Gunda Schneider-Flume, Meditation zu Römer 8,38f: „Die Ewigkeit ragt in das Jetzt und schenkt erfüllte Zeit, / das Fest der Freude. – / Doch später das Gericht, / das aufdeckt alle Taten, / die Täter und die Opfer. / Gott hebt sie alle auf. / Er fügt die Splitter und die Scherben, / die Bruchstücke vergangener Geschichte / und schafft daraus ein ganzes Bild, / um zu bewahren, wie er selbst gedenkt.“

Meditation zu Römer 8,38f Von Gunda Schneider-Flume „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte … Mehr

Gunda Schneider-Flume, Die Identität des Sünders: „Die dem Menschen zuvorkommende und ihn begründende Liebe gibt seinem Leben Sinn vor allem Versuch menschlicher Sinnschaffung; da­durch wird die Sünde des Menschen aufgedeckt, der unter dem Zwang steht, allein aus sich selbst Sinn schaffen zu müssen. Der sich selbst als Ganzheit konstituierende Mensch lebt in der Meinung, der Sinn seines Lebens sei ihm verfügbar und er selbst könne und müsse diesen Sinn schaffen. Die Liebe Gottes bringt menschliches Sinnschaffen allererst auf ein menschliches Maß.“

Die Identität des Sünders Von Gunda Schneider-Flume Die Beschreibung der Identität des Sünders ist der Versuch konkreter Theologie, die im … Mehr