Aus dem 41. Gebet von Gregor von Narek (951-1003): „Wiedergeboren zum Leben werden die, die tot waren. / Dann sind die Verletzungen geheilt, / vernarbt die Wunden, / zu nichts ist gemacht, was Fäulnis war. / Es verschwinden alle Traurigkeiten. / Es hört das Stöhnen auf. / Entflohen sind die Finsternisse, / zerteilt ist der Nebel, / weggeblasen ist der Dunst. / Es lichtet sich das Undurchdringliche. / Die mähliche Dämmerung kommt zu ihrer Vollendung. / Das Dunkel entweicht. / Davon eilt die Nacht.“

Zwiegespräch mit Gott (aus Gebet 41) Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen … Mehr