Jesu Seligpreisungen – Lebensglück als Seligkeit konträr zur eigenen Erfahrung und jenseits eigener Selbstbestimmung göttlich zugesagt: ‚Selig sind, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.'“

Weisen des Glücks Wenn die Rede über das Glück sich nicht in Vieldeutigkeit verlieren soll, empfehlen sich folgende Unterscheidungen: 1. … Mehr

Charles A. Feys „Liberty Bell“ und das göttliche Lebensglück: „Der Klang der metallenen Wertmarken sowie der Einbau eines Glöckchens in den Mechanis­mus inspirierte Charles Fey zu der Namensgebung ‚Liberty Bell‘, die sich als Emblem – mit Riss – und dem entsprechenden Schriftzug auf dem Gehäuse seines Spielautomaten findet. Was für ein Versprechen – Gewinn der eigenen (finanziellen) Freiheit an einem Spiel­auto­maten! Hirnforschung wie auch Lebenserfahrungen sprechen da eine gegenteilige Sprache: Im Zusammenspiel von Spielautomat und Spieler hat nämlich der Automat den Spieler im Griff. Geld erregt das Belohnungssystem im Gehirn.“

Charles A. Feys „Liberty Bell“ und das göttliche Lebensglück Als am 8. Juli 1776 in Philadelphia zum ersten Mal in … Mehr